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Public Release: 29-Dec-2014
Journal of Archaeological Science
Parasiteneier aus der Keltenzeit in Basel gefunden
In Proben aus der früheren keltischen Siedlung 'Basel-Gasfabrik' sind Archäologen der Universität Basel bei Laboranalysen auf Eier von Darmparasiten gestossen -- und schliessen damit auf eine mangelhafte Hygiene der damaligen Bevölkerung. Mittels spezieller Methoden der Geoarchäologie fanden sie drei verschiedene Parasitenarten, wie sie in der Fachzeitschrift Journal of Archaeological Science berichten.

Contact: Reto Caluori
reto.caluori@unibas.ch
41-612-672-495
University of Basel

Public Release: 22-Dec-2014
Intelligente Fassaden, die Strom, Wärme und Algen erzeugen
Fenster, die auf Knopfdruck ihre Lichtdurchlässigkeit ändern, Fassaden, deren Farbe sich je nach Sonneneinstrahlung steuern lässt, Fassaden- oder Fensterbauteile, in denen transparente photovoltaische Module integriert sind oder Mikroalgen gezüchtet werden, um mit eigenem Biokraftstoff das Haus zu heizen: So oder so ähnlich könnten die Gebäude der Zukunft aussehen. "Viele dieser Ideen sind heute sicher denkbar, vor allem im Bereich der intelligenten Gebäudefassaden, die selbstständig auf ihre Umwelt reagieren und so die Energieeffizienz von Gebäuden verbessern", sagt Prof. Dr.-Ing. Lothar Wondraczek von der Friedrich-Schiller-Universität. "Doch nur wenige sind derzeit realisiert, da es an entsprechenden Materialien und Herstellungsprozessen fehlt", so der Lehrstuhlinhaber für Glaschemie.
European Commission within the European framework program 'Horizon 2020'

Contact: Axel Burchardt
presse@uni-jena.de
49-364-193-1031
Friedrich-Schiller-Universitaet Jena

Public Release: 18-Dec-2014
Nature Medicine
Mutationen verhindern programmierten zelltod
Im Körper werden defekte oder potentiell schädliche Zellen dazu gebracht, sich selbst zu zerstören. Dieser Mechanismus, der als programmierter Zelltod bezeichnet wird, soll unter anderem die Entstehung von bösartigen Tumoren verhindern. Forscher der Technischen Universität München haben nun einen bislang unbekannten Mechanismus zur Regulation des programmierten Zelltodes entdeckt. Sie konnten zudem zeigen, dass Patienten mit Lymphdrüsenkrebs häufig Mutationen in diesem Signalweg tragen.

Contact: Vera Siegler
vera.siegler@tum.de
49-892-892-2731
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 18-Dec-2014
Environmental Science & Technology
Pilotanlage zur entfernung extremer gasladung im tiefenwasser
Der Guadiana-See im ehemaligen Herrerias-Tagebau in Andalusien hat im Tiefenwasser hohe Konzentrationen von Kohlendioxid angesammelt, welche bei einer plötzlichen Freisetzung Menschen in der Nähe gefährden können. Wissenschaftler des Spanischen In-stituts für Geologie und Bergwesen, der University of the Basque Country und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung haben nun eine Pilotanlage zur Entgasung installiert, um die Gefahr zu demonstrieren und eine mögliche Lösung aufzuzeigen.
Spanish Ministry of Science and Innovation

Contact: Tilo Arnhold
presse@ufz.de
49-341-235-1635
Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ

Public Release: 18-Dec-2014
Nature
Die choreografie eines elektronenpaars
Physiker verfeinern zusehends ihre Kontrolle über die Materie. Ein deutsch-spanisches Team um Forscher des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg hat nun erstmals die Bewegung der beiden Elektronen eines Heliumatoms abgebildet und den elektronischen Paartanz sogar gesteuert.

Contact: Dr. Thomas Pfeifer
Thomas.Pfeifer@mpi-hd.mpg.de
49-622-151-6380
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 18-Dec-2014
Fünf neue forschergruppen, vier neue kolleg-forschergruppen
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft richtet fünf neue Forschergruppen und vier neue Kolleg-Forschergruppen ein. Dies beschloss der Senat der DFG jetzt in Bonn. Die Forschungsverbünde ermöglichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, sich aktuellen und drängenden Fragen ihrer Fachgebiete zu widmen und innovative Arbeitsrichtungen zu etablieren.
German Research Council

Contact: Benedikt Bastong
benedikt.bastong@dfg.de
49-228-885-2376
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Public Release: 17-Dec-2014
Aging Cell
Progerieforschung: Substanz aus brokkoli kann defekte abmildern
Kinder, die am Hutchinson-Gilford Progeria Syndrom leiden, altern frühzeitig. Grund dafür ist ein defekter Eiweißstoff in ihren Zellen. Wissenschaftler der Technischen Universität München identifizierten jetzt einen weiteren wichtigen Krankheitsfaktor: Die zelluläre Müllabfuhr, die für den Abbau von defekten Proteinen verantwortlich ist, arbeitet in HGPS-Zellen auf einem niedrigeren Level als in normalen Zellen. Mit einer Substanz aus Brokkoli gelang es den Forschern, den Proteinabbau in den Zellen wieder zu aktivieren und so krankheitsbedingte Defekte abzumildern.

Contact: Vera Siegler
vera.siegler@tum.de
49-892-892-2731
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 17-Dec-2014
Leibniz-Preis für Hartmut Leppin
Der Frankfurter Althistoriker Prof. Hartmut Leppin erhält den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2015, das gab der Hauptschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Nachmittag in Bonn bekannt. Prof. Werner Müller-Esterl, Präsident der Universität Frankfurt, gratulierte dem Forscher, der zusammen mit acht Wissenschaftlern ausgewählt wurde.

Contact: Hartmut Leppin
h.leppin@em.uni-frankfurt.de
Goethe University Frankfurt

Public Release: 16-Dec-2014
elife
Zebrafische jagen punktgenau
Sehen - erkennen - handeln. Diese drei Worte beschreiben, wie ein Sinneseindruck zu einer gezielten Bewegung führen kann. Wie und wo das Gehirn äußere Eindrücke in Verhaltensantworten umwandelt, ist jedoch größtenteils unbekannt. Nun konnten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried bei München wichtige Schaltkreis-Stationen des Beutefangverhaltens junger Zebrafische aufklären. Die Ergebnisse zeigen, dass bereits die Nervenzellen der Augen-Netzhaut Beuteobjekte aus anderen Umweltsignalen herausfiltern. Die Zellen geben diese Informationen dann an eine Hirnregion mit bislang unbekannter Aufgabe weiter. Hier werden dann die entsprechenden Schwimmbewegungen eingeleitet.

Contact: Dr. Herwig Baier
hbaier@neuro.mpg.de
49-898-578-3200
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 16-Dec-2014
Roboter-stabheuschrecke Hector macht ihre ersten schritte
Einem Forscherteam der Universität Bielefeld ist es gelungen, einem weltweit einmaligen Roboter das Laufen beizubringen. Seine ersten Schritte sind im Film festgehalten. Zu sehen sind sie in einem neuen 'research_tv'-Beitrag der Universität Bielefeld. Der Roboter trägt den Namen Hector.

Contact: Dr. Axel Schneider
axel.schneider@uni-bielefeld.de
49-521-106-5163
Bielefeld University

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