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Public Release: 28-Feb-2012
Das Ende des 'Maiglöckchen-Phänomens' in der Spermienforschung? Einer Studie deutscher und amerikanischer Wissenschaftler aus dem Jahr 2003 zufolge greift ein Bestandteil des Maiglöckchenduftes, genannt Bourgeonal, in den Kalziumhaushalt menschlicher Spermien ein und lockt die Spermien an. Das „Maiglöckchen-Phänomen" – so der Titel eines Buches über das Riechen – war geboren: Spermien als schwimmende Riechzellen, die einer „Duftfährte" folgen, ausgelegt von der Eizelle. Allerdings blieb das Maiglöckchen-Phänomen nebulös, da weder Bourgeonal noch andere Duftstoffe im weiblichen Geschlechtsorgan identifiziert werden konnten. Contact: Dr. Timo Struenker Public Release: 27-Feb-2012
Neue Lösung für ein sensibles Problem Wissenschaftler der Empa haben zusammen mit dem Industriepartner Incosan GmbH eine «Mehrschicht»-Einlage und eine spezielle Hose entwickelt, die den Alltag von Menschen mit Inkontinenz erleichtern. Die Produkte sind seit kurzem auf dem Markt. Contact: Markus Weder Public Release: 27-Feb-2012
Mit Laserstrahlen Sprengstoff finden Von explosiven Substanzen hält man gern etwas Abstand, doch um sie aufzuspüren und chemisch nachzuweisen ließ sich ein recht enger Kontakt bisher nicht vermeiden. An der TU Wien wurde nun eine Methode entwickelt, Chemikalien auch in geschlossenenen Gefäßen auf eine Entfernung von über hundert Metern genau zu untersuchen. Contact: Florian Aigner Public Release: 24-Feb-2012
Klimaschutz durch die Verminderung fluorierter Treibhausgase Das Montreal-Protokoll hat dazu geführt, dass die meisten ozonschädigenden Substanzen wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe verboten wurden. Schöner Nebeneffekt: Da FCKW potente Treibhausgase sind, hat das stufenweisen FCKW-Verbot auch dem Klima genutzt. Doch nun droht ein «Rebound-Effekt», die Erderwärmung zusätzlich zu beschleunigen: Fluorierte Treibhausgase, die als FCKW-Ersatzstoffe in den letzten Jahren in zunehmenden Mengen in die Atmosphäre gelangten, sind ebenfalls sehr klimaaktiv, viele noch dazu extrem langlebig. Contact: Dr. Stefan Reimann Public Release: 24-Feb-2012
Elf Projekte fur erste Forderperiode im Hauptausschuss bewilligt Elf Projekte für erste Förderperiode im Hauptausschuss bewilligt. Contact: Marco Finetti Public Release: 24-Feb-2012
CeBIT: Roboter gehorcht aufs Wort und auf die Geste Auf der CeBIT in Hannover stellen das Karlsruher Institut für Technologie und das FZI Forschungszentrum Informatik Innovationen vor, die in Zukunft unseren Alltag bereichern werden. Auf dem Gemeinschaftsstand G33 in Halle 26 kurvt ein humanoider Küchenroboter, dreidimensionale Visualisierungen öffnen neuen Perspektiven und neuste Algorithmen sichern die Daten in der Cloud. Aus dem FZI House of Living Labs werden der interaktive Service-Roboter HoLLie und Lösungen für intelligentes Energiemanagement präsentiert. Contact: Monika Landgraf Public Release: 23-Feb-2012
Das Musterbeispiel einer kriminellen Karriere gibt es nicht Gibt es typische kriminelle Karrieren? Dieser Frage ist der Kriminologe Volker Grundies vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg nachgegangen. Insgesamt lagen für diese Studie die Daten von circa 21.000 Männern aus Baden-Württemberg, vor, die einmal oder mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten waren. Contact: Volker Grundies Public Release: 21-Feb-2012
