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Public Release: 23-Apr-2012
Nature Physics
Quantenphysik: Unglaubliche Verschränkungen
Wie verrückt -- zumindest nach herkömmlichen Erfahrungshorizont -- die Quantenphysik sein kann, haben nun Physiker um Anton Zeilinger in einem in "Nature Physics" veröffentlichten Experiment demonstriert. Demnach können in der Quantenwelt zukünftige Handlungen Einfluss auf vergangene Ereignisse haben.

Contact: Caslav Brukner
caslav.brukner@univie.ac.at
43-169-911-516-412
University of Vienna

Public Release: 23-Apr-2012
GCB Bioenergy
Wie ökologische Risiken einer verstärkten Bioenergieproduktion verringert werden könnten
Seit Jahren diskutieren Experten die ökologischen Auswirkungen des verstärkten Anbaus von Energiepflanzen.
Helmholtz Association, Federal Agency for Nature Conservation

Contact: Tilo Arnhold
presse@ufz.de
49-341-235-1635
Helmholtz Association

Public Release: 18-Apr-2012
Ecology
Lebe schnell, stirb jung
Auch in US-amerikanischen Städten wachsen mehr Pflanzenarten als auf dem Land. Die Pflanzenarten in der Stadt sind jedoch stärker untereinander verwandt und übernehmen oft ähnliche Funktionen. Dadurch sind Ökosysteme in der Stadt empfindlicher gegenüber Umwelteinflüssen.
National Science Foundation, DIVERSITAS, IGBP, Global Land Project, QUEST, GIS

Contact: Tilo Arnhold
presse@ufz.de
49-341-235-1635
Helmholtz Association

Public Release: 17-Apr-2012
Proceedings of the National Academy of Sciences
Giftiger Speiseplan
Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie in Bremen und der Universität Greifswald haben zusammen mit ihren Kollegen aus Freiburg, Italien und den USA in einer in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichten Studie zeigen können, dass ein kleiner Meereswurm, dessen natürliches Nahrungsangebot im sandigen Sediment vor der Küste Elbas doch äußerst bescheiden ist, tödliches Gift auf seinem Speiseplan hat: der Wurm verzehrt Kohlenmonoxid und Schwefelwasserstoff.

Contact: Manuel Kleiner
mkleiner@mpi-bremen.de
49-421-202-8905
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 17-Apr-2012
Proceedings of the National Academy of Sciences
Süßholzwurzel liefert Wirkstoffe gegen Diabetes
Sie dient als Rohstoff für Lakritze, beruhigt den Magen und hilft gegen Atemwegserkrankungen: die Süßholzwurzel. In der traditionellen Heilkunst wird die Arznei-Pflanze des Jahres 2012 schon seit der Antike geschätzt. Dass Süßholz auch Stoffe enthält, die gegen Diabetes wirken, haben nun Forscher am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin herausgefunden.

Contact: Dr. Sascha Sauer
sauer@molgen.mpg.de
49-308-413-1691
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 16-Apr-2012
Hannover Messe 2012: Innovationen aus dem KIT
Auf der Hannover Messe 2012 vom 23. bis 27. April ist das KIT mit Innovationen rund um Energie, Mobilität, IT und mit weiteren Zukunftsthemen vertreten. So stellt das KIT seine Algentechnologie-Plattform vor und zeigt einen Photobioreaktor für Mikroalgen.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Helmholtz Association

Public Release: 16-Apr-2012
Kopernikus-Preis 2012 für deutsch-polnische Zusammenarbeit in der Wirtschaftsinformatik
Gemeinsame Auszeichnung von DFG und FNP geht an Wissenschaftler aus Siegen und Poznan.

Contact: Cornelia Pretzer
cornelia.pretzer@dfg.de
49-302-061-214-328
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Public Release: 13-Apr-2012
Current Biology
Direkter Transfer von Pflanzen-Genen aus Chloroplasten in den Zellkern
Chloroplasten, die grünen Solarkraftwerke der Pflanzenzelle, waren früher eigenständige Lebewesen.

Contact: Professor Dr. Ralph Bock
rbock@mpimp-golm.mpg.de
49-331-567-8700
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 12-Apr-2012
Current Biology
Lernen nach dem Mehrheitsprinzip
Die Weitergabe kultureller Errungenschaften an die nächste Generation ist eine Schlüsselkomponente der menschlichen Evolution.

