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Public Release: 23-Dec-2013
Science
Widerstand schlägt Wellen
Auch die Physik kann Hinweise zum Energiesparen geben. Eine internationale Kollaboration im Rahmen des Zentrums für Quantenmaterialien, das die Max Planck Gesellschaft gemeinsam mit der University of British Columbia (Kanada) betreibt, kann Materialwissenschaftlern nun Tipps für die Entwicklung von Hochtemperatur-Supraleitern geben, damit diese den Namen auch verdienen. Derzeit firmieren unter diesem Titel etwa keramische Kuprate, die ihren elektrischen Widerstand zwar bei deutlich höheren Temperaturen verlieren als konventionelle Supraleiter, aber immer noch weit unter dem Gefrierpunkt von Wasser.

Contact: Dr. Bernhard Keimer
B.Keimer@fkf.mpg.de
49-711-689-1650
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 23-Dec-2013
Proceedings of the National Academy of Sciences
Demokratie zahlt sich aus
In größeren Gemeinschaften halten sich Einzelne nicht immer an die Regeln und nützen oft die Kooperationswilligkeit von anderen aus. Einrich-tungen wie die Polizei sollen vor Fehlverhalten wie beispielsweise Steuerbetrug schützen. Doch solche Institutionen entstehen nicht von selbst, denn sie kosten Geld, das jeder Einzelne aufbringen muss. Ein interdisziplinäres Forscherteam unter der Leitung von Manfred Milinski vom Max-Planck Institut für Evolutionsbiologie in Plön hat in einem experimentellen Spiel untersucht, unter welchen Bedingungen solche Institutionen trotzdem entstehen können.

Contact: Dr. Manfred Milinski
milinski@evolbio.mpg.de
49-452-276-3254
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 20-Dec-2013
Science
Starre Ordnung konkurriert mit Supraleitung
Supraleiter sind Materialien, die elektrischen Strom ohne Energieverlust leiten. Klassische Supraleiter müssen dafür jedoch bis fast zum absoluten Nullpunkt (minus 273 Grad Celsius) heruntergekühlt werden, und selbst die „Hochtemperatur-Supraleiter" benötigen noch sehr tiefe Temperaturen von minus 200 Grad Celsius. Obwohl diese Kühlung aufwändig ist, werden Supraleiter bereits in vielen Bereichen eingesetzt, beispielsweise in der Medizin für die Magnetresonanztomographie. Materialien, die auch bei Raumtemperatur Strom verlustfrei leiten, gibt es trotz großer Anstrengungen noch immer nicht.

Contact: Dr. Eugen Weschke
eugen.weschke@helmholz-berlin.de
49-030-806-213-409
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Public Release: 19-Dec-2013
Nature
Auf der jahrhundertealten Spur der Zuckerrüben-Züchter
Heutige Nutzpflanzen wie Mais und Weizen sind das Ergebnis geduldiger Züchter, die über Jahrtausende auf den Ertrag und die Widerstandsfähigkeit hingewirkt haben. Das gilt auch für die Zuckerrübe, aus der jährlich ein Drittel der weltweiten Zuckerproduktion stammt. An welchen Stellen Pflanzenzüchter das Erbgut der Rübe über die vergangenen zwei Jahrhunderte verändert haben -- das haben Genomforscherinnen und -forscher aus Bielefeld, Berlin und Barcelona jetzt herausgefunden. Im Fachmagazin „Nature" haben die Wissenschaftler am 18.12.2013 ihre Analyse der Genomdaten vorgestellt. „Das Bemerkenswerte an den Genomdaten ist, dass sich mit ihrer Hilfe künftig die Genome verwandter Pflanzen weitaus schneller entschlüsseln lassen als bisher", sagt einer der Autoren, Professor Dr. Bernd Weisshaar vom Centrum für Biotechnologie der Universität Bielefeld.