Daten speichern in Wirbelstrukturen Schneller, kleiner und energiesparender sollen die Rechner der Zukunft sein. Ein neuer Effekt könnte hierzu einen entscheidenden Beitrag leisten: Er benötigt 100.000 mal geringere Ströme als bisherige Technologien, und die Anzahl der Atome für ein Informationsbit könnte deutlich kleiner sein als bisher. Ein Team aus Physikern der Technischen Universität München und der Universität zu Köln treibt diese Technologie voran. Contact: Dr. Andreas Battenberg Public Release: 21-Feb-2012
Software hilft Software besser zu machen Je früher man ein Problem erkennt, desto einfacher kann man es lösen. Deshalb wollen auch Informatiker, bevor sie langwierig komplexe Programme implementieren, wissen, ob diese die gewünschte Leistung erbringen werden. Neben der eigenen Berufserfahrung können Entwickler sich nun auch auf das Simulationstool PALLADIO stützen. Das von Prof. Ralf Reussner vom KIT initiierte und koordinierte Softwarepaket analysiert im Vorfeld die Programmstruktur und prognostiziert Ressourcenbedarf und Einschränkungen. Contact: Isabel Aha Public Release: 21-Feb-2012
Ein Ring, sie zu binden Dem Ring werden oft magische Kräfte nachgesagt. Sei es bei der Erfüllung von Wünschen oder als Retter in der Not. Nun hat die ring-förmige Struktur in einem als "Elongator" bezeichneten Proteinkomplex Wissenschaftlern am Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie in Heidelberg und dem Institut de Génétique et Biologie Moléculaire et Cellulaire in Straßburg, Frankreich, gleich eine ganze Reihe interessanter Ergebnisse und Forschungsansätze geliefert. Contact: Sonia Furtado Neves Public Release: 17-Feb-2012
Live aus dem Thymus: T-Zellen auf Wanderschaft T-Zellen sind die Schutztruppen des Immunsystems. Sie suchen im Körper nach Krankheitserregern und entarteten Zellen und setzen sie außer Gefecht. Contact: Dr. Thomas Boehm Public Release: 16-Feb-2012
Vier neue DFG-Forschergruppen Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet vier neue Forschergruppen ein. Dies beschloss der Senat der DFG auf seiner Februar-Sitzung in Bonn. Die neuen Verbünde sollen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Gelegenheit bieten, sich aktuellen und drängenden Fragen in ihren Fächern zu widmen und innovative Arbeitsrichtungen zu etablieren. Contact: Marco Finetti Public Release: 15-Feb-2012
Virtual Reality hilft Architekten bei der Planung Auch der exakteste Bauplan unterschlägt viele Details und Gestaltungsmöglichkeiten. Contact: Kosta Schinarakis Public Release: 15-Feb-2012
DFG zieht erneut Konsequenzen aus wissenschaftlichem Fehlverhalten Mit einem zweijährigen Ausschluss von der Antragsberechtigung und einer Rüge zieht die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erneut Konsequenzen aus dem wissenschaftlichen Fehlverhalten von Antragstellern. Contact: Marco Finetti Public Release: 13-Feb-2012
«Nature Chemistry» präsentiert Aufsehen erregende Ergebnisse in Synthese-Chemie Für eine kleine Sensation in der synthetischen Chemie sorgen Wissenschaftler der ETH Zürich und der Empa. Erstmals ist es gelungen, regelmässig angeordnete zweidimensionale Polymere herzustellen, die eine Art «molekularer Teppich» im Nanometermassstab bilden. Contact: Dr. Rolf Erni Public Release: 13-Feb-2012
Medikamente aus Krabbenschalen An der TU Wien wurden Pilze mit zusätzlichen Fremd-Genen erzeugt: Sie produzieren nun pharmakologische Substanzen aus Krabbenschalen. Contact: Florian Aigner Public Release: 8-Feb-2012
