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Public Release: 17-Jun-2013
Pestizide reduzieren die Artenvielfalt in Gewässern deutlich Einige Pestizide, die derzeit in Europa und Australien im Einsatz sind, können die regionale Artenvielfalt von wirbellosen Tieren in Fließgewässern um bis zu 42 Prozent reduzieren. Das berichten Forscher in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften. Mikhail A. Beketov und Matthias Liess vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig analysierten gemeinsam mit Ben Kefford von der Technischen Universität Sydney und Ralf B. Schäfer vom Institut für Umweltwissenschaften Landau die Auswirkungen von Pestiziden wie Insektiziden und Fungiziden auf den regionalen Artenreichtum von Wirbellosen in Fließgewässern und verwendeten dafür Daten aus Deutschland, Frankreich und Victoria in Australien. Contact: Tilo Arnhold Public Release: 17-Jun-2013
Effizient und erschwinglich: Forscher entwickeln Katalysatormaterial für Brennstoffzellen Leistungsfähige, robuste und günstige Katalysatormaterialien sind ein Schlüssel zum Durchbruch der Brennstoffzelltechnologie. Ein Material für die Umwandlung von Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser, das mit einem Zehntel der bisher typischen Menge Platin auskommt, entwickelten nun Wissenschaftler aus Jülich und Berlin. Mit Hilfe modernster Elektronenmikroskopie fanden die Forscher dabei heraus, dass die Funktion der nanometerkleinen Katalysatorpartikel entscheidend durch ihre geometrische Form und die atomare Struktur bestimmt wird. Contact: Angela Wenzik Public Release: 17-Jun-2013
Katalysator im Kunststoffmantel schützt „Künstliches Blatt“ Speicherlösungen für die unregelmäßig verfügbare Solarenergie werden dringend gesucht. Eine Lösung ist es, die in Solarzellen erzeugte elektrische Energie zu nutzen, um durch Elektrolyse Wasser aufzuspalten und so den Brennstoff Wasserstoff zu erzeugen. Forscher am HZB-Institut für Solare Brennstoffe modifizieren so genannte Superstrat-Solarzellen, die eine sehr effiziente Architektur besitzen, um mit geeigneten Katalysatoren Wasserstoff aus Wasser zu produzieren. Diese Zelle funktioniert wie ein „künstliches Blatt". Contact: Sebastian Fiechter Public Release: 14-Jun-2013
Turbolader für Nervenzellen Göttinger Max-Planck-Wissenschaftler haben einen Schlüsselmechanismus entdeckt, der die Signalleistung von Nervenzellen im Gehirn steigert. Contact: Dr. Nils Brose Public Release: 13-Jun-2013
Mehr Komfort und Sicherheit für Rollstuhlfahrer Mit modernen Kommunikationshilfen können E-Rollstuhlfahrer selbstständig PC und Handy bedienen, durchs Gelände navigieren und sich die Batteriekapazität anzeigen lassen. Ein neues Modul verwandelt die Elektro-Mobile in Kommunikationszentralen. Contact: Dr. Andreas Wenzel Public Release: 13-Jun-2013
Turbinen robotergestützt reparieren Verdichter- und Turbinenschaufeln sind wichtige Bauteile von Flugzeugtriebwerken und Gasturbinen. Im Schadensfall ist eine Reparatur oft günstiger als der Neukauf. Doch die Prozesse sind aufwendig. Ein robotergestütztes Verfahren sorgt jetzt für mehr Effizienz. Contact: Martin Bilz Public Release: 13-Jun-2013
Fertighäuser -- geklebt statt genagelt Der Traum vom eigenen Haus kann schnell Gestalt annehmen: Mit einem Fertighaus. Bislang halten Nägel die einzelnen Bauteile zusammen. Künftig soll dies über ein Klebeband gehen. Der Vorteil: Die Elemente lassen sich flexibler gestalten. Contact: Dr. Andreas Zillessen Public Release: 13-Jun-2013
Flugzeuge nachhaltiger bauen Ökobilanzen von Bauteilen können helfen, die Produktion von Flugzeugen nachhaltiger zu gestalten. Entscheidend ist, dass die Daten frühzeitig zur Verfügung stehen. Mit einer neuen Software ist das nun bereits in der Designphase möglich. Contact: Robert Ilg Public Release: 12-Jun-2013
