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Public Release: 30-Oct-2014
Proceedings of the National Academy of Sciences
Gemeinsam sind wir stark – oder unausstehlich
Wie bringt man als Einzelner seine Mitmenschen dazu, sich sozial zu verhalten? Das ist eine der zentralen Fragen von sozialen Dilemmas in der Spieltheorie. Bisherige Untersuchungen sind davon ausgegangen, dass sich Kooperation in großen Gruppen kaum steuern lässt. Doch nun haben Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie nachgewiesen, dass jeder von uns Einfluss auf das Kooperationsverhalten anderer nehmen kann. Allerdings sind die Möglichkeiten des Einzelnen vor allem in großen Gruppen begrenzt. Daher haben die Forscher auch untersucht, wie es das Miteinander der Gruppe beeinflusst, wenn sich mehrere Gleichgesinnte zusammenschließen. Das berechnete Ergebnis entspricht der Erfahrung: Gemeinsam lässt sich mehr bewirken.

Contact: Kerstin Mehnert
mehnert@evolbio.mpg.de
49-452-276-3233
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 29-Oct-2014
Nature Communications
Zellteilung 'andersrum': Neue details zur meiose bei organismen mit holozentrischen chromosomen
Meiose ist nicht gleich Meiose: Gabriela Cabral und Peter Schlögelhofer von den Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien untersuchten den Meioseprozess in bestimmten Pflanzenarten und fanden heraus, dass bei diesen Pflanzen die Phasen der Meiose umgekehrt ablaufen. Die genauen Mechanismen publizierten sie kürzlich in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift 'Nature Communications'.

Contact: Peter Schlögelhofer
peter.schloegelhofer@univie.ac.at
43-142-775-6240
University of Vienna

Public Release: 28-Oct-2014
PLOS ONE
Paarbindung festigt sich im Gehirn
Singvögel besitzen neben ihrem Gesang ein umfangreiches Repertoire an Rufen. Während der artspezifische Gesang als Jungvogel erlernt werden muss, sind die meisten Rufe wie bei allen anderen Vögeln angeboren. Forscher vom Max-Planck-Institut in Seewiesen haben nun an Zebrafinken entdeckt, dass auch bei Kommunikationsrufen ein sonst für den Gesang wichtiges Gehirnareal aktiv wird. Diese Beziehung zwischen ungelernten Rufen und einem für gelernte Lautäußerungen zuständigen Hirnareal ist wichtig für das Verständnis der Evolution des Gesangslernens bei Singvögeln.

Contact: Andries Ter Maat
termaat@orn.mpg.de
49-815-793-2274
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 28-Oct-2014
Proceedings of the National Academy of Sciences
Frühaufsteher erhalten die besten früchte
Wie beschaffen sich unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, auch in kargen Zeiten ausreichend Nahrung, um ihre großen, komplexen Gehirne mit Nährstoffen zu versorgen? Dieser Frage ging jetzt ein internationales Forscherteam vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig nach. Karline Janmaat und ihre Kollegen fanden heraus, dass Schimpansen ihre Schlafnester entlang der Strecke zum nächsten Frühstücksbaum bauen, wenn dieser besonders kurzlebige Früchte enthält, die ihnen andere Fruchtfresser tagsüber gern streitig machen. Darüber hinaus zeigen die Forscher, dass die Schimpansen für den Erwerb dieser Früchte ihre Nester morgens früher verlassen (oft noch im Dunkeln, wenn Leoparden auf der Jagd sind), um vor allen anderen am Frühstücksort anzukommen. Dabei gingen sie früher los, je weiter dieser von ihren Schlafnestern entfernt lag.

