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Public Release: 28-Jan-2013
Das menschliche Gehirn verstehen
Die Europäische Kommission hat heute bekanntgegeben, dass das „Human Brain Project" (HBP) als eines von zwei FET-Flagship-Projekten gefördert wird. Es bündelt die europäischen Bemühungen um eine der größten Herausforderungen der modernen Wissenschaft: das Verständnis des menschlichen Gehirns. Die Gesamtkosten des Projekts werden auf 1,19 Milliarden Euro geschätzt. Die Technische Universität München (TUM) koordiniert den Teilbereich „Neurorobotics".
European Union

Contact: Dr. Andreas Battenberg
battenberg@zv.tum.de
49-892-891-0510
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 28-Jan-2013
IST Austria nimmt teil am Human Brain Project
Neurowissenschaftler und IST Austria Professor Peter Jonas ist einer der drei Teilnehmer aus Österreich am Human Brain Project, das heute Vormittag in Brüssel präsentiert wurde. Das Human Brain Project als eines der beiden Flagschiff-Projekte der Europäischen Kommission im Rahmen der Future and Emerging Technologies Initiative (FET) mit einem prognostizierten Gesamtbudget von rund einer Milliarde Euro für zehn Jahre vernetzt die Tätigkeit von rund 200 Forschungsgruppen. Ziel ist es, ein menschliches Gehirn in Form eines Computermodells nachzubauen. Weitere Informationen über die anderen österreichischen Partner, Prof. Alois Saria als den österreichischen Repräsentanten im Managementteam des Human Brain Project und Prof. Wolfgang Maass finden sich in den Presseaussendungen der MedUni Innsbruck und in der Aussendung des HBP.
European Commission

Contact: Oliver Lehmann
oliver.lehmann@ist.ac.at
43-676-401-2562
Institute of Science and Technology Austria

Public Release: 25-Jan-2013
Nature Communications
Quantenkommunikation: Jedes Photon zählt
Ultraschnelle, effiziente und zuverlässige Einzelphotonendetektoren sind begehrte und dennoch bis heute noch nicht anwendungsreife Komponenten in der Photonik und der Quantenkommunikation. Der Quantenphotoniker Dr. Wolfram Pernice vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erzielte nun in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universitäten Yale, Boston und Moscow State Pedagogical den entscheidenden Durchbruch mit einem direkt in den Chip integrierten Einzelphotonendetektor. Der Detektor schafft gleichzeitig höchste Wiedergabetreue und Auswertungsgeschwindigkeit und hat eine nur sehr geringe Fehlerquote.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Helmholtz Association of German Research Centres

Public Release: 25-Jan-2013
IEEE Journal of Photovoltaics
Wissenschaftler erzielen höhere Effizienz von Solarzellen durch den Einsatz von schwarzem Silizium
Wissenschaftler der Aalto Universität, Finnland, haben Ergebnisse vorgestellt, die eine deutliche Verbesserung der Lichtabsorption und die Oberflächenpassivierung auf stark absorbierende Silizium-Nanostrukturen darstellen. Die Ergebnisse fördern die Entwicklung von Geräten, die hohe Lichtempfindlichkeit benötigen, wie zum Beispiel hocheffiziente Solarzellen.

Contact: Päivikki Repo
paivikki.repo@aalto.fi
358-504-361-156
Aalto University

Public Release: 23-Jan-2013
Nature Communications
Nanoteilchen graben kleinste Tunnel der Welt
Einige Nanometer breit sind die kleinsten Tunnel der Welt. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der US-amerikanischen Rice University haben die Tunnel in einer Probe Graphit angelegt. Damit wird es nun möglich, auch das Innere von Werkstoffen mittels Selbstorganisation im Nanometerbereich zu strukturieren und nanoporösen Graphit für Anwendungen in Medizin und Batterietechnik maßzuschneidern. In der Fachzeitschrift nature communications stellen sie ihre Ergebnisse nun vor.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Helmholtz Association of German Research Centres