China-Reise mit wichtigen Impulsen für Forschungskooperationen Ganz im Zeichen traditionell guter Beziehungen und künftiger weiterer Kooperationen stand jetzt eine einwöchige Reise der Spitze der Deutschen Forschungsgemeinschaft nach China. In Beijing führten DFG-Präsident Professor Dr. Peter Strohschneider und Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek eine Reihe von wissenschaftspolitischen Gesprächen mit den Spitzenrepräsentanten chinesischer Partnerorganisationen und hochrangigen Vertretern aus der Wissenschaftspolitik. Der Besuch fand statt in einer Phase des besonders intensiven Austauschs zwischen der Bundesrepublik Deutschland und China auf verschiedenen Ebenen des politischen, ökonomischen und wissenschaftlichen Lebens, der zuletzt auch im Besuch des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang in Deutschland seinen Ausdruck fand. Contact: Marco Finetti Public Release: 12-Jun-2013
Der Bruder als Vorbild für Vaters Gesang Junge Zebrafinkenmännchen können den Gesang des Vaters von ihrem Bruder lernen. Contact: Dr. Manfred Gahr Public Release: 12-Jun-2013
Datenhighways für Quanteninformation An der TU Wien werden Atome quantenphysikalisch an Glasfaserkabel gekoppelt. Nun konnte gezeigt werden, dass sich auf diese Weise Quanteninformation lange genug speichern lässt, um weltumspannende Glasfaser-Quantennetzwerke zu realisieren. Contact: Florian Aigner Public Release: 11-Jun-2013
Proteinbibliothek für die biomedizinische Forschung SAP und die Technische Universität München stellen eine neue Datenbank für das menschliche Proteom vor: „ProteomicsDB" bietet die bislang vollständigste Sammlung an Proteinen und Peptiden, die Wissenschaftler mit Hilfe der Massenspektrometrie-basierten Proteinanalytik identifiziert haben. Der derzeitige Datenbestand macht über 90 Prozent des menschlichen Proteoms aus; er bildet mehr als 18.000 Gene der etwa 20.000 menschlichen Gene ab. Mit ProteomicsDB verschaffen die beiden Partner Wissenschaftlern auf der ganzen Welt kostenfreien Zugang zu Proteindaten für die biologisch-medizinische Forschung. Contact: Dr. Andreas Battenberg Public Release: 10-Jun-2013
Blüte im richtigen Alter Mehrjährige Pflanzen blühen erst ab einem gewissen Alter und nachdem sie der Kälte ausgesetzt waren. Beides verhindert, dass sie schon im Winter Blüten ansetzen. George Coupland und seine Kollegen vom Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln haben jetzt herausgefunden, dass die Alpen-Gänsekresse ihr Alter über die Menge einer kurzen Ribonukleinsäure bestimmt. Contact: George Coupland Public Release: 6-Jun-2013
Neue Gerüststruktur aus Bor und Silicium könnte den Weg zu höheren Kapazitäten weisen Laptops könnten länger arbeiten und Elektroautos weiter fahren wenn es gelänge, die Kapazität ihrer Lithium-Ionen-Akkus weiter zu steigern. Einen entscheidenden Einfluss darauf hat ihr Elektrodenmaterial. Bisher besteht die negative Elektrode meist aus Graphit, dessen Schichten eine begrenzte Menge an Lithium einlagern können. Wissenschaftler der Technischen Universität München haben nun ein Material aus Bor und Silizium entwickelt, das den Weg zu Systemen mit höheren Speicherkapazitäten weisen könnte. Contact: Andreas Battenberg Public Release: 6-Jun-2013
«Verschränkungen» in Kategorien einordnen Ordnung ins spukhafte Treiben gebracht Die «Verschränkung» zwischen mehreren Teilchen ist eine grundlegende Eigenart der Quantenphysik. Physiker und Mathemati-ker der ETH Zürich zeigen nun, wie verschiedene Formen dieses Phäno-mens effizient und systematisch in Kategorien eingeordnet werden kön-nen. Dies sollte helfen, das Potenzial von neuartigen Quantentechnologien voll ausschöpfen zu können. Contact: Matthias Christandl Public Release: 5-Jun-2013
Drei Mal doppelte Freude: 'Europa-Preis' Jungforscher werden von Mentoren auf europäischen Wettbewerb in Prag vorbereitet. Contact: Marco Finetti Public Release: 5-Jun-2013
Laser hellt Schleierwolken auf Intensive Laserlichtpulse erhöhen die Helligkeit von hochliegenden Schleierwolken. Dies haben Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie gemeinsam mit Kollegen aus Berlin und Genf festgestellt. Die Klimaforscher untersuchten die Wechselwirkungen von Laserlicht und Wolkenbildung. Dabei nutzten sie auch die weltweit einzigartige Aerosol- und Wolkenkammer AIDA am KIT-Campus Nord. Die Ergebnisse ihrer Arbeiten veröffentlichten die Forscher nun in der renommierten Fachzeitschrift PNAS. Contact: Monika Landgraf Public Release: 5-Jun-2013