Contact: Karline R. L. Janmaat
karline_janmaat@eva.mpg.de
49-341-355-0227
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 27-Oct-2014
Nature Medicine
Fehlen des Transkriptionsfaktors FoxO1 löst Lungenhochdruck aus
Bei einer Lungenhochdruckerkrankung teilen sich die Wandzellen der Blutgefäße unkontrolliert. Die Gefäßwände werden dadurch immer dicker. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim und der Universität Gießen haben entdeckt, dass der Transkriptionsfaktor FoxO1 die Teilung der Zellen reguliert und dadurch eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des Lungenhochdrucks spielt. Die Forscher konnten Lungenhochdruck bei Ratten durch eine Aktivierung von FoxO1 heilen. Die Ergebnisse der Studie könnten zur Entwicklung einer neuen Therapie der bislang nicht heilbaren Krankheit genutzt werden.

Contact: Werner Seeger
werner.seeger@mpi-bn.mpg.de
49-603-270-5249
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 27-Oct-2014
Neuron
Synapsen sind immer in den Startlöchern
Während Nervenzellen Informationen in ihrem Inneren schnell als elektrische Signale weiterleiten, kommunizieren sie untereinander an speziellen Kontaktstellen, den Synapsen. Dort werden chemische Botenstoffe, die Neurotransmitter, in sogenannten Vesikeln gespeichert. Wird eine Synapse aktiv, verschmelzen einige dieser Vesikel mit der Zellmembran und schütten ihren Inhalt aus. Damit bei diesem Prozess keine wertvolle Zeit verloren geht, halten Synapsen stets einige akut freisetzbare Vesikel bereit. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen konnten nun mit Hilfe hoch auflösender, dreidimensionaler Elektronenmikroskopie nachweisen, dass diese fusionsfähigen Vesikel eine ganz besondere Eigenschaft haben: Sie stehen bereits lange vor der eigentlichen Verschmelzung eng mit der Zellmembran in Kontakt. Darüber hinaus entschlüsselte das Forscherteam den molekularen Mechanismus, über den die Vesikel diesen Andockmechanismus vollziehen.

Contact: Dr. Nils Brose
brose@em.mpg.de
49-551-389-9725
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 23-Oct-2014
Nature Chemical Biology
Präzisere und programmierbare Bio-Schaltkreise
in Team um ETH-Professor Yaakov Benenson entwickelte mehrere neue Bausteine für biologische Schaltkreise. Diese Bausteine sind wichtige Voraussetzungen für den Bau von präzise funktionierenden und programmierbaren Biocomputern.

Contact: Yaakov Benenson
kobi.benenson@bsse.ethz.ch
41-613-873-338
ETH Zurich

Public Release: 23-Oct-2014
Science
Grippeviren tarnen sich als Abfall
Weil sich das Grippe-Virus als Abfall tarnt, zerreisst das Entsorgungssystem der Zelle seine Hülle – die genetische Information kommt frei. Erstmals zeigt ein Forschungsteam unter ETH-Leitung wie dies genau abläuft.

Contact: Ari Helenius
ari.helenius@bc.biol.ethz.ch
41-446-326-817
ETH Zurich

Public Release: 22-Oct-2014
Nature Communications
Kühlen mit Molekülen
Ein internationales Wissenschaftler-Team hat es erstmals geschafft, mit magnetischen Molekülen Temperaturen unterhalb von minus 272,15 Grad Celsius – knapp über dem absoluten Nullpunkt – zu erreichen. Die Physiker und Chemiker stellen ihr neues Verfahren heute (22.10.2014) in dem Wissenschaftsjournal „Nature Communications" vor. An der Entwicklung waren sechs Wissenschaftler der Universität Bielefeld, der University of Manchester (Großbritannien) und der Universidad de Zaragoza (Spanien) beteiligt.

Contact: Dr. Jürgen Schnack
jschnack@uni-bielefeld.de
49-521-106-619-36901
Bielefeld University

Public Release: 21-Oct-2014
Science
Extrem hochaufgelöste Magnetresonanztomografie
Zum ersten Mal konnten Wissenschaftler mittels Magnetresonanztomografie ein einziges Wasserstoffatom nachweisen. Damit wird die räumliche Auflösung der Technik massiv gesteigert. Künftig könnte sie auch verwendet werden, um Proteinstrukturen aufzuklären.

