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Public Release: 28-Jan-2015
Nature
Fossiler Schädel verbindet Kontinente
Bisher fehlte jede Spur von jenen modernen Menschen (Homo sapiens), die von Afrika aus ihren Weg nach Norden nahmen, um vor ca. 45.000 Jahren in Europa anzukommen und alle anderen menschlichen Lebensformen zu ersetzen. Nun wurde im Norden Israels in der Manot-Höhle ein Fund gemacht, der diese Lücke im Wissen über unsere eigene Herkunft schließt. Die rund 55.000 Jahre alten Überreste eines Gehirnschädels konnten von einem Team aus israelischen ForscherInnen und Anthropologen der Universität Wien sowie des Max-Planck-Institutes Leipzig mit modernsten Computer-Methoden untersucht werden. Die Ergebnisse, welche einen Teil der Menschheitsgeschichte in Raum und Zeit neu verbinden, erscheinen nun aktuell im Fachjournal "Nature".

Contact: Gerhard W. Weber
gerhard.weber@univie.ac.at
43-142-775-4777
University of Vienna

Public Release: 28-Jan-2015
DFG fördert vier neue klinische studien
Themen von magen- und brustkrebs über leberversagen bis schizophrenie / mehr als 1100 patienten beteiligt / 4,5 millionen euro fördermittel für zunächst drei jahre.

Contact: Marco Finetti
marco.finetti@dfg.de
49-228-885-2230
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Public Release: 28-Jan-2015
Nanoscale
„Löcher
Eigenschaften könnten sich gezielt verändern lassen, um Nanodiamanten als Katalysatoren für die Wasserstofferzeugung mit Sonnenlicht zu nutzen, hoffen die Forscher.

Contact: Dr. Tristan Petit
tristan.petit@helmholtz-berlin.de
49-308-062-15302
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Public Release: 28-Jan-2015
Nature Communications
Nanokristall-Solarzellen besser verstehen
ETH-Forschende entwickelten eine umfassende Theorie dafür, wie die Elektronen im Innern von neuartigen Solarzellen aus winzigen Kristallen fliessen. Die Theorie dient dem besseren Verständnis solcher Zellen und könnte helfen, ihren Wirkungsgrad zu erhöhen.

Contact: Vanessa Wood
wood@iis.ee.ethz.ch
41-446-326-654
ETH Zurich

Public Release: 28-Jan-2015
Proceedings of the National Academy of Sciences
Spieltheorie erklärt Zusammenleben von Krebszellen
Forschern der Universität Basel und der britischen University of East Anglia ist es gelungen, anhand von spieltheoretischen Ansätzen das Zusammenleben von Krebszellen nachzustellen. Ihre Forschungsresultate wurden in der Zeitschrift «PNAS» veröffentlicht.

Contact: Reto Caluori
reto.caluori@unibas.ch
41-612-672-495
University of Basel

Public Release: 28-Jan-2015
Mainzer Teilchenphysiker an Neutrino-Experiment JUNO beteiligt
Nahe der südchinesischen Stadt Jiangmen hat der Bau für das Neutrino-Experiment JUNO mit einer offiziellen Zeremonie zum ersten Spatenstich begonnen. Am Jiangmen Underground Neutrino Observatory (JUNO) sind mehr als 50 Institute aus China, den USA und Europa beteiligt, davon sechs allein aus Deutschland. Ab dem Jahr 2020 wird JUNO dann neue Erkenntnisse zu den Teilcheneigenschaften des Neutrinos liefern. "JUNO soll die Oszillationen der Neutrinos präzise vermessen und damit eine der aktuellsten Fragen in der Neutrino-Physik untersuchen: die Anordnung oder Hierarchie der Neutrinomassen", erklärt Univ.-Prof. Dr. Michael Wurm vom Institut für Physik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Er ist als einer der deutschen Partner an JUNO beteiligt und hat den Startschuss für den Bau des Untergrundlabors vor Ort mitverfolgt.