Produktionsfaktor Bestäubung Ohne Bienen keine Nahrung für die Menschen? So einfach ist es nicht. Eine Fallstudie von ETH-Ökologen in einem Kaffeeanbaugebiet in Indien zeigt auf, dass bestäubende Insekten nur ein Produktionsfaktor unter vielen sind. Für Bauern kommen mehrere Optionen infrage, um die Ernte zu steigern. Contact: Jaboury Ghazoul Public Release: 3-Jun-2013
DFG richtet 12 neue Sonderforschungsbereiche ein Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zwölf weitere Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Dies beschloss jetzt der zuständige Bewilligungsausschuss der DFG auf seiner Frühjahrssitzung in Bonn. Die neuen SFB werden mit insgesamt 94 Millionen Euro für zunächst drei Jahre und neun Monate gefördert. Hinzu kommt eine jeweils 20-prozentige Programmpauschale für indirekte Kosten, die sich aus den Forschungsprojekten ergeben. Contact: Marco Finetti Public Release: 3-Jun-2013
Galaktisches Knie und extragalaktischer Knöchel Die Daten des KASCADE-Grande-Experimentes des Karlsruher Instituts für Technologie zeigen, dass das sogenannte „Knie" der kosmischen Strahlung, ein Abknicken des Energiespektrums bei hohen Energien, für leichte und schwere Teilchen bei unterschiedlichen Energien auftritt. Für die leichten Teilchen zeigten die Wissenschaftler nun, dass das Energiespektrum bei Energien jenseits des Knies wieder abflacht und eine Art „Knöchel" bildet. Diese Struktur ist ein Hinweis, dass die Teilchen der kosmischen Strahlung mit Energien jenseits des Knies nicht in der Milchstraße, sondern in anderen Galaxien beschleunigt werden. Contact: Monika Landgraf Public Release: 3-Jun-2013
Mottenweibchen riechen den besten Eiablageplatz Das Gehirn weiblicher Tabakschwärmermotten kann auf kleinste Veränderungen im Duftprofil gasförmiger Verbindungen reagieren, die von Raupen befallenen Blättern abgegeben werden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena haben jetzt durch Freilandexperimente und neurobiologische Untersuchungen herausgefunden, dass die Weibchen dadurch ihre Eier bevorzugt auf Blättern abzlegen können, die weniger stark befallen sind. Contact: Bill S. Hansson Public Release: 31-May-2013
Magnetische Monopole löschen Daten Ein vor 80 Jahren postuliertes physikalisches Phänomen könnte den entscheidenden Schritt zur Realisierung neuartiger, extrem kompakter und langlebiger Datenspeicher durch magnetische Wirbel liefern. Wissenschaftler der Technischen Universität München, der Technischen Universität Dresden und der Universität zu Köln fanden heraus, dass die Skyrmionen genannten Wirbelstrukturen mit Hilfe magnetischer Monopole gelöscht werden können. Contact: Patrick Regan Public Release: 31-May-2013
Leben und sterben lassen Für Immunzellen ist das Protein „c-FLIP-R" im wahrsten Wortsinn überlebenswichtig: Fehlt dieses Molekül, töten sich die Zellen selbst ab -- und können so ihre Aufgabe, die Bekämpfung von eingedrungenen Krankheitserregern, nicht mehr erfüllen. Diese Entdeckung haben Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und der Otto-von-Guericke-Universität (OvGU) Magdeburg jetzt im renommierten „European Journal of Immunology" veröffentlicht. Contact: Jan Grabowski Public Release: 30-May-2013
Flug zum Mars ist für zukünftige Astronauten mit Strahlenrisiko verbunden Eine bemannte Mission zum Mars, die in der Vergangenheit Science Fiction war, wird immer wahrscheinlicher; und ein neuer Bericht in der Zeitschrift Science vom 31. Mai erläutert Einsichten in die damit verbundene Gefahr von Strahlen. Contact: Natasha Pinol Public Release: 29-May-2013
Ergebnisse des „Global Research Councils" in Berlin vorgestellt In Berlin ist am Mittwoch, dem 29. Mai 2013, das zweite Jahrestreffen des Global Research Councils zu Ende gegangen. An dem dreitägigen Treffen nahmen Spitzenvertreterinnen und -vertreter von rund 70 Forschungsförder- und Forschungsorganisationen aus aller Welt sowie zahlreiche hochrangige Repräsentanten aus Wissenschaft, Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsverwaltung teil. Contact: Marco Finetti
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