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Public Release: 12-Jul-2012

Fertiges Herz schaltet Stammzellen aus

Max-Planck-Gesellschaft

Neugeborene kommen nicht selten mit angeborenen Herzfehlern zur Welt. Grund dafür ist, dass die Entwicklung des Herzens im Embryo ein äußerst komplexer und zudem fehleranfälliger Vorgang ist. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim haben nun ein Schlüsselmolekül identifiziert, das die Funktion von Stammzellen im Herz entscheidend reguliert. Zukünftig könnten dadurch nicht nur angeborene Herzfehler vermieden werden, sondern es eröffnen sich auch neue Möglichkeiten, die Regeneration geschädigter Herzen bei Erwachsenen zu stimulieren.

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Public Release: 11-Jul-2012

Je mehr graue Hirnsubstanz, umso altruistischer

University of Zurich

Das Volumen einer kleinen Hirnregion beeinflusst die Neigung zu altruistischem Verhalten. Forschende der Universität Zürich zeigen: Personen, die sich altruistischer als andere verhalten, haben mehr graue Hirnsubstanz an der Grenze zwischen Scheitel- und Schläfenlappen. Sie zeigen erstmals, dass ein Zusammenhang besteht zwischen Hirnanatomie, Hirnaktivität und altruistischem Verhalten.

Journal
Neuron
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Public Release: 11-Jul-2012

Wie metastasierende Krebszellen in Organe eindringen

University of Zurich

Nicht Primärtumore, sondern deren Metastasen sind für die Mehrzahl der Krebstoten verantwortlich. Physiologen und Neuropathologen der Universität Zürich identifizieren jetzt den Anfang der Metastasenbildung. Sie können als Erste den Weg von metastasierenden Darmkrebszellen aus den Blutbahnen nachweisen. Die Erkenntnisse erlauben neue Ansätze bei der Entwicklung von Krebstherapien.

Journal
Cancer Cell
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Public Release: 10-Jul-2012

Melanom-förderndes Gen entdeckt

University of Zurich

Der schwarze Hautkrebs, auch Melanom genannt, ist besonders aggressiv und kommt in der Schweiz zunehmend häufiger auf. Trotz intensiver Forschung gibt es jedoch bis heute keine Therapie. Forschende der Universität Zürich haben nun ein Gen entdeckt, das eine zentrale Rolle spielt beim schwarzen Hautkrebs: Unterdrückt man dieses Gen, verhindert dies bei Mäusen die Entstehung eines Melanoms und dessen Ausbreitung. Diese Entdeckung könnte den Weg zu neuen Therapieformen ebnen.

Journal
Nature Cell Biology
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Public Release: 6-Jul-2012

Wenn die Angst nicht abklingen will

University of Bonn

Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Berlin haben einen Mechanismus entdeckt, der nach einem Stressereignis das Vergessen der Furcht unterbindet. Sie zeigten in Experimenten, dass das Abklingen der Angst unterbleibt, wenn zu wenig Dynorphine im Gehirn ausgeschüttet werden. Die Ergebnisse können helfen, neue Wege in der Behandlung von Traumapatienten aufzuzeigen. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe des Journal of Neuroscience veröffentlicht.

Journal
Journal of Neuroscience
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Public Release: 5-Jul-2012

Erster Direkt-Nachweis des Elementes Fluor in der Natur

Technische Universitaet Muenchen

Fluor ist das reaktivste aller chemischen Elemente. Es kommt daher in der Natur nicht elementar vor sondern nur gebunden, beispielweise als Fluorit - so war bislang die Lehrmeinung. Ein besonderer Fluorit, der „Stinkspat" jedoch sorgt seit fast 200 Jahren für Diskussionsstoff. Das Mineral verströmt beim Zerkleinern einen intensiven Geruch. Nun konnten Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) im Stinkspat erstmals direkt natürliches, elementares Fluor nachweisen. Über ihre Ergebnisse berichten sie in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie.

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Public Release: 5-Jul-2012

Fingolimod: Anhaltspunkt für Vorteile bei kleiner Patientengruppe

Institute for Quality and Efficiency in Health Care

Das Immunsuppressivum Fingolimod (Handelsname Gilenya®) ist zugelassen zur Behandlung von hochaktiver schubförmig verlaufender Multipler Sklerose (RRMS) bei Erwachsenen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG überprüft, ob Fingolimod gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet.

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Public Release: 5-Jul-2012

Erdbeben besser verstehen

Helmholtz Association

Täglich wird die Erde von mehr oder weniger starken Erdbeben erschüttert, die weltweit von zahlreichen Messstationen aufgezeichnet werden. Zu den bislang wenig erforschten Erschütterungswellen zählen die tectonic tremors: schwache und ungefährliche Erschütterungen in großer Tiefe, die aber möglicherweise Rückschlüsse auf große Beben erlauben. Geophysiker des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben in Kalifornien Messdaten der tectonic tremors gesammelt und werten sie nun aus, um ihre Bedeutung besser verstehen zu können.

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Public Release: 5-Jul-2012

Neuartiger Ansatz enttarnt Datenmissbrauch auf mobilen Endgeräten

Saarland University

Immer häufiger tun Mini-Programme auf internetfähigen Mobiltelefonen und Tablet-Rechnern mehr als sie vorgeben. Im Verborgenen leiten die „Apps" private Daten an Dritte weiter. Gegen diesen Datenmissbrauch haben Saarbrücker Informatiker nun einen neuen Ansatz entwickelt. Sie können mit der App „SRT AppGuard" dem Datenklau einen Riegel vorschieben. Der Clou: Für den Schutz müssen die verdächtigen Programme weder vorab bekannt sein, noch muss das Betriebssystem des Smartphones verändert werden. Stattdessen greift die kostenlos erhältliche App den Programmcode der digitalen Spione an.

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