Contact: Christian Degen
degenc@ethz.ch
41-446-332-336
ETH Zurich

Public Release: 21-Oct-2014
Journal of Proteome Research
Neues Analyseverfahren könnte Brustkrebstherapie revolutionieren
Bindegewebszellen -- sogenannte Stromazellen -- können das Tumorwachstum entscheidend beeinflussen. Dies ist seit Längerem bekannt. Neu ist ein Auswerteverfahren, das der Bioanalytiker Christopher Gerner und ein interdisziplinäres Team von der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien entwickelt haben. Mit Hilfe der modernen Massenspektrometer der Universität Wien gelang es erstmals, in menschlichen Brustkrebs-Gewebsproben tumorfördernde Zellaktivitäten analytisch nachzuweisen. Aktuell ist dazu eine Publikation im renommierten Fachmagazin Journal of Proteome Research erschienen.

Contact: Christopher Gerner
christopher.gerner@univie.ac.at
43-142-775-2302
University of Vienna

Public Release: 20-Oct-2014
Molecular Psychiatry
Sport im Alter kann geistige Fitness stimulieren, Wirkung lässt jedoch mit dem Alter nach
Sport im Alter kann die Hirndurchblutung und bestimmte Gedächtnisleistungen verbessern. Das haben Magdeburger Neurowissenschaftler in einer Studie mit Frauen und Männern im Alter zwischen 60 und 77 Jahren herausgefunden. Dabei zeigte sich ein Trend: Bei jüngeren Probanden hatte regelmäßiges Laufbandtraining die Tendenz, die Hirndurchblutung und das visuelle Gedächtnis zu verbessern. Indessen konnten Versuchsteilnehmer, die älter waren als 70 Jahre, von den Laufübungen nicht profitieren. Die Studie belegt somit auch, dass der Alterungsprozess die Wirkung des Trainings zu begrenzen scheint. Forscher des DZNE, der Universität Magdeburg und des Leibniz-Instituts für Neurobiologie Magdeburg präsentieren diese Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Molecular Psychiatry". An den Untersuchungen waren zudem Wissenschaftler des Karolinska Instituts in Stockholm sowie des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung beteiligt.

Contact: Dr. Marcus Neitzert
marcus.neitzert@dzne.de
49-228-433-02271
DZNE - German Center for Neurodegenerative Diseases

Public Release: 20-Oct-2014
Elektromobilität, effizient und sicher
Ein attraktives Elektrofahrzeug zu einem erschwinglichem Preis, das Sicherheit und Komfort bietet und eine vernünftige Reichweite besitzt: dies war das Ziel des Visio.M-Projekts. Die beteiligten Forscher der Technischen Universität München (TUM), die das Fahrzeug zusammen mit Spezialisten aus der Industrie aufgebaut haben, stellen es nun der Öffentlichkeit vor.
Federal Ministry of Education and Research

Contact: Dr. Andreas Battenberg
battenberg@zv.tum.de
49-892-891-0510
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 20-Oct-2014
Science
Gewinnen durch Verlust
Was zunächst wie eine mathematische Kuriosität aussah ist nun zur neuen Laser-Technologie geworden. Vor zwei Jahren wurde von Physikern der TU Wien ein paradoxer Laser-Effekt vorhergesagt: In bestimmten Situationen kann man einen Laser einschalten, indem man ihm nicht mehr Energie zuführt, sondern ihm stattdessen Energie entnimmt. Erste experimentelle Anzeichen für diesen Effekt wurden vor kurzem an der TU gefunden; nun konnte der paradoxe Laser-Effekt in Zusammenarbeit mit Teams von der Washington University in St. Louis, USA und von RIKEN, Japan auf ein weiteres Laser-System übertragen und dort präzise vermessen werden. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal „Science" veröffentlicht.