Public Release: 23-Jan-2013
Santiago de Chile wird trockener und heißer
Bereits heute sind mehr als ein Zehntel der Bevölkerung in der Metropolregion Santiago de Chile durch extreme Hitze oder Überflutungen gefährdet. Diese Gefahren werden durch die anhaltende Expansion der Hauptstadt Chiles, damit einhergehende Landnutzungsänderungen und durch den Einfluss des Klimawandels weiter ansteigen.
German Federal Ministry for the Environment/International Climate Protection Initiative

Contact: Tilo Arnhold
presse@ufz.de
49-341-235-1635
Helmholtz Association of German Research Centres

Public Release: 23-Jan-2013
Proceedings of the Royal Society B
Soziales Hormon ist eng mit der Beziehungspflege verbunden
Oxytocin spielt Schlüsselrolle bei der Pflege kooperativer Beziehungen zu befreundeten Artgenossen.

Contact: Catherine Crockford
crockford@eva.mpg.de
49-034-135-50220
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 23-Jan-2013
ERC-Grant für Quantenphysiker Jörg Schmiedmayer
Mit seinen Forschungen an speziellen Quantenzuständen zwischen Ordnung und Unordnung hat Prof. Jörg Schmiedmayer bereits viel Aufsehen erregt: Ultrakalte Atomwolken mit einem hohen Grad an Ordnung streben mit der Zeit in ein ungeordnetes Temperatur-Gleichgewicht. Auf dem Weg dorthin nehmen sie aber einen erstaunlich stabilen Zwischenzustand ein. Mit einem ERC Advanced Grant des European Research Council, einem der begehrtesten europäischen Förderpreise, kann er diesem Geheimnis und anderen Nicht-Gleichgewichts-Phänomenen in Quanten-Vielteilchensystemen nun auf den Grund gehen.
European Research Council

Contact: Florian Aigner
florian.aigner@tuwien.ac.at
43-158-801-41027
Vienna University of Technology

Public Release: 22-Jan-2013
PLOS ONE
Holz am Meeresboden -- eine Oase für Tiefseetiere
Über in die Tiefsee abgesunkene Holzreste können Tiere und Mikroorganismen die gewaltigen Distanzen zwischen nährstoffreichen Quellen überwinden.

Contact: Dr. Christina Bienhold
cbienhol@mpi-bremen.de
49-421-202-8869
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 22-Jan-2013
Nature Communications
Bildsensoren aus der Sprühdose
Wissenschaftler der Technischen Universität München haben eine neue Generation von Bildsensoren entwickelt: Sie sind lichtempfindlicher als herkömmliche Silizium-Sensoren, dabei ist ihre Herstellung einfach und kostengünstig. Sie bestehen aus elektrisch leitenden Kunststoffen, die als hauchdünner Film aufgesprüht werden. Die chemische Zusammensetzung der Kunststoff-Schicht lässt sich zudem gezielt verändern, so dass auch unsicht-bare Bereiche des Lichtspektrums abgedeckt werden können.

Contact: Undine Ziller
ziller@zv.tum.de
49-892-892-2731
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 22-Jan-2013
Proceedings of the National Academy of Sciences
Ein Verwandter aus der Tianyuan-Höhle
DNA-Analyse enthüllt Verwandtschaft zwischen heute lebenden Asiaten und amerikanischen Ureinwohnern mit frühen modernen Menschen aus Peking.

Contact: Dr. Svante Pääbo
paabo@eva.mpg.de
49-341-355-0500
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 22-Jan-2013
Proceedings of the National Academy of Sciences
Immun-Molekül mit versteckten Talenten
Forscher des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben entdeckt, dass Antikörper für die Reifung von dendritischen Zellen unerlässlich sind. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler im renommierten Wissenschaftsjournal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht.