Contact: Dr. Bernd Weisshaar
bernd.weisshaar@uni-bielefeld.de
49-521-106-8720
Bielefeld University

Public Release: 19-Dec-2013
Science
Salzige Überraschung -- Forscher finden 'verbotene' Verbindungen von gewöhnlichem Kochsalz
Bei Hochdruck-Experimenten mit gewöhnlichem Kochsalz haben Forscher neue chemische Verbindungen hergestellt, die es Chemie-Lehrbüchern zufolge gar nicht geben dürfte. Die Studie an DESYs Röntgenquelle PETRA III und anderen Forschungszentren könnte ein neues, universelleres Verständnis der Chemie und neuartige Anwendungen ermöglichen, wie die Forschergruppe unter Leitung von Prof. Artem Oganov von der Stony Brook University (State University of New York) und Prof. Alexander Goncharov von der Carnegie Institution in Washington im Fachjournal "Science" berichten.

Contact: Dr. Thomas Zoufal
presse@desy.de
49-408-998-1666
Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Public Release: 19-Dec-2013
Science
Forscher entschlüsseln Serotonin-Rezeptor bei Raumtemperatur
Ein internationales Forscherteam hat erstmals die molekulare Struktur des medizinisch bedeutenden Serotonin-Rezeptors bei Raumtemperatur entschlüsselt. Die Untersuchung enthüllt die Dynamik des Rezeptors nahe seiner Betriebstemperatur und zeigt damit seine physiologische Funktion besser als vorangegangene Analysen in flüssigem Stickstoff bei rund minus 173 Grad Celsius, wie die Gruppe um Prof. Vadim Cherezov vom kalifornischen Scripps-Institut im Fachjournal "Science" berichtet. Damit könnten sich auch neue Ansatzpunkte für maßgeschneiderte Medikamente ergeben. Zudem eröffnet die Untersuchung neue Analysemöglichkeiten für große Biomoleküle.

Contact: Dr. Thomas Zoufal
presse@desy.de
49-408-998-1666
Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Public Release: 18-Dec-2013
Atmospheric Environment
Pollen beeinflussen die optischen Eigenschaften der Atmosphäre
Blütenstaub kann offenbar mehr Licht reflektieren als bisher angenommen. Pollen können bis zu einem Drittel der Gesamtmenge an Aerosolpartikeln ausmachen, die die optische Dicke, also das Maß für die Lichtdurchlässigkeit der Atmosphäre, beeinflussen. Dies berichten Forscher des Gwangju Institute of Science & Technology aus Korea und des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung im Fachjournal Atmospheric Environment. Die jetzt veröffentlichte Studie ist eigenen Angaben zufolge die erste, die jemals die optischen Eigenschaften natürlicher Pollen mit Hilfe eines Lasers der Wellenlänge von 532 Nanometer untersucht hat.
National Research Foundation of Korea, Korea Polar Research Institute

Contact: Tilo Arnhold
presse@tropos.de
49-341-271-77060
Leibniz Institute for Tropospheric Research (TROPOS)

Public Release: 18-Dec-2013
Journal of the American Chemical Society
Polymerbeschichtungen aus dem Molekülbaukasten
Polymerschichten mit maßgeschneiderten Eigenschaften und vielfältigen Funktionen herzustellen, ermöglicht ein neuartiges Verfahren, das Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie und der Jacobs University Bremen entwickelt haben: Aus einer auf einem Substrat aufgewachsenen metallorganischen Gerüstverbindung entsteht ein stabiles poröses Gel für biologische und medizinische Anwendungen. Die Wissenschaftler präsentieren das Verfahren im renommierten „Journal of the American Chemical Society".

Contact: Monika Landgraf
49-721-608-47414
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Public Release: 17-Dec-2013
Journal of Human Evolution
Bonobos bleiben länger jung
Im Gegensatz zu Menschen und Schimpansen sinken die Schilddrüsenhormone bei Bonobos erst im späten Erwachsenenalter ab.

Contact: Dr. Verena Behringer
verena_behringer@eva.mpg.de
49-341-355-0245
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 17-Dec-2013
Science
Gezielte Synthese von Naturstoffen mit Licht
Photoreaktionen werden durch Lichtenergie angetrieben und sind entscheidend für die Synthese vieler Naturstoffe. Da diese beispielsweise als medizinische Wirkstoffe einsetzbar sind, möchten Chemiker sie mit Photoreaktionen künstlich herstellen. Doch in der Regel hat nur eines der möglichen Produkte die richtige räumliche und damit wirksame Struktur. Forscher der Technischen Universität München haben nun für eine der wichtigsten Photoreaktionen eine Methodik entwickelt, mit der sie gezielt nur die gewünschte Molekülvariante herstellen können.
German Research Foundation, Chemical Industry Fund

