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Public Release: 11-Aug-2014
Maßgeschneiderte Oberflächeninspektion
Die Qualitätskontrolle von Bauteiloberflächen ist eine komplexe Angelegenheit. Forscher haben ein hochpräzises, modulares Inspektionssystem entwickelt, das sich kundenspezifisch anpassen und in den Produktionsprozess integrieren lässt.

Contact: Markus Rauhut
markus.rauhut@itwm.fraunhofer.de
49-631-316-004-595
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 7-Aug-2014
Nieten im Crashtest
Nieten müssen die Karosserie eines Autos zuverlässig zusammenhalten -- auch im Falle eines Crashs. Wie viel Belastung sie aushalten, ließ sich bisher nur ungenau vorhersagen. Ein weiterentwickeltes Modell liefert nun realistische Prognosen.

Contact: Silke Sommer
silke.sommer@iwm.fraunhofer.de
49-761-514-2266
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 7-Aug-2014
Präsentationen gemeinsam erstellen
Heute baut jeder Redner für Vorträge eigene Präsentationen. Mit einer neuen Internet-Plattform nach Wikipedia-Vorbild können Slide-Shows jetzt gemeinsam mit anderen entworfen, geteilt und übersetzt werden. Das spart Zeit und hilft, Wissen zu verbreiten.

Contact: Sören Auer
Soeren.Auer@iais.fraunhofer.de
49-224-114-1915
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 7-Aug-2014
Physical Review X
Neues Quantencomputer-Konzept vorgeschlagen
Ein Quantenphysik-Team der TU Wien entwickelte gemeinsam mit einer Forschungsgruppe aus Japan eine neue Architektur für einen Quantencomputer.

Contact: Florian Aigner
florian.aigner@tuwien.ac.at
43-158-801-41027
Vienna University of Technology

Public Release: 7-Aug-2014
Interface
Die Ökonomie der «Bitcoins»
Die massive Verbreitung der digitalen Währung «Bitcoin» eröffnet Forschenden neue Wege, um soziales Handeln in Märkten zu studieren. Dabei zeigen sich interessante Rückkopplungen zwischen den Wechselkursen und den Nennungen in den Social Media.

Contact: Nicolas Perony
nperony@ethz.ch
41-446-328-439
ETH Zurich

Public Release: 6-Aug-2014
Sensoren für mehr Sicherheit im Schienenverkehr
Schäden an Schienenfahrzeugen erkennen, bevor es zu spät ist, und Züge erst dann warten, wenn es wirklich nötig wird: Das soll dank neuartiger Mensch-Maschine-Kommunikation über ein cloud-gestütztes drahtloses Sensornetzwerk möglich werden.

Contact: Michael Niedermayer
michael.niedermayer@izm.fraunhofer.de
49-304-640-3185
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 6-Aug-2014
Simulationsmodelle optimieren Wasserkraft
Das Columbia River-Delta im Nordwesten der USA bietet großes Potenzial für die Wasserkraft. Über 20 000 Megawatt produzieren die Kraftwerke dort. Ein Simulationsmodell soll helfen, den Betrieb des weiträumigen Staustufensystems zu optimieren.

Contact: Divas Karimanzira
divas.karimanzira@iosb-ast.fraunhofer.de
49-367-746-1175
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 4-Aug-2014
Nano Letters
Neues Material ermöglicht ultradünne Solarzellen
An der TU Wien gelang es, zwei unterschiedliche Halbleitermaterialien zu kombinieren, die jeweils aus nur drei Atomlagen bestehen. Dadurch ergibt sich eine vielversprechende neue Struktur für Solarzellen.

Contact: Florian Aigner
florian.aigner@tuwien.ac.at
43-158-801-41027
Vienna University of Technology

Public Release: 4-Aug-2014
Langmuir
Nanoteilchen aus Gold gruppieren sich selbständig
Eine erstaunliche Beobachtung haben Forscher des HZB und der Humboldt-Universität zu Berlin gemacht: Sie untersuchten die Bildung von Gold-Nanoteilchen in einem Lösungsmittel und stellten fest, dass sich die Nanoteilchen nicht gleichmäßig verteilten, sondern von selbst zu kleinen Clustern gruppierten.

