Hersteller Verzeichnis

EurekAlert!, a service of AAAS
Home About us
Advanced Search
24-Nov-2014 04:32
US Eastern Time

Benutzername:

Kennwort:

Registrierung

Kennwort vergessen?

Presseveröffentlichungen

Aktuelle Nachrichten

Nachrichten aus Wissenschaft und Geschäftswelt

Stipendien/Preise/
Bücher

Versammlungskalender

Wissenschaftliche
Organisationen in EurekAlert!

US Department of Energy

US National
Institutes of Health

Kalendar

Kalendereintrag
einreichen

Abonnieren/Werben

Links/Ressourcen

Portale

RSS-Feeds

Accessibility Option On

Breaking News

EurekAlert! auf Deutsch

Key: Meeting M      Journal J      Funder F

Showing releases 76-100 out of 345.

[ 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 ]

Public Release: 23-Oct-2013
European Journal of Neuroscience
Meisterschüler beim Gesangskopieren
Die meisten Singvögel erlernen ihren Gesang in früher Jugend von einem erwachsenen Vorbild, meist vom Vater. Dabei gibt es große Unterschiede in der Genauigkeit, mit der die Gesänge kopiert werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen haben jetzt bei jungen Zebrafinken einen Mechanismus entdeckt, der für Unterschiede im Gesangslernen verantwortlich ist. Durch die Gabe des Nervenwachstumsfaktors BDNF in das Gesangskontrollzentrum des Gehirns konnten sie die Lernfähigkeit bei jungen Männchen so weit steigern, dass sie den väterlichen Gesang so gut kopierten wie normalerweise die Klassenbesten in einem Zebrafinkennest.

Contact: Dr. Falk Dittrich
dittrich@orn.mpg.de
49-815-793-2272
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 23-Oct-2013
Animal Behaviour
Langzeitgedächtnis hilft Schimpansen bei der Futtersuche
Wohin begeben sich Schimpansen, deren Lieblingsobstbaum leer gefressen ist, wenn sie nicht wissen, welche anderen Bäume bereits Früchte tragen? Ein internationales Forscherteam vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat untersucht, warum Schimpansen auf der Suche nach Früchten ganz bestimmte Bäume im Regenwald ansteuern und wie sie besonders ertragreiche Bäume finden. Die Wissenschaftler haben festgestellt, dass Schimpansen dafür ihr Langzeitgedächtnis nutzen: Sie merken sich über eine Dauer von mindestens zwei Monaten die Größe und geografische Lage bestimmter Bäume, von denen sie bereits in einer vergangenen Saison Früchte genascht haben.

Contact: Karline R. L. Janmaat
karline_janmaat@eva.mpg.de
49-152-158-77934
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 23-Oct-2013
Nature Climate Change
Klimaschutz ist den Menschen nicht viel wert
Menschen sind schlecht darin, gemeinsame Risiken in den Griff zu bekommen. Der Klimawandel ist ein gutes Beispiel dafür: Die jährlichen Klimagipfel haben bislang nicht zu konkreten Maßnahmen geführt. Grund dafür ist, dass Menschen eine sofortige materielle Belohnung als wertvoller ansehen als Investitionen in die Lebensqualität der Zukunft. Kooperatives Verhalten beim Klimaschutz muss deshalb stärker mit kurzfristigen Anreizen wie Belohnung oder gutem Ansehen verknüpft werden.

