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Public Release: 2-Oct-2013

Wie hoch liegt ein Ort? Die Verbindung zweier Uhren sagt's mir

Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Wie hoch liegt ein Ort über „Normalnull"? Und wo genau liegt überhaupt „Normalnull"? Ein Ziel der Geodäten ist es, das auf einen Zentimeter genau zu ermitteln, wobei herkömmliche Vermessungs an ihre Grenzen stoßen. Hier bieten optische Atomuhren einen neuen Ansatz.. Die Ergebnisse einer Kooperation zwischen dem Max-Planck-Institut für Quantenoptik und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt sind in der Fachzeitschrift Physical Review Letters veröffentlicht.

Journal
Physical Review Letters
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Public Release: 30-Sep-2013

Mikrobielle 'Aufforstung' des Darms bei Entzündungen

University of Vienna

Ein Team um die GastroenterologInnen Sieglinde Angelberger und Walter Reinisch (Medizinische Universität Wien) sowie die Mikrobiologen David Berry und Alexander Loy (Universität Wien) erforschte zum ersten Mal die mikrobielle Wiederbesiedlung des Darms von PatientInnen mit chronischen Darmschleimhautentzündungen (Colitis ulcerosa) nach Behandlung mit einer so genannten "Fäkaltransplantation". Bei dieser ungewöhnlichen Alternativtherapie wird die Darm-Mikrobiota von gesunden Spenderinnen auf Personen übertragen, die an Darmerkrankungen leiden. Die Ergebnisse dieser klinischen Pilotstudie erscheinen aktuell in der Fachzeitschrift American Journal of Gastroenterology.

Journal
American Journal of Gastroenterology
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Public Release: 30-Sep-2013

Quantencomputer: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

University of Vienna

Quantencomputer können Aufgaben lösen, an denen ein klassischer Computer scheitert. Die Frage, wie die Ergebnisse dennoch mit konventionellen Methoden überprüft werden können, hat ein internationales Forschungsteam um Stefanie Barz und Philip Walther in einem Experiment an der Universität Wien beantwortet. Um den Quantencomputer zu testen, bauten die WissenschafterInnen "Fallen" in die Rechenanfragen ein. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal Nature Physics publiziert.

Journal
Nature Physics
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Public Release: 26-Sep-2013

Bakterien zur Bekämpfung von Ölkatastrophen?

Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ

Internationale Wissenschaftlerteams haben die Wirkungsweise von zwei Bakterienarten entschlüsselt, die künftig zur Bekämpfung von Ölkatastrophen eingesetzt werden könnten. Alcanivorax borkumensis wandele Kohlenwasserstoffe in Fettsäuren um und baue diese direkt in die Zellmembran ein, schreiben Wissenschaftler der Helmholtz-Zentren für Umweltforschung und Infektionsforschung im Fachjournal Applied and Environmental Microbiology. Neue Erkenntnisse über das Bakterium Oleispira antarctica seien wichtig für das Verstehen der Anpassung an niedrige Temperaturen und könnten helfen, Strategien gegen Ölpests in Polarmeeren oder der Tiefsee zu entwickeln, schreibt ein internationales Team im Fachjournal Nature Communications.

Journal
Nature Communications
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Public Release: 26-Sep-2013

Lithium im Gehirn

Technische Universitaet Muenchen

Experimente mit Neutronen an der Technischen Universität München zeigen, dass sich in der weißen Gehirnsubstanz das Antidepressivum Lithium stärker anreichert als in der grauen. Das lässt vermuten, dass es anders wirkt als synthetische Psychopharmaka. Die Gewebestücke wurden an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz der TUM mit einem eigens entwickelten Detektor untersucht, um eine genaue Landkarte der Verteilung von Lithium im Gehirn anzufertigen und so die Wirkung des Stoffs auf die menschliche Psyche besser verstehen zu können.

Journal
Medical Physics
Funder
Deutsche Forschungsgemeinschaft
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Public Release: 24-Sep-2013

Kunstlicht und Lärm verschiebt Biorhythmus von Vögeln

Helmholtz Association

Straßenlärm und künstliches Licht sorgen dafür, dass Vögel im Stadtzentrum am Morgen bis zu fünf Stunden früher aktiv werden als ihre Verwandten in ruhigeren Stadtvierteln. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung an über 400 Amseln in Leipzig, die im Rahmen des Forschungsverbundes „Verlust der Nacht" durchgeführt wurde. Diese Befunde zeigten, dass vom Menschen verursachte Umgebungsgeräusche und Lichtverschmutzung die natürlichen Zyklen beeinflussen und erhebliche Auswirkungen auf die Aktivitätsmuster der Stadtamseln haben, schreiben Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung im Open-Access-Journal PLOS ONE.

Journal
PLOS ONE
Funder
Germany's Federal Ministry of Education and Research, Helmholtz Association
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Public Release: 24-Sep-2013

Rechnen mit Neodym

Forschungszentrum Juelich

Magnetische Moleküle gelten als aussichtsreiche Schaltelemente für die Informationsverarbeitung der Zukunft. Ein interdisziplinäres Forscherteam aus Jülich und Aachen hat jetzt erstmals besonders robuste magnetische Moleküle hergestellt, deren magnetische Informationen sich auf direktem Weg elektrisch auslesen lassen. Möglich wurde dies durch die Wahl des Selten-Erd-Metalls Neodym als zentralen Baustein des Moleküls. Die Forschungsergebnisse hat die renommierten Fachzeitschrift „Nature Communications" heute online veröffentlicht.

Journal
Nature Communications
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