Contact: Armin Hoell
hoell@helmholtz-berlin.de
49-308-062-14678
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Public Release: 4-Aug-2014
Nature Chemistry
Ein Schutzschirm gegen Sauerstoff
Bei der Entwicklung von Brennstoffzellen setzten Generationen von Wissenschaftlern und Ingenieuren auf Katalysatoren auf Edelmetallbasis. Sie sind zwar effizient und stabil, aber leider auch teuer und nur in geringen Mengen verfügbar. Wissenschaftler des Zentrums für Elektrochemie -- CES an der Ruhr-Universität Bochum und des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr haben jetzt ein innovatives Konzept entwickelt, um kostengünstigere Biokatalysatoren einzusetzen. Ein Puffer schützt die Katalysatoren dabei vor den lebensfeindlichen Bedingungen in der Brennstoffzelle, die bisher ihre Nutzung unmöglich gemacht hat. Die Forscher berichten in der aktuellen Ausgabe von Nature Chemistry.
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Contact: Wolfgang Schuhmann
wolfgang.schuhmann@rub.de
49-234-322-6200
Ruhr-University Bochum

Public Release: 1-Aug-2014
Biology Open
Möglicher Ansatz für neue Parkinson-Therapie entdeckt
Bei Parkinson stellen Nervenzellen in der Subtantia nigra des Gehirns die Arbeit ihrer Mitochondrien ein. Dadurch sterben die Zellen ab. Forscher des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik zeigen jetzt, wie D-Laktat und Glykolat diesen Prozess aufhalten und ihm und sogar vorbeugend entgegenwirken können. Diese beiden Produkte des Gens DJ-1 haben die Forscher in kranke menschliche Zellen in der Petrischale und in Zellen von Fadenwürmern gegeben, deren Mitochondrien bereits inaktiv waren. Das Ergebnis: Der Abbau der Nervenzellen wurde gestoppt, alle Zellen wurden wieder gesund. Auch negative Auswirkungen auf Mitochondrien in Nervenzellen durch das Unkrautbekämpfungsmittel Paraquat, das als Auslöser von Parkinson bekannt ist, konnten die beiden Stoffe verhindern. Sowohl Glykol- als auch Milchsäure kommen ganz natürlich in Joghurt oder unreifen Früchten vor.

Contact: Dr. Teymuras Kurzchalia
kurzchalia@mpi-cbg.de
49-351-210-2567
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 31-Jul-2014
Nature Communications
Freie Poren für den Molekültransport
Metall-organische Gerüste können Gase aufnehmen wie ein Schwamm, der Flüssigkeit aufsaugt. Daher eignen sich diese hochporösen Materialien zum Speichern von Wasserstoff oder Treibhausgasen. Die Beladung ist jedoch bei vielen MOFs durch Barrieren eingeschränkt. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie präsentieren nun in der Zeitschrift Nature Communications, dass die Barrieren durch Korrosion der MOFs an der Oberfläche entstehen. Dies lässt sich mit wasserfreien Synthesestrategien vermeiden.

Contact: Monika Landgraf
49-721-608-47414
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Public Release: 31-Jul-2014
Neuron
Veränderte Inselrinde im Gehirn autistischer Mäuse
In der Inselrinde des Gehirns werden Emotionen, Rückmeldungen der Sinnesorgane und kognitive Informationen miteinander verflochten. Kein Wunder, dass Veränderungen der Inselrinde mit einer Reihe von psychiatrischen Erkrankungen wie Angststörungen, Depressionen, Suchtkrankheiten und Autismus in Verbindung gebracht werden. Wissenschaftler der Harvard Universität und des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried bei München beschreiben nun deutliche Veränderungen in der Inselrinde von Mäusen mit Autismus-Symptomen. Das Verhältnis von hemmenden und erregenden Kontakten war aus dem Gleichgewicht geraten - es konnte jedoch medikamentös wieder hergestellt werden. Die Ergebnisse könnten für die Entwicklung verbesserter Diagnose- und Therapieansätze hilfreich sein.