Contact: Dr. Jan Grabowski
jan.grabowski@helmholtz-hzi.de
49-531-618-11407
Helmholtz Centre for Infection Research

Public Release: 18-Jan-2013
Stabile Stromversorgung für die Energiewende
Das Stromnetz für die verstärkte Nutzung erneuerbarer Quellen fit zu machen, ist Ziel der vom KIT koordinierten Helmholtz-Energie-Allianz „Technologien für das zukünftige Energienetz". Gemeinsam mit Universitäten und Energieversorgern erarbeiten Helmholtz-Forscher Lösungen für ein flexibles und stabiles Stromnetz, das der fluktuierenden Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien standhält. Auch geht es darum, bestehende Gasnetze als Energiespeicher zu nutzen sowie das Strom- und Gasnetz zu koppeln. Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert die Allianz 2013 und 2014 mit insgesamt 3,2 Millionen Euro aus ihrem Impuls- und Vernetzungsfonds.
Helmholtz Association

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Helmholtz Association of German Research Centres

Public Release: 18-Jan-2013
Cell
Cell: Proteine verbinden sich wie ein Reißverschluss
Membranproteine sind die „molekularen Maschinen" in biologischen Zellhüllen. Sie steuern etwa den Stofftransport durch die Membran, die Signalübertragung von Hormonen und die Photosynthese. Dabei spielt ihre Form, also die Faltung der Moleküle, eine entscheidende Rolle, um etwa Poren zu bilden. Forscher des Karlsruher Institutes für Technologie und der Universität Cagliari stellen nun im Fachmagazin Cell vor, wie sich die Proteine dabei eines neuartigen Reißverschlussprinzips bedienen, um Funktionseinheiten zu schaffen.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Helmholtz Association of German Research Centres

Public Release: 17-Jan-2013
Empa-Spin-off mit elektronischem Pflegeassistent auf Erfolgskurs
Das erste Produkt des Empa- und ETHZ-Spin-off compliant concept auf dem Schweizer Markt übertrifft alle Erwartungen. Die erfolgreiche Markteinführung des elektronischen Assistenten im Gesundheitswesen überzeugte auch die Investoren. Nach abgeschlossener Finanzierungsrunde zählen zu den Kapitalgebern die Lausanner Debiopharm Group, die Zürcher Kantonalbank und die Empa. Damit kann compliant concept weiter wachsen international expandieren.

Contact: Jürg Schmid
juerg.schmid@compliant-concept.ch
41-445-521-552
Swiss Federal Laboratories for Materials Science and Technology (EMPA)

Public Release: 17-Jan-2013
Science
Darmbakterien haben Einfluss auf das Risiko von Autoimmunkrankheiten
Bei Mäusen beeinflussen die Arten der Darmbakterien den Hormonspiegel, den Stoffwechsel, die Immunantwort und damit die Entwicklung von Diabetes Typ 1, berichtet ein internationales Forscherteam in der Online-Ausgabe von SCIENCE, an dem das UFZ mit Analysen des Stoffwechsels beteiligt ist. Diese Ergebnisse könnten Hinweise liefern, weshalb Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose und Gelenkrheumatismus bei Frauen häufiger auftreten als bei Männern. Zwar ist bekannt, dass sowohl genetische als auch umweltbedingte Faktoren zur individuellen Anfälligkeit für Autoimmunerkrankungen beitragen, aber die Wechselwirkungen zwischen Darmbakterien und der Entwicklung von Diabetes Typ 1 sind bisher noch nicht eindeutig geklärt.
Juvenile Diabetes Research Foundation, Canadian Institutes of Health Research, National institutes of Health, Genome Canada, SickKids Foundation

Contact: Tilo Arnhold
presse@ufz.de
49-341-235-1635
Helmholtz Association of German Research Centres

Public Release: 17-Jan-2013
Cell
Die neurobiologische Konsequenz des Räuberns oder Grasens
Tübinger Forscher vergleichen die Verschaltungen im Nervensystem zweier Wurmarten.

Contact: Ralf J. Sommer
ralf.sommer@tuebingen.mpg.de
49-707-160-1371
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 17-Jan-2013
Science
Immunzellen orientieren sich tastend und riechend im Gewebe
Eine Publikation der Gruppe von Michael Sixt, Assistant Professor am Institute of Science and Technology Austria (IST Austria), die heute in Science erscheint, gibt neue Einblicke, wie Immunzellen ihren Weg durch Gewebe finden. Die Ergebnisse sind der erste Beleg für geleitete Zellmigration entlang eines Konzentrationsgefälles chemischer Signale, die im Gewebe immobilisiert sind - ein Konzept, das lange angenommen aber bisher nicht experimentell bewiesen wurde.