Contact: Dr. Andreas Battenberg
battenberg@zv.tum.de
49-892-891-0510
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 12-Dec-2013
Suizidrisiko-Test kommt auf den Markt
Der neue Test soll Ärzten dabei helfen, das Suizidrisiko bei Patienten zu senken, die mit Antidepressiva behandelt werden und bestimmte genetische Marker aufweisen. Die wissenschaftlichen Grundlagen für den Test hatten Forscher am Max-Planck-Institut für Psychiatrie gelegt.

Contact: Dr. Elisabeth Binder
binder@mpipsykl.mpg.de
49-893-062-2301
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 12-Dec-2013
Leibniz-Preise 2014: Elf Mal Ehre, Geld und „märchenhafte Freiheit
DFG zeichnet vier Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler mit dem wichtigsten Forschungsförderpreis in Deutschland aus / Verleihung am 12. März 2014 in Berlin.

Contact: Marco Finetti
marco.finetti@dfg.de
49-228-885-2230
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Public Release: 11-Dec-2013
Advanced Materials
Punktgenaue Andockstellen für Zellen
Die Petrischale ist im biologischen Labor der Klassiker, aber bietet für viele Zelltypen nicht den idealen Lebensraum. Untersuchungen verlieren dadurch an Aussagekraft, da sich Zellen auf einer flachen Plastikfläche anders verhalten als etwa im verästelten Lungengewebe. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie haben nun Verfahren vorgestellt, um dreidimensionale Strukturen gezielt für bestimmte Zelltypen je nach Bedarf attraktiv oder abstoßend zu machen.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Helmholtz Association

Public Release: 11-Dec-2013
Europäischer Innovationspreis für Fraunhofer
Technik kann helfen, Geschichte aufzuarbeiten. Für eine Software, die zerrissene Stasi-Akten automatisiert rekonstruiert, erhalten Fraunhofer-Forscher am 4. Dezember den EARTO-Innovationspreis der European Association of Research and Technology Organisations.

Contact: Dr. Bertram Nickolay
bertram.nickolay@ipk.fraunhofer.de
49-303-900-6201
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 11-Dec-2013
Journal of Investigational Allergology and Clinical Immunology
Fisch ist nicht gleich Fisch
Leipzig. Nahrungsmittelallergien sind offenbar deutlich spezifischer als bisher angenommen. Genauere Tests könnten den Betroffenen in Zukunft mehr Freiräume bei der Essensauswahl bieten. Zu diesem Ergebnis kommen Untersuchungen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung, der Universität Leipzig und der Haukeland-Universitätsklinik Bergen. Die Forscher hatten Patienten mit Fischallergien gegen Viktoriabarsch untersucht. Eine Allergie auf Viktoriabarsche bedeutet dabei nicht, auch auf Kabeljau allergisch zu sein. Weiterhin konnten artspezifische Allergene identifiziert werden, die helfen können, Vermeidungsstrategien gegen solche Lebensmittelallergien zu verbessern und zu spezifizieren, schreiben die Wissenschaftler im Fachjournal Journal of Investigational Allergology and Clinical Immunology.
European Union, European Social Fund, Free State of Saxony

Contact: Tilo Arnhold
presse@ufz.de
49-341-235-1635
Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ

Public Release: 11-Dec-2013
Proceedings of the National Academy of Sciences
Gift in Bananenwurzeln tötet Schädlinge
Für etwa 400 Millionen Menschen in den Ländern der tropischen und subtropischen Regionen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas zählen Bananen zu den Grundnahrungsmitteln. Die weltweite Bananenernte ist jedoch durch Schädlinge stark gefährdet. Ein internationales Forscherteam um Dirk Hölscher vom Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena hat entdeckt, dass manche Bananenpflanzen Abwehrstoffe gegen den Fadenwurm Radopholus similis zielgenau in den befallenen Wurzelbereichen anreichern können. Diese Fähigkeit entscheidet darüber, ob eine Bananensorte widerstandsfähig gegen den Bananenschädling ist. Im Körper der Parasiten bilden sich Fetttröpfchen, die den Abwehrstoff speichern und zum Tod der Nematoden führen. Die Erkenntnisse können dazu beitragen, schädlingsresistente Bananensorten zu entwickeln.
Deutsche Forschungsgemeinschaft, European Union, Max Planck Society