Contact: Florian Aigner
florian.aigner@tuwien.ac.at
43-158-801-41027
Vienna University of Technology

Public Release: 20-Oct-2014
PLOS ONE
Zwischen Rot- und Blaulicht
Kieselalgen spielen für die Wasserqualität und für das Weltklima eine wichtige Rolle. Sie erzeugen einen großen Teil des Sauerstoffs in der Erdatmosphäre und bewerkstelligen etwa ein Viertel der globalen CO2-Assimilation, wandeln also Kohlenstoffdioxid in organische Stoffe um. Ein entschiedener Faktor dabei sind ihre Lichtrezeptoren. Forscher der Universität Leipzig und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) haben nun herausgefunden, dass die Art des Lichts den Kohlenstofffluss in den Algen steuert. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler kürzlich in der renommierten Online-Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlicht.
German Research Foundation

Contact: Tilo Arnhold
presse@ufz.de
49-341-235-1635
Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ

Public Release: 20-Oct-2014
Journal of Ornithology
Späteres Abendbrot bei den Amseln in der City
Künstliches Licht verlängert die Nahrungsaufnahme bei Amseln. Vögel im Stadtzentrum sind deshalb nicht nur wesentlich früher, sondern auch länger aktiv als ihre Verwandten in dunkleren Stadtvierteln. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung an rund 200 Amseln in Leipzig, die im Rahmen des Forschungsverbundes „Verlust der Nacht" durchgeführt wurde. Die Studie deute darauf hin, dass künstliches Licht einen bedeutenden Einfluss auf die Aktivitätszeiten von städtischen Amseln habe und damit die natürlichen Zyklen beeinflusse, schreiben Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der Universität Leipzig im Fachblatt Journal of Ornithology.
Federal Ministry of Education and Research, Helmholtz Association

Contact: Tilo Arnhold
presse@ufz.de
49-341-235-1635
Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ

Public Release: 17-Oct-2014
Molecular Human Reproduction
Krieg der spermien
Warum brauchen männliche Tiere täglich Millionen Spermien, um sich fortzupflanzen? Und warum gibt es überhaupt zwei Geschlechter? Um diese und verwandte Fragen geht es in der neuen Ausgabe des Forschungsmagazins 'Molecular Human Reproduction', die heute erscheint. Der Evolutionsbiologe Steven Ramm von der Universität Bielefeld hat das Themenheft zur Spermienkonkurrenz zusammengestellt.

Contact: Steven A. Ramm
steven.ramm@uni-bielefeld.de
49-521-106-2719
Bielefeld University

Public Release: 17-Oct-2014
Science Translational Medicine
Soforthilfe bei uberdosis
Bei einer Überdosis zählt jede Minute. ETH-Professor Jean-Christophe Leroux und sein Team haben ein Mittel entwickelt, mit dem das Gift schneller und effizienter aus dem Körper gefiltert wird. Darüber hinaus kann es bei der Dialyse von Patienten mit Leberversagen eingesetzt werden.

Contact: Jean-Christophe Leroux
jean-christophe.leroux@pharma.ethz.ch
41-446-337-310
ETH Zurich

Public Release: 16-Oct-2014
DFG richtet neun neue Forschergruppen ein
Themen von hedonischen Medienprodukten über Schwerewellen und Bedarfsgerechtigkeit bis zu synaptischer Plastizität / Rund 16 Millionen Euro Fördermittel für die ersten drei Jahre.
German Research Foundation

Contact: Marco Finetti
marco.finetti@dfg.de
49-228-885-2230
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Public Release: 15-Oct-2014
Journal of the Economics of Ageing
Drei stunden leben pro Euro
Öffentliche Gelder haben spürbar dazu beigetragen, dass die Lebenserwartung in den neuen Bundesländern angestiegen ist und zu der des Westens aufgeschlossen hat. Einen solchen bisher strittigen Effekt auf die Lebenslänge haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock nun erstmals quantifiziert: Mit jedem Euro, um den die Renten und die Leistungen der Krankenversicherungen in den neuen Bundesländern nach der Wiedervereinigung stiegen, wuchs die Lebenserwartung dort jährlich um durchschnittlich drei Stunden pro Kopf.