Contact: Dr. Daniel Haun
haun@eva.mpg.de
49-341-355-0815
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 12-Apr-2012
Entscheiden will gelernt sein -- neuer Test misst Risikointelligenz
Es gibt Tests, mit denen sich die Persönlichkeit, Intelligenz oder Gedächtnisleistung ermitteln lässt.

Contact: Professor Dr. Edward T. Cokely
ecokely@mtu.edu
906-487-2062
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 10-Apr-2012
Angewandte Chemie
Was an der Oberfläche von Katalysatoren abläuft
Die heterogene Katalyse hat in der chemischen Industrie zentrale Bedeutung, etwa bei der Herstellung von Grund- und Fein-chemikalien, in Abgaskatalysatoren oder zur chemischen Spei-cherung von Sonnenenergie. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie und der Ruhr-Universität Bochum haben eine neue Messmethode der Infrarot-Spektroskopie entwickelt, um die Vorgänge an der Oberfläche von Oxiden zu untersuchen, die als Katalysatoren dienen. Ihre Ergebnisse stellen sie in der renommierten Zeitschrift Angewandte Chemie vor.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Helmholtz Association

Public Release: 5-Apr-2012
Tafamidis: Zusatznutzen gilt mit der Zulassung als belegt
Tafamidis Meglumin (Handelsname Vyndaqel®) ist seit November 2011 zugelassen zur Behandlung einer Transthyretin-Amyloidose bei Erwachsenen. Diese seltene Krankheit (Orphan Disease) entsteht durch einen Gendefekt und geht einher mit fortschreitenden Nervenschäden (neurologische Degeneration), die Tafamidis verzögern soll.

Contact: Anna-Sabine Ernst
presse@iqwig.de
49-022-135-6850
Institute for Quality and Efficiency in Health Care

Public Release: 4-Apr-2012
Therapieansatz für Schwerstdepressive
Hirnschrittmacher haben bei Patienten mit schwersten Depressionen einen Langzeiteffekt. Das haben nun Wissenschaftler der Universitätsklinik Bonn nachgewiesen. Elf Patienten nahmen an der Studie über einen Zeitraum von zwei bis fünf Jahren teil.

Contact: Dr. Thomas E. Schlaepfer
schlaepf@jhmi.edu
49-228-287-15715
University of Bonn

Public Release: 4-Apr-2012
Angewandte Chemie
Gift der Kegelschnecke zur Schmerzbekämpfung
Bestandteile des Giftes aus marinen Kegelschnecken können in kleinsten Mengen die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen blockieren. Damit sind sie potenziell als neuartige Schmerzmittel geeignet. Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Jena, der TU Darmstadt sowie des Leibniz-Instituts für Altersforschung in Jena haben nun die Struktur und Wirkung verschiedener Formen des Kegelschneckentoxins µ-PIIIA aufgeklärt.

Contact: Dr. Diana Imhof
dimhof@uni-bonn.de
49-228-736-0258
University of Bonn

Public Release: 3-Apr-2012
Evolution
Pflanzen imitierten Duft von bestäubenden Käfern
Farbe und Duft von Blüten sowie deren Wahrnehmung durch Bestäuberinsekten haben sich gemäss Lehre in wechselseitiger Anpassung entwickelt. Ein Evolutionsbiologe der Universität Zürich weist nach, dass dies zumindest bei Aronstabgewächsen nicht der Fall ist. Diese entwickelten ihren Duft analog der bereits existierenden Duftstoffe von Blatthornkäfern und passten sich somit einseitig an die Käfer an. Die wechselseitige Anpassung zwischen Pflanze und Bestäuber findet folglich nicht immer statt.

Contact: Dr. Florian Schiestl
florian.schiestl@systbot.uzh.ch
41-446-348-409
University of Zurich

Public Release: 3-Apr-2012
Proceedings of the National Academy of Sciences
Neues Enzym der Immunabwehr entdeckt
Neutrophile Granulozyten sind wichtige Schutztruppen des Immunsystems. Dringen krankheitserregende Bakterien in den Körper ein, sind sie als Erste vor Ort, um über Signalstoffe weitere Immunzellen zu mobilisieren und die Gefahr einzudämmen.

Contact: Dr. Dieter Jenne
djenne@neuro.mpg.de
49-898-578-3588
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 29-Mar-2012
Ursache für unkontrolliertes Wachstum von Blutgefäßen identifiziert
Die Bildung neuer Blutgefäße ist ein komplexer Prozess, bei dem unterschiedliche Signalproteine genau aufeinander abgestimmt miteinander wechselwirken.

