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Public Release: 5-Mar-2015
Erfolgreich züchten mit DNA-Analysen
Gesündere Kühe, besser an den Klimawandel angepasste Maispflanzen: Das Synbreed-Projekt stellt jetzt bahnbrechende Ansätze für die Tier- und Pflanzenzüchtung vor. Die Methoden beruhen auf DNA-Analysen, die Merkmale erkennen lassen, aufgrund derer sich Tiere und Pflanzen besonders gut für die Züchtung eignen. Im Vergleich zu sonst üblichen Verfahren führt die genombasierte Züchtung deutlich schneller - und mit vorhersagbaren Ergebnissen - zum Erfolg.

Contact: Vera Siegler
vera.siegler@tum.de
49-892-892-2731
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 5-Mar-2015
Cebit 2015: Berührungsempfindliche Displays auf verschiedene Materialien selber drucken
Saarbrücker Informatiker haben eine Methode entwickelt, mit deren Hilfe in Zukunft jeder Laie Displays in beliebigen Formen auf verschiedene Materialien drucken kann. Auf diese Weise kann man mit dem heimischen Drucker hauchdünne Bildschirme in das Papier einarbeiten, die selber entworfene Symbole anzeigen oder sogar auf Berührungen reagieren können. Ihr Verfahren, das zuvor auf einer internationalen Konferenz ausgezeichnet wurde, präsentieren die Forscher nun vom 16. bis 20.

Contact: Dr. Jürgen Steimle
jsteimle@mmci.uni-saarland.de
49-681-302-71935
Saarland University

Public Release: 4-Mar-2015
Cebit 2015: Elastische sensoren machen haut zur berührungsempfindlichen eingabefläche für mobile geräte
Klingelt während einer Sitzung das Handy, muss es sein Besitzer oft erst herauskramen, um es stumm zu schalten. Schneller und diskreter wäre es, den Anruf mit kurzem Druck auf den eigenen Finger zu blockieren. Saarbrücker Informatiker forschen daran, den menschlichen Körper als berührungsempfindliche Oberfläche für mobile Geräte einzusetzen. Aus Silikon haben sie elastische, mit Sensoren versehene Sticker entwickelt, die sich an die Haut anschmiegen. Der Nutzer kann so mobile Geräte direkt über den eigenen Körper steuern, indem er auf den Sticker drückt oder tippt. Das flexible Material ermöglicht es, die Sensoren in verschiedenen Formen und Größen und mit persönlichem Design herzustellen. Auf der Computermesse Cebit 2015 in Hannover präsentieren die Forscher ihr Verfahren 'iSkin' vom 16. bis zum 20. März.

Contact: Martin Weigel
mweigel@mpi-inf.mpg.de
49-681-302-71936
Saarland University

Public Release: 3-Mar-2015
Nature Immunology
Pflanzen erkennen ähnlich wie säugetiere bakterielles endotoxin
Pflanzen besitzen, wie auch Menschen und Tiere, eine natürliche Immunität, die der Abwehr von Krankheitserregern dient. Molekulare Strukturen der Erreger, die nicht in Menschen, Tieren oder Pflanzen vorkommen, dienen dabei als Erkennungsmerkmal und Auslöser der Immunantwort. Lipopolysaccharid (Endotoxin) aus der Außenhülle bestimmter Bakterien ist eine solche Substanz. Ein Wissenschaftler-Team von der Technischen Universität München, dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie in Halle und dem Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaften in Borstel hat nun den ersten Immunsensor für Lipopolysaccharid in Pflanzen beschrieben.

Contact: Vera Siegler
vera.siegler@tum.de
49-892-892-2731
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 3-Mar-2015
Nature Materials
Die zähmung der magnetischen wirbel
Mit magnetischen Wirbelstrukturen, sogenannten Skyrmionen, könnte man sehr effizient Informationen speichern oder verarbeiten. Auch als Hochfrequenz-Bausteine könnten sie eingesetzt werden. Erstmals hat nun ein Team von Physikern die elektromagnetischen Eigenschaften isolierender, halbleitender und leitender skyrmionischer Materialen charakterisiert und eine einheitliche theoretische Beschreibung des Verhaltens entwickelt. Damit können in Zukunft gezielt Bausteine mit bestimmten Eigenschaften hergestellt werden.
European Research Council, Deutsche Forschungsgemeinschaft, TUM Graduate School

Contact: Dr. Andreas Battenberg
battenberg@zv.tum.de
49-892-891-0510
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 3-Mar-2015
Texte auf Bildschirmen passen sich automatisch der Lesegeschwindigkeit an
Beim Lesen von Texten legt jeder sein eigenes Tempo vor. Diese Tatsache haben sich Saarbrücker Informatiker zunutze gemacht: Sie haben ein Software-System entwickelt, das erkennt, wie schnell ein Text am Bildschirm gelesen wird. Es lässt dann den Text entsprechend Zeile für Zeile weiterlaufen. Die Technik setzt dabei auf im Handel erhältliche Eye-Tracking-Brillen, die Blicke der Nutzer erfassen, und errechnet darüber die Lesegeschwindigkeit. Das Verfahren könnte auf großen Bildschirmen in Bahnhöfen und Einkaufzentren oder bei elektronischen Büchern zum Einsatz kommen.