Contact: Dr. Stefanie Merker
Merker@neuro.mpg.de
49-898-578-3514
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 31-Jul-2014
Neuropharmacology
Monoaminoxidase-A: Biomarker für Wochenbett-Depression
Nach der Geburt leiden viele Frauen am Baby-Blues, bei manchen entsteht daraus in den folgenden Wochen sogar eine Depression. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Monoaminoxidase A. Das Enzym ist für den Abbau von Neurotransmittern wie Dopamin und Serotonin zuständig. Bei Frauen mit depressiven Episoden nach der Geburt sind die Enzymwerte im Gehirn im Vergleich zu gesunden Frauen stark erhöht. Zu diesem Ergebnis kommt ein kanadisch-deutsches Forscherteam unter Beteiligung von Julia Sacher vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig. Die Ergebnisse können dabei helfen, Wochenbett-Depressionen vorzubeugen und mit neuen Medikamenten zu behandeln.

Contact: Dr. Julia Sacher
sacher@cbs.mpg.de
49-341-994-02409
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 31-Jul-2014
Elektroautos effizient induktiv laden
Unsere Zahnbürsten und Mobiltelefone laden sich mittlerweile berührungslos auf. Bald könnten Elektroautos folgen. Forscher haben eine besonders effiziente und kostengünstige Technologie dafür entwickelt.

Contact: Dr.-Ing. Bernd Eckardt
bernd.eckardt@iisb.fraunhofer.de
49-913-176-1139
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 24-Jul-2014
Neue Arzneien gegen Asthma und Co.
Wissenschaft und Industrie arbeiten gemeinsam an künftigen Wirkstoffen zur Behandlung chronisch-entzündlicher Erkrankungen. Die Medikamente sollen fehlgeleitete Immunprozesse bekämpfen.

Contact: Franziska Lange
franziska.lange@izi.fraunhofer.de
49-341-972-5821
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 24-Jul-2014
ACM Conference on Security and Privacy in Wireless and Mobile Networks
Drahtlose Haustechnik-Systeme geben viel über die Bewohner preis
Hausautomations-Systeme, die Licht, Heizung, Rollläden oder Türschlösser steuern, eröffnen Dritten umfangreiche Einblicke in die Privatsphäre der Bewohner. Das haben IT-Sicherheitsexperte Christoph Sorge und sein Forscherteam herausgefunden.

Contact: Christoph Sorge
christoph.sorge@uni-saarland.de
49-068-130-25122
Saarland University

Public Release: 24-Jul-2014
Formel errechnet Dicke von bombensicherem Beton
Ein neuartiger Stahlbeton schützt Gebäude besser vor Bombenanschlägen. Forscher haben eine Formel ermittelt, die die notwendige Dicke des Betons schnell berechnet. Der Baustoff kommt im One World Trade Center auf dem Ground Zero zum Einsatz.

Contact: Dr. Alexander Stolz
alexander.stolz@emi.fraunhofer.de
49-762-890-50646
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 24-Jul-2014
Nano-Superkondensatoren für Elektroautos
Hierzulande ist das Interesse an Elektroautos mäßig. Dies könnte sich bald ändern: Neuartige Superkondensatoren mit Nanomaterialien sollen den Weg zum Massenmarkt ebnen. Sie können deutlich mehr Energie speichern als derzeit verfügbare Modelle.