Contact: Dr. Dirk Hoelscher
hoelscher@ice.mpg.de
49-364-157-2551
Max Planck Institute for Chemical Ecology

Public Release: 10-Dec-2013
Plant Cell Environment
Silberbaumgewächse sind Phosphat-Sparmeister
Pflanzen auf den ausgelaugten Böden Westaustraliens haben eine besondere Strategie entwickelt, um mit dem Mangel an Phosphor zurechtzukommen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für molekulare Pflanzenphysiologie in Golm bei Potsdam haben gemeinsam mit Kollegen von der University of Western Australia, Perth, herausgefunden, dass Silberbaumgewächse aus der Familie der Protaceae besonders bei der RNA der Ribosomen den Rotstift ansetzen. Die Proteinfabriken der Zelle beanspruchen nämlich den meisten Phosphor. Dadurch sparen sie gleichzeitig Phosphor und Wasser. Da die weltweiten Phosphorreserven rasant zur Neige gehen, könnten die Strategien der Proteaceae für die züchterische Optimierung von Nutzpflanzen interessant sein.

Contact: Dr. Mark Stitt
mstitt@mpimp-golm.mpg.de
49-331-567-8100
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 10-Dec-2013
Critical Reviews in Environmental Science and Technology
Bioabbaubar oder nicht?
Leipzig. Damit die Langzeitfolgen von Pestiziden besser beurteilt werden können, haben Wissenschaftler eine neue Nachweismethode und ein Modell erarbeitet, das Aussagen ermöglicht, ob und wie stark die Rückstände von Pestiziden bioabbaubar sind oder nicht. Die Studie von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und der Technischen Universität Dänemarks ist jetzt im Fachblatt „Critical Reviews in Environmental Science and Technology" erschienen.
European Commission

Contact: Tilo Arnhold
presse@ufz.de
49-341-235-1635
Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ

Public Release: 10-Dec-2013
Physical Review Letters
Kochrezept für ein Universum
Wenn man Suppe erhitzt, beginnt sie zu kochen. Wenn man Raum und Zeit erhitzt, kann ein expandierendes Universum entstehen -- ganz ohne Urknall. Diesen Phasenübergang zwischen einem langweiligen leeren Raum und einem expandierenden Universum, das Masse enthält, konnte ein Forschungsteam der TU Wien gemeinsam mit Kollegen aus Harvard, dem MIT und Edinburgh nun berechnen. Dahinter liegt ein bemerkenswerter Zusammenhang zwischen Quantenfeldtheorie und Einsteins Relativitätstheorie.

Contact: Florian Aigner
florian.aigner@tuwien.ac.at
43-158-801-41027
Vienna University of Technology

Public Release: 9-Dec-2013
Nature
Unerklärliche Vielfalt des Alterns
Obwohl Alterung momentan in den Medien Dauerthema ist, haben Wissenschaftler keine schlüssige Erklärung dafür. Neue demografische Daten von Menschen, Tieren und Pflanzen decken eine solch außerordentliche Vielfalt von Alterungsverläufen auf, dass jede evolutionäre Theorie bei deren Begründung versagt. Sowohl die Lebensspannen als auch die Sterblichkeiten unterscheiden sich je nach Spezies. Selbst die Tatsache, dass mit dem Alter die Wahrscheinlichkeit zu sterben, zunimmt, stimmt zunächst für den Menschen, gilt aber nicht grundsätzlich. Das zeigt ein einzigartiger Katalog von 46 Arten und deren jeweiligen Sterblichkeiten und Geburtenraten, der nun im Wissenschaftsjournal Nature veröffentlicht wurde. Er ist das Ergebnis jahrelanger Datensammlung unter der Leitung von Wissenschaftlern des Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock und des Max-Planck Odense Centers on the Biodemography of Aging in Odense, Dänemark.