Contact: Christian Lander
christian.lander@dfki.de
49-068-185-775-5009
Saarland University

Public Release: 2-Mar-2015
Inorganic Chemistry
Mit kupfer-molekülen den krebs am wuchern hindern
Chemiker der Universität Bielefeld haben ein kupferhaltiges Molekül entwickelt, das gezielt an DNA bindet und somit Tumore am Wachstum hindert. Eine erste Studie zeigt, dass es Krebszellen schneller abtötet als der verbreitete Anti-Tumor-Wirkstoff Cisplatin, der häufig in Chemotherapien eingesetzt wird. Für die Entwicklung arbeitete das Team um Professor Dr. Thorsten Glaser mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Biochemie und Physik zusammen. Das Design des neuen Wirkstoffs ist Grundlagenforschung. „Wie und ob der Kupferkomplex für medizinische Behandlung eingesetzt wird, das muss die medizinische Forschung in den kommenden Jahren klären", sagt der Chemiker.

Contact: Dr. Thorsten Glaser
thorsten.glaser@uni-bielefeld.de
49-521-106-6105
Bielefeld University

Public Release: 26-Feb-2015
Nature Communications
Bewegte Moleküle schreiben Buchstaben
Wer Hochleistungsmaterialien für Gasspeicherung, thermische Isolierung oder Nanomaschinen entwickeln möchte, muss ihre thermischen Eigenschaften bis hinunter auf die molekulare Ebene verstehen. Doch die Thermodynamik, entwickelt vor 200 Jahren, um die Effizienz von Dampfmaschinen zu verbessern, betrachtet typischer Weise nur die Mittelwerte einer sehr großen Zahl von Molekülen. Ein Team von Wissenschaftlern hat nun eine Methode entwickelt, mit der gezielt die Thermodynamik einzelner Moleküle untersucht werden kann.
European Research Council, Swedish Research Council

Contact: Andreas Battenberg
battenberg@zv.tum.de
49-892-891-0510
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 26-Feb-2015
Scientific Reports
Amphibienseuche Chytridiomykose erreicht Madagaskar
Der für Amphibien tödliche Chytridpilz wurde erstmals auf Madagaskar nachgewiesen. Die Seuche, die bisher großen Anteil am Massensterben von Schwanz- und Froschlurchen in den USA, Mittelamerika und Australien hat, erreicht damit einen Hotspot der Artenvielfalt. Auf der Insel im Indischen Ozean gibt es rund 290 Amphibienarten, die nur dort leben. Weitere 200 Froscharten, die noch nicht beschrieben sind, werden zudem dort vermutet. Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) schlägt daher nun einen Notfallplan vor. Dazu gehöre neben dem Monitoring der Ausbreitung des Erregers auch der Aufbau von Amphibien-Zuchtstationen und die Entwicklung von probiotischen Therapien, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachmagazin Scientific Reports, dem Open-Access-Journal des Nature-Verlages.
National Science Foundation, VolkswagensStiftung, German Research Foundation, Era-Net Network 'BiodivERsA,' EU project RACE

Contact: Dr. Dirk S. Schmeller
dirk.schmeller@ufz.de
49-034-123-53282
Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ

Public Release: 26-Feb-2015
Proceedings of the National Academy of Sciences
Mit körpereigenen Waffen gegen Schuppenflechte
Ein Code aus drei Zeichen bringt Hilfe für Patienten mit Schuppenflechte (Psoriasis) und Licht ins Dunkel komplexer Immunregulation: IL-4, eine Abkürzung für den körpereigenen Signalstoff Interleukin 4. Seine Fähigkeit, Entzündungen zu hemmen ist bekannt -- der genaue Mechanismus aber nur teilweise. Wissenschaftler der Technischen Universität München und der Universität Tübingen zeigten jetzt im Tiermodell und in einer Patientenstudie, wie genau IL-4 auf molekularer Ebene gegen Schuppenflechte hilft und welche wichtige Rolle es für unser Immunsystem spielt.

Contact: Vera Siegler
vera.siegler@tum.de
49-892-892-2731
Technische Universitaet Muenchen

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