Wissenschaftler machen Eisen durchsichtig Einem Team von DESY-Wissenschaftlern um Dr. Ralf Röhlsberger gelang es an der hochbrillanten Synchrotronlichtquelle PETRA III, Atomkerne mit Hilfe von Röntgenlicht transparent zu machen. Sie entdeckten dabei gleichzeitig ein neues Prinzip, um einen optisch gesteuerten Schalter für Licht herzustellen, also Licht mit Licht zu beeinflussen, ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu leistungsfähigen Quantencomputern. Contact: Dr. Thomas Zoufal Public Release: 7-Feb-2012
Bronze-Matrjoschka: Das Metall im Metall im Metall Eine Puppe in der Puppe und noch eine drumherum – so erklärt Thomas Fässler seine Moleküle: Er packt ein Atom in einem Käfig in noch ein weiteres Atomgerüst. Mit ihrer großen Oberfläche könnten solche Strukturen als hocheffiziente Katalysatoren dienen. Contact: Dr. Andreas Battenberg Public Release: 7-Feb-2012
Gesamtes Genom einer ausgestorbenen Menschenform aus einem Fossil entschlüsselt Im Jahre 2010 veröffentlichten Svante Pääbo und seine Mitarbeiter die vorläufige Fassung des Genoms, das sie einem winzigen Teil eines fossilen Fingerknochens aus der Denisova-Höhle in Südsibirien entnommen hatten. Den DNA-Sequenzen zufolge gehört dieser Knochen der Vertreterin einer zuvor unbekannten ausgestorbenen Menschenform, jetzt als Denisova-Mensch bekannt. Zusammen mit den Neandertalern sind die Denisova-Menschen die nächsten ausgestorbenen Verwandten heute lebender Menschen. Contact: Svante Paabo Public Release: 7-Feb-2012
Warum der Mittelfinger so eine lange Leitung hat Jeder Körperteil besitzt im Gehirn einen eigenen Nervenzellbereich – wir haben also eine Karte unseres Körpers im Kopf. Die funktionelle Bedeutung dieser Karten ist aber weitgehend unklar. Welche Auswirkungen sie haben können, haben RUB-Neurowissenschaftler jetzt mit Reaktionszeitmessungen in Kombination mit Lernexperimenten und „computational modeling" gezeigt. Contact: Dr. Hubert Dinse Public Release: 6-Feb-2012
Scharfe Live-Bilder aus dem Mäusehirn Feinste Strukturen des Gehirns aufzudecken, um seine Funktionsweise zu enträtseln – diesem Ziel sind Forscher um Stefan Hell vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Mit der von Hell entwickelten STED-Mikroskopie ist es den Wissenschaftlern erstmals gelungen, scharfe Live-Bilder aus dem Gehirn einer lebenden Maus aufzunehmen. In einer bisher unerreichten Auflösung von unter 70 Nanometern haben sie die winzigen Strukturen sichtbar gemacht, über die Nervenzellen miteinander kommunizieren. Contact: Stefan W. Hell Public Release: 5-Feb-2012
Entwaldung hat keinen Einfluss auf Gletscherrückgang Entwaldung in der Nähe von Gletschergebieten hat keinen nachweisbaren Einfluss auf den Rückgang der Gletscher – das zeigt eine neue Studie, an der Innsbrucker Klimaforscher maßgeblich beteiligt waren. Zugleich zeigt die Studie aber, dass Entwaldung zu weniger Niederschlag in mittleren Gebirgslagen führt und damit Einfluss auf die Lebensqualität der Bewohner des jeweiligen Gebiets hat. Contact: Thomas Mölg Public Release: 2-Feb-2012
Die Entdeckung der Verlangsamung Pulsare gehören zu den exotischsten, bekannten Himmelskörpern. Contact: Dr. Thomas M. Tauris Public Release: 2-Feb-2012
Gelbe Biotechnologie: Insekten-Gene im Hochdurchsatz mithilfe von Futterpflanzen erforschen Gelbe Biotechnologie ist die Biotechnologie mit Insekten, analog zur grünen (Pflanze) und roten (Tiere) Biotechnologie. Contact: Ian T. Baldwin Public Release: 1-Feb-2012
Schnelles und einfaches Programmieren Immer mehr Elektronikprodukte, wie beispielsweise Smartphones, sind mit schnellen, energieeffizienten Mehrkernprozessoren ausgestattet. Contact: Monika Landgraf
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