Contact: Dr. Manfred Milinski
milinski@evolbio.mpg.de
49-452-276-3254
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 23-Oct-2013
Molecular Ecology
Die genetische Uhr der Mäusebussarde
Ob Winterschlaf oder die Pendelflüge von Zugvögeln: Tierische Verhaltensweisen, die dem Jahresrhythmus unterliegen, werden durch eine genetische Uhr gesteuert. Das ist seit längerem bekannt. Inwieweit Gene beim Stellen dieser inneren Uhr eine Rolle spielen -- das ist in den meisten Fällen noch unklar. Das galt bislang auch für den Mäusebussard und seine Abwanderung aus dem elterlichen Brutrevier. Die Verhaltensforscherinnen und -forscher aus dem Team um Professor Dr. Oliver Krüger von der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld haben jetzt bewiesen, dass eine genetische Uhr bestimmt, wann junge Mäusebussarde das Territorium ihrer Eltern verlassen. Der Schlüssel zu diesen Daten waren Beobachtungen aus der Bevölkerung, die markierte Bussarde an die Forscher gemeldet haben. Die Forscherinnen und Forscher haben ihre Studie jetzt in dem Fachjournal „Molecular Ecology" veröffentlicht.

Contact: Nayden Chakarov
az.nayden@gmail.com
49-521-106-2620
Bielefeld University

Public Release: 22-Oct-2013
Proceedings of the National Academy of Sciences
Klimaveränderungen beeinflussen das mikrobielle Leben unter dem Meeresboden
Klimaveränderungen in den letzten hunderttausend Jahren haben das mikrobielle Ökosystem unter dem Meeresboden beeinflusst. Das belegen neu entdeckte Spuren in Meeressedimenten vor der Küste von Peru, wie Forscher vom Bremer Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie und ihre Kollegen jetzt in der amerikanischen Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences berichten.

Contact: Dr. Patrick Meistser
pmeister@mpi-bremen.de
49-421-202-8832
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 21-Oct-2013
Proceedings of the National Academy of Sciences
Westafrikanische Fledermäuse -- kein Paradies für Malaria-Erreger
Fledermäuse machen in Europa in der Regel als gefährdete Arten von sich Reden, die vor allem durch den Verlust ihres Lebensraums bedroht sind. In den letzten Jahren sind Fledermäuse aber auch immer mehr in den Fokus von Infektionsmedizinern gerückt. Sie beherbergen nämlich erstaunlich viele Krankheitserreger, von denen einige auch dem Menschen gefährlich werden können. Forscher des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie und dem Museum für Naturkunde in Berlin sowie dem American Museum of Natural History haben nun in westafrikanischen Fledermäusen vier Gattungen von Parasiten identifiziert, die mit dem Malaria-Erreger eng verwandt sind. Darunter sind Erreger der Gattung Plasmodium, aus der auch die Arten stammen, die beim Menschen Malaria hervorrufen. Die Fledermaus-Plasmodien sind denen von Nagetieren sehr ähnlich und könnten deshalb dabei helfen, die Verteidigungsstrategien der Malaria-Erreger gegen Reaktionen des Immunsystems zu erforschen.

Contact: Juliane Schaer
schaer@mpiib-berlin.mpg.de
49-177-462-3538
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 21-Oct-2013
Die Bauteilsauberkeit im Blick
In Branchen wie der Automobilindustrie gelten strengste Sauberkeitsrichtlinien für Bauteile. Allerdings lässt sich der Teilereinigungsprozess bislang nur unzureichend überwachen. Fraunhofer-Forscher haben ein sensorbasiertes Messsystem entwickelt, das direkt in die Reinigungsanlage integriert wird und dort Partikel in der Reinigungsflüssigkeit erfasst und auswertet. Ihre mittlerweile marktreife Entwicklung präsentieren die Forscher auf der diesjährigen parts2clean.

Contact: Dr.-Ing. Markus Rochowicz
markus.rochowicz@ipa.fraunhofer.de
49-711-970-1175
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 21-Oct-2013
Ein Labor für alle (Reinigungs-)Fälle
Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA stellt von 22. bis 24. Oktober 2013 auf der parts2clean in Stuttgart ein neues Labor für die industrielle Reinigung vor. Im »CleanLab 2020« können erstmals Schmutzpartikel von Bauteilen, Oberflächen und Flüssigkeiten unterschiedlichster Branchen analysiert werden -- von der Nano- bis zur Mikrogröße. Gleichzeitig lassen sich in einem durchgängigen Reinraum Bauteile reinigen sowie Verunreinigungen extrahieren und untersuchen.

