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Public Release: 14-Apr-2014
Nature Photonics
Kämme aus Licht beschleunigen Kommunikation
Datenraten von einigen Terabit pro Sekunde über Hunderte Kilometer ermöglichen nun miniaturisierte optische Frequenzkammquellen. Wie die Hochgeschwindigkeitskommunikation mit kohärenten Übertragungsverfahren funktioniert, zeigen Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie und der Schweizer École Polytechnique Fédérale de Lausanne in einer Studie in der Zeitschrift „Nature Photonics". Ihre Ergebnisse können dazu beitragen, die Datenübertragung in großen Rechenzentren und weltweiten Kommunikationsnetzen zu beschleunigen.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Public Release: 14-Apr-2014
Environmental Science and Technology
Vom langsamen Abbau bestimmt
Warum reichern sich Umweltgifte in den kalten Polarregionen an? Für viele Substanzen hat dies nicht so sehr damit zu tun, dass sie bei Kälte weniger flüchtig sind, wie lange vermutet, sondern vor allem mit ihrem extrem langsamen natürlichen Abbau.

Contact: News & Media Relations
mediarelations@hk.ethz.ch
41-446-324-141
ETH Zurich

Public Release: 11-Apr-2014
Advanced Materials
Neue selbstheilende kunststoffe entwickelt
Ob Kratzer im Autolack oder Risse im polymeren Material: Selbstheilende Werkstoffe können sich selbst reparieren, indem sie nach Beschädigungen ihre ursprüngliche molekulare Struktur wiederherstellen. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie und Evonik Industries entwickelten eine chemische Vernetzungsreaktion, durch die sich bei milder Erwärmung innerhalb kurzer Zeit gute Heilungseigenschaften des Materials erreichen lassen. Die Ergebnisse ihrer Forschung veröffentlichen sie nun im Fachmagazin Advanced Materials.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Helmholtz Association

Public Release: 11-Apr-2014
Cell Death & Disease
Prekäres gleichgewicht im immunsystem
Ein Protein namens c-FLIPR spielt bei der Steuerung eines ,zellulärer Selbstmord' -Prozesses, der als ,Apoptose' bezeichnet wird, eine Schlüsselrolle. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung haben nun die Bedeutung von c-FLIPR für das Immunsystem genauer beschrieben: Ist das Molekül im Überschuss vorhanden, können Mäuse zwar Infektionskrankheiten besser bekämpfen, entwickeln im Alter jedoch Autoimmunkrankheiten. Ursache für beide Effekte ist die hemmende Wirkung von c-FLIPR auf die Apoptose.

Contact: Dr. Birgit Manno
presse@helmholtz-hzi.de
49-053-161-810
Helmholtz Centre for Infection Research

Public Release: 9-Apr-2014
Oryx
Eine der letzten hochburgen des Westlichen schimpansen
Wenn es Liberia in die Nachrichten schafft, dann meist im Zusammenhang mit Bürgerkrieg, Wirtschaftskrise, Armut und Krankheiten, wie kürzlich wieder mit dem Auftreten von Ebola in Westafrika. Weniger mediale Aufmerksamkeit erhalten hingegen sein Status als Biodiversitäts-Hotspot und die Tatsache, dass einige der letzten überlebensfähigen und bedrohten Wildtierpopulationen Westafrikas dort beheimatet sind. Wegen der gewalttätigen Konflikte in Liberia zwischen 1989 und 1997 sowie zwischen 2002 und 2003 konnten Wissenschaftler lange Zeit keine biologische Datenerhebungen durchführen. Nun hat ein internationales Forscherteam, darunter Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, die in Liberia lebenden Schimpansen und anderen großen Säugetiere gezählt. Der Zensus hat ergeben, dass das Land mit rund 7000 Schimpansen die zweitgrößte Population der westlichen Unterart des Schimpansen beherbergt. Da Liberia große Waldflächen zur Abholzung frei gegeben hat, können die Entscheidungsträger vor Ort die Ergebnisse nutzen, um die Schimpansen besser zu schützen.

Contact: Sandra Jacob
info@eva.mpg.de
49-341-355-0122
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 9-Apr-2014
Communicator-Preis 2014 an Onur Güntürkün
Bochumer Biopsychologe wird für die vorbildliche Vermittlung seiner Forschungen zu den biologischen Grundlagen des Verhaltens von Tier und Mensch ausgezeichnet.