Contact: Carsten Glanz
carsten.glanz@ipa.fraunhofer.de
49-711-970-3736
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 24-Jul-2014
Immunity
Stammzelleigenschaften von T-Zellen erstmals nachgewiesen
Erstmals haben Forscher in Deutschland und den USA nachgewiesen, dass bestimmte Zellen des Immunsystems, sogenannte zentrale T-Ge­dächt­nis­zel­len­, alle wesentlichen Eigenschaften von adulten Gewebestammzellen aufweisen. Diese Zellen sind fähig, sich selbst zu erneuern und gleichzeitig verschiedene Zellnachkommen zu bilden.
German Research Foundation, Helmholtz Alliance on Immunotherapy of Cancer, German Federal Ministry of Education and Research, National Science Foundation

Contact: Vera Siegler
vera.siegler@tum.de
49-892-892-2731
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 23-Jul-2014
Nature Chemical Biology
Protein-Evolution folgt dem Baukasten-Prinzip
Proteine verleihen der Zelle Form und Stabilität, halten den Stoffwechsel am Laufen und übertragen Signale. Damit sie diese mannigfaltigen Aufgaben ausüben können, besitzen sie komplexe dreidimensionale Formen.

Contact: Nadja Winter
presse-eb@tuebingen.mpg.de
49-707-160-1444
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 23-Jul-2014
Nature Communications
Fledermäuse nutzen Polarisationsmuster zur Orientierung
Tiere können zur Orientierung verschiedenste Sinneswahrnehmungen einsetzen. Beispielsweise verwenden Vögel das Polarisationsmuster des Sonnenlichtes in der Atmosphäre, um ihr Orientierungssystem zu kalibrieren. Nun haben Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen und von der Queen's University Belfast zusammen mit Kollegen aus Israel ausgerechnet bei einer nachtaktiven Säugetierart, dem Großen Mausohr, die Fähigkeit zur Orientierung mit Hilfe von polarisiertem Licht entdeckt.

Contact: Stefan Greif
greif@orn.mpg.de
49-815-793-2376
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 23-Jul-2014
Nature Methods
Herzschlag in 3D
Bislang waren Mikroskope zu langsam und nicht leistungsfähig genug, das schlagende Herz eines Zebrafisches in 3D aufzuzeichnen. Ein Forscherteam vom Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik ist es nun gelungen, 3D-Filme von einem Zebrafisch-Herz aufzunehmen.

Contact: Florian Frisch M.A.
frisch@mpg.de
49-352-210-2840
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 22-Jul-2014
Science of the Total Environment
Neue Bilanz für das Wasser im Toten Meer
Die Trinkwasserressourcen auf der Jordanischen Ostseite des Toten Meeres könnten durch den Klimawandel stärker zurückgehen als auf der Israelisch-Palästinensischen Westseite. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam, das die Wasserflüsse des Toten Meeres bilanziert hat. Die natürliche Neubildung des Grundwassers würde sich durch geringere Niederschläge in Zukunft drastisch reduzieren, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt Science of the Total Environment. Bereits heute reichen die verfügbaren Grundwasserressourcen in der Region nicht aus, um den wachsenden Wasserbedarf von Bevölkerung und Landwirtschaft zu decken. Eine weitere Verschärfung der Lage könnte daher starke soziale, ökonomische und ökologische Folgen für die Region haben.
German Ministry of Education and Research

Contact: Tilo Arnhold
presse@ufz.de
49-341-235-1635
Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ

Public Release: 22-Jul-2014
Proceedings of the National Academy of Sciences
Ein Verstärker für die Kraft des leeren Raumes
Der leere Raum ist nicht so leer wie man meinen könnte. In Wirklichkeit ist das Vakuum eine blubbernde Suppe aus virtuellen Teilchen, die spontan entstehen und wieder verschwinden. Dieses Phänomen bezeichnet man als „Vakuumfluktuation". Normalerweise bemerken wir solche kurzlebigen Teilchen nicht, aber in bestimmten Fällen können Vakuum-Kräfte einen messbaren Effekt haben. Ein Forschungsteam vom Weizmann-Institut (Israel) und der TU Wien schlug nun eine Methode vor, mit der man diese Kräfte um Größenordnungen verstärken könnte - und zwar durch die Verwendung einer Leitung, die virtuelle Teilchen in die richtige Richtung lenkt.

Contact: Florian Aigner
florian.aigner@tuwien.ac.at
0043-158-801-41027
Vienna University of Technology

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