Contact: Dr.-Ing. Markus Rochowicz
markus.rochowicz@ipa.fraunhofer.de
49-711-970-1175
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 21-Oct-2013
Applied Energy
Potenzial von Stroh im Energiemix bisher unterschätzt
Stroh aus der Landwirtschaft könnte im zukünftigen Energiemix Deutschlands eine wichtige Rolle spielen. Bisher wird es von allen Bioreststoffen noch am wenigsten genutzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft, des Deutschen Biomasseforschungszentrums und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung. Demnach könnten von den insgesamt 30 Millionen Tonnen Stroh, die jährlich in Deutschland anfallen, zwischen 8 und 13 Millionen Tonnen nachhaltig zur Strom- oder Kraftstoffproduktion genutzt werden. Mit diesem Potenzial könnte man zum Beispiel 1,7 bis 2,8 Millionen Durchschnittshaushalte mit Strom und gleichzeitig 2,8 bis 4,5 Millionen Haushalte mit Wärme versorgen. Diese Ergebnisse unterstreichen den möglichen Beitrag von Stroh innerhalb der erneuerbaren Energieträger, schreiben die Wissenschaftler im Fachjournal Applied Energy.
German Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation and Nuclear Safety

Contact: Tilo Arnhold
presse@ufz.de
49-341-235-1635
Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ

Public Release: 21-Oct-2013
Bielefelder iGEM-Team gewinnt europäischen Vorentscheid
Das iGEM-Team der Universität Bielefeld hat am vergangenen Wochenende den europäischen Vorentscheid des internationalen iGEM-Wettbewerbs gewonnen. Mit der von ihnen entwickelten Biobatterie, die Bakterien zur unmittelbaren Energieerzeugung nutzt, überzeugten sie die Jury und wurden als bestes europäisches Team ausgezeichnet. „Mit diesem Gesamtsieg haben wir überhaupt nicht gerechnet", sagt Lukas Rositzka, eines der Teammitglieder. „Die Überraschung war groß und die Freude noch größer." iGEM bedeutet „International Genetically Engineered Machine competition" und ist der bedeutendste studentische Wettbewerb der synthetischen Biologie. Seit 2004 wird er jährlich am Massachusetts Institute of Technology in Boston, USA, ausgerichtet.

Contact: Lukas Rositzka
lrositzka@igem-bielefeld.de
49-017-119-81567
Bielefeld University

Public Release: 18-Oct-2013
Current Biology
Evolution ist keine Einbahn vom Einfachen zum Komplexen
Zur Evolution von Weichtieren (Mollusken), z.B. Schnecken, Muscheln und Tintenfische, gibt es noch viele offene Fragen. Die Arbeitsgruppe um den Zoologen Andreas Wanninger von der Universität Wien hat den Entwicklungszyklus eines einfach gebauten, wurmförmigen Vertreters dieses Tierstammes untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass die Larven der zu den Furchenfüßern gehörenden Art Wirenia argentea eine weitaus komplexere Körpermuskulatur besitzen als die erwachsenen Tiere - erst im Laufe der Metamorphose kommt es zu einer Vereinfachung ihres Körperbaus. Dies deutet darauf hin, dass die Tiere von einem komplexer gebauten Vorfahr abstammen. Die Ergebnisse dieses vom FWF geförderten Forschungsprojekts erscheinen aktuell im renommierten Fachjournal Current Biology.