Contact: Ralf H. Adams
ralf.adams@mpi-muenster.mpg.de
49-251-703-65400
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 29-Mar-2012
Delfine pflegen lose Allianzen
Delfine verhalten sich einzigartig. Delfin-Männchen bilden einerseits Allianzen mit anderen und leben andererseits in einer offenen Sozialstruktur. Dieses im Tierreich ungewöhnliche Verhalten konnten Anthropologen der Universität Zürich an Delfinen in der Shark Bay in Australien nachweisen.

Contact: Michael Krützen
michael.kruetzen@aim.uzh.ch
41-446-344-432
University of Zurich

Public Release: 29-Mar-2012
Cell
Künstliches Thymusgewebe lässt Immunzellen reifen
In der Immunabwehr spielt der Thymus eine Schlüsselrolle, denn hier reifen Abwehrzellen des Immunsystems heran, die so genannten T-Lymphozyten (T-Zellen).

Contact: Dr. Thomas Boehm
boehm@immunbio.mpg.de
49-761-510-8328
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 28-Mar-2012
Wie Europas am stärksten gefährdete Schmetterlinge gerettet werden könnten
Weiden und Wälder sollten aktiv gepflegt und so vielfältig wie möglich gestaltet werden, um Europas am stärksten gefährdete Tagfalter vor dem Aussterben zu bewahren.

Contact: Tilo Arnhold
presse@ufz.de
49-341-235-1635
Helmholtz Association

Public Release: 28-Mar-2012
Nature Nanotechnology
Nature: Video zeigt Wellen-Charakter von Teilchen
Die Quantentheorie beschreibt die Welt der Atome sehr präzise.

Contact: Kosta Schinarakis
schinarakis@kit.edu
49-721-608-41956
Helmholtz Association

Public Release: 27-Mar-2012
Die (Wieder-)Entdeckung eines vielseitigen Werkstoffs
Die Empa betreibt seit 75 Jahren Forschung rund ums Holz. Was mit Untersuchungen zu den Eigenschaften Schweizer Holzsorten begann, ist zu einem weit verzweigten Forschungsgebiet herangewachsen, von Grundlagenforschung über die Holzstruktur bis zu chemisch oder biologisch modifizierten Hölzern, neuartigen Holzfaserprodukten und Oberflächentechnologien.

Contact: Dr. Tanja Zimmermann
tanja.zimmermann@empa.ch
41-587-654-115
Swiss Federal Laboratories for Materials Science and Technology (EMPA)

Public Release: 27-Mar-2012
Chemische Mikrogradienten beschleunigen Korallensterben am Great Barrier Reef
Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie in Bremen haben zusammen mit australischen Kollegen eine weitere Ursache für das zunehmende Korallensterben in den tropischen Korallenriffen gefunden.

Contact: Martin Glas
mglas@mpi-bremen.de
49-421-202-8838
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 27-Mar-2012
Kleinkinder imitieren weniger vernunftgeleitet als gedacht
„Kinder sind klüger als wir denken", zu diesem Schluss kam vor zehn Jahren eine seitdem vielzitierte entwicklungspsychologische Studie.

Contact: Peter Zekert
zekert@cbs.mpg.de
49-341-994-02404
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 27-Mar-2012
Journal of Clinical Oncology
Ein Test auf einen einzigen genetischen Fehler kann zu einer massgeschneiderten Krebsbehandlung für Kinder beitragen
Eine Studie unter der Leitung von Dr. Janet Shipley vom Institute of Cancer Research (ICR) in London in Zusammenarbeit mit Dr. Mauro Delorenzi vom SIB Schweizerisches Institut für Bioinformatik in Lausanne hat gezeigt, dass ein einfacher genetischer Test zur Prognose der Aggressivität eines Rhabdomyosarkoms in Kindern beitragen kann. Dieser Test, der in die klinische Praxis eingeführt werden soll, könnte für viele Patienten zu einer besser angepassten Behandlung führen, was einigen Kindern möglicherweise länger währende Nebeneffekte ersparen kann, und anderen die intensive Behandlung ermöglicht, die sie für eine grössere Überlebenschance benötigen. Die Resultate dieser Studie werden heute online in der Fachzeitschrift Journal of Clinical Oncology veröffentlicht.

Contact: Irene Perovsek
irene.perovsek@isb-sib.ch
41-788-761-129
Swiss Institute of Bioinformatics

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