Contact: Alexander Scheuerlein
scheuerlein@demogr.mpg.de
49-381-208-1212
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 9-Dec-2013
Advanced Materials
Solarzellen-Verschleiß erstmals live im Blick
Forscher der Technischen Universität München haben mit Hilfe von DESYs Röntgenlichtquelle PETRA III erstmals live dem Verschleißen organischer Solarzellen zugesehen. Die Untersuchung könnte neue Ansatzpunkte liefern, um der vielversprechenden Solarzellenart eine größere Stabilität zu verleihen. Das Team um Prof. Peter Müller-Buschbaum stellt seine Beobachtungen im aktuellen Heft des Fachjournals "Advanced Materials" (Nr. 46, 10. Dezember) vor.

Contact: Dr. Thomas Zoufal
presse@desy.de
49-408-998-1666
Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Public Release: 9-Dec-2013
eLife
Blattkäferlarven reichern Giftvorstufen aus der Blattnahrung dank der Aktivität von zellulären ABC-Transportern an
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena haben jetzt einen entscheidenden Schrittmacher für die Anreicherung von Wehrsubstanzen in Blattkäferlarven entdeckt, mit denen die Tiere sich vor ihren Fraßfeinden schützen: ABC-Transportproteine, die in den Drüsenzellen der Insekten in großer Anzahl auftreten. Pappelblattkäfer der Art Chrysomela populi transportieren das mit der Blattnahrung im Darm aufgenommene Salicin über mehrere Zellbarrieren in ihr Wehrsekret, wo die Substanz in den Abwehrstoff Salicylaldehyd umgewandelt wird. Die Forschungsergebnisse beleuchten nicht nur die molekulare Evolution des Abwehrsystems in Blattkäferlarven, sondern tragen auch dazu bei, die zellbiologischen Grundlagen von Sequestrierungs- bzw. Speicherprozessen in tierischen Geweben aufzuklären.
Max Planck Society, Deutsche Forschungsgemeinschaft

Contact: Dr. Antje Burse
aburse@ice.mpg.de
49-364-157-1265
Max Planck Institute for Chemical Ecology

Public Release: 5-Dec-2013
Journal of Neuroscience
Wiederaufkommende Erinnerungen bleiben besser im Gedächtnis
Während sich das menschliche Gehirn im Ruhezustand befindet, können neuronale Erregungsmuster, die mit bestimmten Gedächtnisinhalten zusammenhängen, spontan wiederkehren. Diese Wiederholungen tragen dazu bei, dass sich Erinnerungen verfestigen und dauerhaft abgespeichert werden. Wissenschaftler des DZNE und der Universität Bonn berichten über diese Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe des Journal of Neuroscience. Die Forscher um Nikolai Axmacher führten einen Gedächtnistest mit einer Reihe von Probanden durch und erfassten zugleich deren Hirnaktivität mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanz-Tomographie. Der Versuchsablauf umfasste mehrere Ruhephasen und einen Mittagsschlaf im Tomographen. Die Studie zeigt, dass Momente der Ruhe die Gedächtnisleistung im Allgemeinen fördern können, und gibt einen Einblick in die zugrunde liegenden Mechanismen.

Contact: Dr. Marcus Neitzert
marcus.neitzert@dzne.de
49-228-433-02271
DZNE - German Center for Neurodegenerative Diseases

Public Release: 5-Dec-2013
Europäischer Innovationspreis für Fraunhofer
Technik kann helfen, Geschichte aufzuarbeiten. Für eine Software, die zerrissene Stasi-Akten automatisiert rekonstruiert, erhalten Fraunhofer-Forscher am 4. Dezember den EARTO-Innovationspreis der European Association of Research and Technology Organisations.

Contact: Dr.-Ing.BertramNickolay
bertram.nickolay@ipk.fraunhofer.de
49-303-900-6201
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 5-Dec-2013
Hightech-Sportschuh für ungetrübten Laufspass
Joggen hält fit und ist gesund. Doch Sportler, die untrainiert starten und sich überfordern, ziehen sich leicht Bänderrisse und Zerrungen zu. Ein neuer Hightech-Laufschuh soll künftig die Lauftechnik in Echtzeit bewerten und Verletzungen entgegenwirken.

Contact: Dr.-Ing.AndreasHeinig
andreas.heinig@ipms.fraunhofer.de
49-351-882-3288
Fraunhofer-Gesellschaft

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