Contact: Oliver Lehmann
oliver.lehmann@ist.ac.at
43-676-401-2562
Institute of Science and Technology Austria

Public Release: 17-Jan-2013
American Journal of Human Genetics
Vermischung im Süden Afrikas
Uralte Khoisan-Abstammungslinien überdauerten in heute lebenden Bantu-Gruppen.

Contact: Sandra Jacob
jacob@eva.mpg.de
49-034-135-50122
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 14-Jan-2013
Proceedings of the National Academy of Sciences
Genfluss von Indien nach Australien vor 4.000 Jahren
Lange vor der europäischen Besiedlung wanderten Menschen vom indischen Subkontinent in Australien ein und vermischten sich mit den Aborigines.

Contact: Dr. Irina Pugach
irina_pugach@eva.mpg.de
49-341-355-0778
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 13-Jan-2013
Nature
Wissenschaftler setzen ein fossiles Rückgrat mittels Synchrotronstrahlen neu zusammen
Die komplizierte dreidimensionale Rückgratstruktur eines der frühesten Landwirbeltiere (Tetrapoden) ist erstmals komplett rekonstruiert worden. Hochenergetische Röntgenstrahlen in Verbindung mit einer neuartigen Datenanalyse erlaubten, die Rückenwirbel von 360 Millionen Jahre alten Fossilien in außergewöhnlicher Detailtreue zu analysieren. Unsere Vorstellungen, wie die ersten Wirbeltiere vom Wasser aus das Land eroberten werden hiervon weitreichend beeinflusst. Die Ergebnisse werden am 13. Januar 2013 in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.
Natural Environment Research Council

Contact: Claus Habfast
claus.habfast@esrf.fr
33-666-662-384
European Synchrotron Radiation Facility

Public Release: 11-Jan-2013
Proceedings of the Royal Society B
Lärmende Stadtamseln
Tiere haben vielfältige Strategien entwickelt, um mit zunehmender Lärmbelastung in ihren Lebensräumen zurechtzukommen. So ist bekannt, dass viele Stadtvögel in einer höheren Tonlage singen, um sich vom eher tieftonigen Straßenverkehr abzuheben.

Contact: Erwin Nemeth
enemth@orn.mpg.de
43-664-456-8191
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 10-Jan-2013
BMC Biology
Zebramangusten strukturieren einsilbige Laute ähnlich wie Menschen
Tiere sind eloquenter als bisher angenommen. Auch der einsilbige Ruf der Zebramangusten ist strukturiert und damit vergleichbar dem Vokal- und Konsonantensystem der menschlichen Sprache. Verhaltensbiologen der Universität Zürich konnten damit als Erste nachweisen, dass Tiere mit noch kleineren Lauteinheiten als Silben kommunizieren.

Contact: Marta Manser
marta.manser@ieu.uzh.ch
41-446-355-282
University of Zurich

Public Release: 9-Jan-2013
Molecular Ecology
Feuerwanzen brauchen Symbiose-Bakterien zum Überleben
Größere Ansammlungen von rot-schwarz gefleckten Feuerwanzen sind in Mitteleuropa häufig unter Lindenbäumen zu finden. Die Insekten können dort eine erstaunliche Populationsdichte erreichen.
Max Planck Society

Contact: Martin Kaltenpoth
mkaltenpoth@ice.mpg.de
49-364-157-1800
Max Planck Institute for Chemical Ecology

Public Release: 9-Jan-2013
Journal of Royal Society Interface
Partikel aus kristallinem Quarz schleifen Zähne ab
Der Zahnverschleiß mit Mustern winzigster Spuren auf abgenutzten Zahnoberflächen hilft Wissenschaftlern, die Ernährungsweise fossiler Säugetiere, einschließlich unserer menschlichen Vorfahren, besser zu verstehen.

Contact: Dr. Amanda Henry
amanda_henry@eva.mpg.de
49-341-355-0381
Max-Planck-Gesellschaft

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