Contact: Andreas Wanninger
andreas.wanninger@univie.ac.at
43-142-777-6300
University of Vienna

Public Release: 18-Oct-2013
DFG richtet fünf neue Forschergruppen ein
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft richtet fünf neue Forschergruppen ein. Dies beschloss der Senat der DFG in seiner Oktober-Sitzung. Die Forschungsverbünde sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit bieten, sich aktuellen drängenden Fragen in ihren Fächern zu widmen und innovative Arbeitsrichtungen zu etablieren.
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Contact: Dr. Rembert Unterstell
rembert.unterstell@dfg.de
49-228-885-2275
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Public Release: 17-Oct-2013
Science
Einzigartiger Schädelfund widerlegt frühmenschliche Artenvielfalt
Paläoanthropologen der Universität Zürich haben im georgischen Dmanisi den intakten Schädel eines Frühmenschen gefunden. Dieser Fund zwingt die Paläoanthropologie zum Umdenken: Die menschliche Artenvielfalt vor zwei Millionen Jahren war viel kleiner als bisher angenommen. Dafür war die Vielfalt beim «Homo erectus», der ersten globalen Menschenart, so gross wie beim heutigen Menschen.

Contact: Christoph P.E. Zollikofer
zolli@aim.uzh.ch
41-446-355-427
University of Zurich

Public Release: 17-Oct-2013
Proceedings of the National Academy of Sciences
Transkriptionsfaktoren: Funktion folgt Form
Lehm kann in verschiedene Formen für unterschiedliche Objekte wie Tassen, Teller oder Ziegel gebracht werden. In ähnlicher Weise können Proteine​​ ihre Gestalt verwandeln und so ihre Funktion und Aktivität anpassen. Forscher vom Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin haben Proteine auf solche Formveränderungen untersucht, die die Aktivität von Genen steuern, sogenannte Transkriptionsfaktoren. Dabei haben sie entdeckt, dass die DNA die Form des Glukokortikoidrezeptors verändert und wie verschiedene Domänen des Moleküls miteinander kommunizieren. Zusätzlich kann er seine Aktivität anpassen, je nachdem welche DNA-Sequenz er gerade gebunden hat. Außerdem ändert sich die Vernetzung von Domänen des Proteins durch Einbau einzelner Aminosäuren in die Proteinkette. Damit werden verschiedene Gene unterschiedlich stark abgelesen.

Contact: Dr. Sebastian Meijsing
meijsing@molgen.mpg.de
49-308-413-1176
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 16-Oct-2013
Proceedings of the National Academy of Sciences
Arbeit im Takt
Wissenschaftler des Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und anderer Forschungseinrichtungen kommen erstmals der Erklärung für die Entwicklung von Musik auf die Spur: Anders als bisher vermutet, lenkt Musik bei schwerer körperlicher Arbeit nicht einfach nur ab, sondern verringert den tatsächlichen Arbeitsaufwand. Diese Erkenntnis erlaubt einerseits einen Rückschluss auf die menschheitsgeschichtliche Entwicklung von Musik und gibt andererseits einen wichtigen Impuls für den Ausbau der therapeutischen Nutzung von Musik.

Contact: Dr. Thomas Fritz
fritz@cbs.mpg.de
49-173-373-1465
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 16-Oct-2013
Journal of Interdisciplinary Music Studies
Musik aus dem Regenwald
Seit langer Zeit spekulieren Philosophen, Kulturwissenschaftler und Naturforscher über den Ursprung menschlicher Musik. Nun haben Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen und des Cornish College of the Arts in den USA verblüffende Parallelen zwischen unserer Musik und dem Gesang eines kleinen braunen Vogels aus dem Amazonasregenwald entdeckt. Flageolettzaunkönige benutzen in ihrem Gesang häufiger konsonante als dissonante Intervalle, was dazu führt, dass er auf Menschen sehr musikalisch wirkt. Die Musikalität der Vögel geht aber noch viel weiter: Sie singen hauptsächlich perfekte Konsonanzen (Oktaven, reine Quinten und Quarten), was zuvor noch nie bei einer Tierart beobachtet wurde.