Contact: Dr. Michael Wurm
michael.wurm@uni-mainz.de
49-613-139-23928
Johannes Gutenberg Universitaet Mainz

Public Release: 27-Jan-2015
Science
Größter Proteinkomplex der Atmungskette entschlüsselt
Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen. Sie produzieren ATP, die Energie-Währung des Körpers. Der Antrieb für diesen Prozess ist ein elektrochemisches Membranpotential, das von einer Reihe von Protonenpumpen erzeugt wird. Diese komplexen makromolekularen Maschinen werden zusammen als Atmungskette bezeichnet. Die Struktur des größten Proteins der Atmungskette, des mitochondrialen Komplex I, haben Wissenschaftler des Frankfurter Exzellenzclusters „Makromolekulare Komplexe" in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg jetzt mithilfe der Röntgenstrukturanalyse aufgeklärt. Sie berichten darüber in der angesehenen Fachzeitschrift Science.

Contact: Dr. Volker Zickermann
Zickermann@med.uni-frankfurt.de
Goethe University Frankfurt

Public Release: 27-Jan-2015
Current Biology
Nichts riecht gut ohne Grund
Antioxidantien sind natürliche Nahrungsinhaltsstoffe, die Körperzellen vor gefährlichen Einflüssen schützen. Ihre Aufgabe ist es insbesondere, sogenannte freie Radikale zu neutralisieren, die meist durch Oxidation entstehen und für die Degeneration von Zellen verantwortlich gemacht werden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena und der Universität Lund in Schweden konnten zeigen, dass Essigfliegen die Anwesenheit dieser Schutzstoffe riechen und aufspüren können. Düfte, die durch den mikrobiellen Abbau dieser Nahrungsinhaltstoffe entstehen, locken die Fliegen an, steigern ihren Appetit und lösen bei den Weibchen die Eiablage aus. (Current Biology, Januar 2015)
Max Planck Society

Contact: Dr. Marcus Stensmyr
marcus.stensmyr@biol.lu.se
46-462-223-787
Max Planck Institute for Chemical Ecology

Public Release: 27-Jan-2015
Nature Communications
Laserpuls wird ganz von selbst kürzer und intensiver
Bei einem Marathonlauf startet jeder ungefähr zur selben Zeit ungefähr am selben Ort. Doch wer schneller läuft wird sich im Lauf der Zeit vom Rest absetzen und am Ende gibt es eine sehr breite Verteilung von Läufern auf einem langen Abschnitt der Straße. Etwas Ähnliches passiert, wenn man einen Lichtpuls durch ein Medium schickt. Der Puls ist eine Kombination aus unterschiedlichen Farben (bzw. unterschiedlichen Wellenlängen), und wenn sie durch ein Medium wie Glas geschickt werden, bewegen sie sich mit geringfügig unterschiedlichen Geschwindigkeiten fort. Das führt zu einem Dispersions-Effekt: Der Puls wird immer länger.

Contact: Florian Aigner
florian.aigner@tuwien.ac.at
43-158-801-41027
Vienna University of Technology

Public Release: 26-Jan-2015
Nature Communications
Kollagen: Ein Protein sorgt für Spannung
Die Körper von Menschen und Tieren verdanken ihre Festigkeit vor allem einem faserbildenden Protein, dem Kollagen. Knochen, Sehnen, Bänder oder die Haut enthalten es in großen Mengen. Ein Stoff, der mit Festigkeit wenig assoziiert wird, nämlich Wasser, entpuppt sich nun als integraler Bestandteil des Kollagens, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam-Golm, in Zusammenarbeit mit Forschern von dem Massachusetts Institute of Technology in Cambridge (USA), zeigten. Das Team um Admir Masic und Luca Bertinetti entfernte Wasser aus Kollagenfasern, was sich dramatisch auswirkte. Die Fasern zogen sich zusammen und erreichten dadurch eine 300-Mal stärkere Spannung, als Muskeln sie auszuüben vermögen. Dieses Wissen könnte für neuartige, aktive Materialien genutzt werden. Die Ergebnisse deuten aber auch darauf hin, dass Kollagen in Lebewesen mehr Funktionen übernehmen kann, als bisher angenommen. Demnach spielt es nicht nur eine passive Rolle, nämlich als eine Art Stützapparat für den Organismus. Es kann auch eine aktive Rolle spielen, etwa bei der Bildung von Knochen.

Contact: Dr. Admir Masic
admir.masic@mpikg.mpg
49-331-567-9419
Max-Planck-Gesellschaft

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