Contact: Sylvia Leek
leek@demogr.mpg.de
49-381-208-1143
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 14-Oct-2014
Perfekte Momentenverteilung für sichere Kurvenfahrt
Große Reichweite, agile Fahrdynamik, hohe Sicherheit: Diese Ziele will das E-Mobility-Projekt Visio.M mit seinem Elektroauto verwirklichen. Forscher der Technischen Universität München haben ein Torque Vectoring-Getriebe entwickelt, dessen Eigenschaften optimal an die Bedingungen bei Elektrofahrzeugen angepasst sind.
Federal Ministry of Education and Research

Contact: Andreas Battenberg
battenberg@zv.tum.de
49-892-891-0510
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 14-Oct-2014
Journal of Neuroscience
Parkinson: Wie toxische Proteine Nervenzellen stressen
Morbus Parkinson ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Allein in Deutschland sind fast eine halbe Millionen Menschen betroffen. Im Zentrum dieser Erkrankung steht das fortschreitende Absterben von Nervenzellen in einer bestimmten Region des Mittelhirns, der Substantia nigra. Schuld daran sind fehlgefaltete Proteine. Warum diese aber nur bestimmte Nervenzellen schädigen, war bisher unbekannt. Ein Forscherteam unter der Leitung Frankfurter Neurophysiologen hat den Beginn des Krankheitsprozesses jetzt im Mausmodell aufgeklärt.

Contact: Jochen Roeper
roeper@em.uni-frankfurt.de
0049-069-630-184-091
Goethe University Frankfurt

Public Release: 13-Oct-2014
Hepatology
Entzündung im gewebe schafft nische für tumorzellen
Die meisten Tumore werden erst dann lebensgefährlich, wenn sich die Krebszellen im Körper ausbreiten und in anderen Organen wie der Leber weitere Tumore, so genannte Metastasen, bilden. Wissenschaftler vom Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München konnten jetzt in der Leber zeigen, dass erhöhte Mengen eines bestimmten Proteins günstige Bedingungen für das Einnisten von Krebszellen und somit für die Bildung von Metastasen schaffen. Im Tiermodell gelang es den Forschern bereits diese Prozesse zu verhindern.

Contact: Vera Siegler
vera.siegler@tum.de
49-892-892-2731
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 10-Oct-2014
Astroparticle Physics
Altes Schulbuchwissen neu bestätigt: Zerfallsraten radioaktiver Stoffe sind konstant
Der Abstand zwischen Erde und Sonne hat keinen Einfluss auf die Zerfallsrate von radioaktivem Chlor. "Wieso sollte er auch?", könnte man fragen, denn bekanntlich ist der Zerfall von Radionukliden verlässlich wie eine Schweizer Uhr. Doch US-amerikanische Wissenschaftler hatten kürzlich für Aufsehen gesorgt, als sie postulierten, die Zerfallsrate würde vom Fluss solarer Neutrinos und damit auch vom Abstand der Erde zur Sonne abhängen. Grundlage ihrer Vermutung waren unter anderem ältere Messdaten aus der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Deren Forscher haben die These der Amerikaner nun eindeutig widerlegt.

Contact: Dr. Karsten Kossert
karsten.kossert@ptb.de
49-053-159-26110
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Public Release: 9-Oct-2014
Proceedings of the National Academy of Sciences
„Superkleber" für die Atmosphäre
Neue Einblicke in die Wolkenbildung haben Forscher der Frankfurter Goethe-Universität gewonnen. Sie haben herausgefunden, dass Amine möglicherweise eine wichtige Rolle bei der Bildung von Aerosolteilchen haben: Sie fungieren als eine Art „Superkleber". Aerosolteilchen wirken wesentlich bei der Wolkenbildung mit. Denn Wolken können nur dann entstehen, wenn so genannte Kondensationskeime zur Verfügung stehen.

Contact: Andreas Kürten
kuerten@iau.uni-frankfurt.de
49-697-984-0256
Goethe University Frankfurt

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