Contact: Dr. Henrik Brumm
brumm@orn.mpg.de
49-815-793-2355
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 16-Oct-2013
Landscape Ecology
Einfach mal die Tiere fragen!
Viele Tiere haben sich notgedrungen damit abgefunden, dass der Mensch in ihre natürlichen Lebensräume vordringt und diese mit Wohnsiedlungen und Straßen zergliedert. Da gerade Raubtiere auf ausreichend große Reviere angewiesen sind, wandern sie zwischen einzelnen kleinen Habitaten hin und her. Diese schützenswerten Routen haben Forscher bisher vor allem mit mathematischen Modellen festgelegt. Mit GPS-Sensoren ausgestattete Fischermarder zeigen nun, dass die Berechnungen mit der Wirklichkeit wenig zu tun haben.

Contact: Dr. Martin Wikelski
martin@orn.mpg.de
49-773-215-0162
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 16-Oct-2013
Neuron
Haben Nervenzellen wenig zu sagen, werden sie deutlicher
Das Gehirn ist extrem wandlungsfähig -- und doch auch konservativ. So könnten die Ergebnisse zusammengefasst werden, die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried bei München in Zusammenarbeit mit Kollegen am Friedrich Miescher Institut in Basel und der Ruhr-Universität in Bochum nun veröffentlicht haben. Sie konnten zeigen, dass Nervenzellen im Gehirn ihre eigene Erregbarkeit so regeln, dass die Aktivität des Netzwerks möglichst konstant bleibt. Selbst bei starken Änderungen, wie nach dem vollständigen Wegfall der Informationen aus einem Sinnesorgan, sind nach nur 48 Stunden die zunächst fast verstummten Nervenzellen wieder ähnlich aktiv wie vor dem Ausfall. Das so erreichte mittlere Aktivitätsniveau ist eine Grundvoraussetzung für ein gesundes Gehirn und die Neuvernetzung von Nervenzellen -- eine essenzielle Fähigkeit zum Beispiel für die Regeneration nach Verletzungen im Gehirn oder den Sinnesorganen.

Contact: Dr. Stefanie Merker
merker@neuro.mpg.de
49-898-578-3514
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 14-Oct-2013
Proceedings of the National Academy of Sciences
Glücksgefühl senkt Blutdruck
Ein mit dem Glückshormon Dopamin gesteuertes künstliches Gen-Modul produziert ein blutdrucksenkendes Mittel. Das eröffnet Wege für Therapien, die über das Unterbewusstsein ferngesteuert werden.

Contact: Martin Fussenegger
martin.fussenegger@bsse.ethz.ch
41-613-873-160
ETH Zurich

Public Release: 14-Oct-2013
Nature Photonics
Weltrekord: Drahtlose Datenübertragung bei 100 Gbit/s
Der Ausbau der kabelgebundenen Telekommunikationsnetze bedeutet hohe Investitionskosten. Das gilt für urbane Ballungsräume wie den ländlichen Raum gleichermaßen. Hier könnte die Breitband-Datenübertragung durch Richtfunkstrecken dabei helfen, an strategischen Knotenpunkten Flüsse, Autobahnen oder Naturschutzgebiete zu überqueren und den Netzausbau wirtschaftlich machen. In der aktuellen Ausgabe des Magazins nature photonics stellen Forscher ein Verfahren vor, das eine drahtlose Weltrekord-Datenübertragung mit einer Geschwindigkeit von 100 Gigabit pro Sekunde ermöglicht.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Helmholtz Association

Public Release: 10-Oct-2013
The Journal of Neuroscience
Ich fühle was, was du nicht fühlst
Egoismus und Narzissmus scheinen in unserer Gesellschaft auf dem Durchmarsch zu sein, während die Empathie abnimmt. Dabei ist gerade die Fähigkeit, sich in andere Menschen einzufühlen, für unser Zusammenleben extrem wichtig. Ein Forscherteam unter der Leitung von Tania Singer vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften hat herausgefunden, dass unsere eigenen Gefühle unsere Empathiefähigkeit verzerren können. Dieser emotionsbedingte Egozentrismus wird vom Gehirn erkannt und korrigiert. Aber wenn der rechte Gyrus supramarginalis nicht richtig arbeitet oder wir uns besonders schnell entscheiden müssen, ist unsere Empathie erheblich eingeschränkt.

Contact: Dr. Tania Singer
singer@cbs.mpg.de
49-341-994-0149
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 9-Oct-2013
Evolution and Human Behavior
Gleich und gleich gesellt sich gern: Schimpansen wählen Freunde mit ähnlicher Persönlichkeit wie sie selbst
Wie Menschen schließen viele Tierarten stabile und enge Freundschaften. Bis jetzt war es jedoch unklar, wie diese Bindungen zwischen Individuen entstehen. KognitionsbiologInnen der Universität Wien und der Universität Zürich haben jetzt herausgefunden, dass Schimpansen jene Artgenossen als Freunde wählen, die eine ähnliche Persönlichkeit haben wie sie selbst. Die Ergebnisse der Studie wurden im renommierten Fachjournal "Evolution and Human Behaviour" publiziert.

Contact: Jorg J.M. Massen, Ph.D.
jorg.massen@univie.ac.at
43-699-113-10182
University of Vienna

Public Release: 8-Oct-2013
Neues Zentrum für Wasserforschung
Mit über 500 Forschenden entsteht in Sachsen und Sachsen-Anhalt eines der größten Zentren für Wasserforschung in Europa: „Das Center for Advanced Water Research (CAWR)". Der Kooperationsvertrag wird am Dienstag, dem 8. Oktober 2013, von der Technischen Universität Dresden und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) unterzeichnet. Beide Partner wollen durch das neue Zentrum ihre bereits bestehenden Kapazitäten bündeln, um so gemeinsam zur Lösung globaler Probleme der integrierten Wasserbewirtschaftung beizutragen. Mit dem CAWR bekommt die strategische Kooperation beider Partner eine neue Qualität. Bereits seit 2006 arbeiten TUD und UFZ eng zusammen -- so zuletzt im Rahmen der „Internationalen WasserforschungsAllianz Sachsen".
Federal Ministry of Education and Research

Contact: Tilo Arnhold
presse@ufz.de
49-341-235-1635
Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ

Public Release: 7-Oct-2013
Journal of Allergy and Clinical Immunology
Rauchen beeinflusst molekulare Mechanismen und damit das kindliche Immunsystem
Leipzig/Halle. Dem Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung ist es gelungen, neue Erkenntnisse über den Einfluss von Tabakrauch auf das ungeborene Kind zu gewinnen. Erstmals konnte bei rauchenden Schwangeren und deren Kindern gezeigt werden, wie Tabakrauch auf molekularer Ebene die Entwicklung des humanen Immunsystems beeinflusst. Im Fokus standen dabei kurze Abschnitte der RNA, sog. microRNA, die im komplexen Netzwerk der Genregulation eine wichtige Rolle spielen.

Contact: Gunda Herberth
gunda.herberth@ufz.de
49-341-235-1547
Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ

Public Release: 3-Oct-2013
Science
Reine Formsache
Die meisten Moleküle kommen in mehreren Formen vor, die sich ganz unterschiedlich verhalten können. Mit einer Sortiermaschine für Moleküle kann ein deutsch-schweizerisches Forscherteam jetzt erstmals die unterschiedlichen Reaktionsraten verschiedener Formen derselben Verbindung direkt messen. Das Team um DESY-Forscher Prof. Jochen Küpper vom Hamburger Center for Free-Electron Laser Science CFEL und Prof. Stefan Willitsch von der Universität Basel stellt seine Arbeit im US-Fachjournal „Science" vor. Das CFEL ist eine Kooperation von DESY, der Universität Hamburg und der Max-Planck-Gesellschaft.

Contact: Dr. Thomas Zoufal
presse@desy.de
49-408-998-1666
Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Showing releases 76-100 out of 345.

[ 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 ]