Contact: Marco Finetti
marco.finetti@dfg.de
49-228-885-2230
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Public Release: 8-Apr-2014
Journal of Proteome Research
Mehr erkenntnisse aus gewebeproben gewinnen
Eine neue Methode, Patientengewebe für Untersuchungen aufzubereiten, könnte bald zum Standard werden. Das empfehlen Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung und des Forschungszentrums Borstel in ihrer aktuellen Veröffentlichung im Journal of Proteome Research. Sie haben herausgefunden, dass durch die sogenannte HOPE-Methode Gewebeproben so aufbereitet werden können, dass sie die Bedürfnisse der klinischen Histologie erfüllen und trotzdem später durch moderne Methoden der Proteomik, die die Gesamtheit aller Proteine untersucht, charakterisiert werden können. Dies gelingt, da die Struktur des Gewebes so ,fixiert' wird, dass die Eiweißmoleküle für die systematische Analyse zugänglich bleiben. So erfüllt die Technik die heutigen Anforderungen an die personalisierte Medizin und eröffnet neue Möglichkeiten in der Erforschung von Krankheiten und ihren Therapien.

Contact: Dr. Birgit Manno
birgit.manno@helmholtz-hzi.de
49-531-618-11411
Helmholtz Centre for Infection Research

Public Release: 3-Apr-2014
74th Annual Meeting of the Academy of Management
Frauen bewerben sich nicht auf „männliche“ Stellenausschreibung
Schon die Formulierung der Stellenausschreibung kann entscheidend sein, ob eine Frau oder ein Mann den Job bekommt -- weil sich Frauen im Zweifel gar nicht erst bewerben. Sie fühlen sich von häufig verwendeten Begriffen wie „zielstrebig" und „durchsetzungsstark" weniger angesprochen, weil diese mit männlichen Stereotypen verbunden sind. Das hat ein Forschungsprojekt gezeigt, bei dem Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München die Auswahl und Beurteilung von Führungskräften untersucht haben. Wichtige Erkenntnisse haben sie auch über die Rolle von Emotionen gewonnen: Sie entlarvten das Klischee, dass Führungskräfte erfolgreicher sind, wenn sie gegenüber ihrem Team regelmäßig Ärger zeigen.
Federal Ministry of Education and Research, European Social Fund of the European Union

Contact: Klaus Becker
becker@zv.tum.de
49-892-892-2798
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 3-Apr-2014
DFG richtet fünf neue Forschergruppen ein
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft richtet fünf neue Forschergruppen ein. Dies beschloss der Senat der DFG in seiner März-Sitzung. Die Forschungsverbünde sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit bieten, sich aktuellen drängenden Fragen in ihren Fächern zu widmen und innovative Arbeitsrichtungen zu etablieren.
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Contact: Marco Finetti
marco.finetti@dfg.de
49-228-885-2230
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Public Release: 3-Apr-2014
16 neue Schwerpunktprogramme
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft richtet 16 neue Schwerpunktprogramme ein, in denen in den kommenden Jahren grundlegende wissenschaftliche Fragestellungen in besonders aktuellen oder sich gerade bildenden Forschungsgebieten untersucht werden sollen.
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Contact: Marco Finetti
marco.finetti@dfg.de
49-228-885-2230
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Public Release: 1-Apr-2014
Nature Communications
Der Neandertaler steckt in unseren Genen
Obwohl die Neandertaler ausgestorben sind, finden sich Fragmente ihres Erbguts im Genom heute lebender Menschen wieder. Diese Fragmente sind aber nicht gleichmäßig über das Genom verteilt. Stattdessen sind einige Bereiche im Genom stärker mit Neandertaler-Varianten angereichert als andere. Ein internationales Forscherteam um Philipp Khaitovich vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und vom CAS-MPG Partner Institute for Computational Biology in Shanghai hat jetzt herausgefunden: DNA-Sequenzen, die sowohl beim modernen Menschen als auch beim Neandertaler vorkommen, waren vor allem in den am Stoffwechselabbau von Fetten beteiligten Genen reichlich vorhanden. Besonders häufig fanden die Forscher sie im Erbgut von heute lebenden Menschen europäischer Abstammung, denen sie möglicherweise einen selektiven Vorteil verschafften.

Contact: Dr. Philipp Khaitovich
khaitovich@eva.mpg.de
86-215-492-0454
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 1-Apr-2014
PLOS Biology
Ausgeschlafene Fliegen
Alte Fliegen schlafen schlecht – sie wachen nachts häufig auf und laufen ruhelos umher. Ganz ähnlich wie Menschen also. Die Schlaflosigkeit der Fruchtfliege Drosophila ist für Forscher vom Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln deshalb ein Modellfall für das Schlafverhalten des Menschen. Die Wissenschaftler haben nun Moleküle in den Zellen der Fliegen ausfindig gemacht, die den Schlaf der Tiere im Alter beeinflussen: Ist der Insulin/IGF-Signalweg aktiv, schlafen die Tiere schlechter und wachen öfter auf. Mit einem therapeutischen Wirkstoff haben die Forscher die Nachtruhe der Fliegen sogar wieder verbessert. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Schlafprobleme im Alter bei Fliegen und Menschen ähnliche Ursachen haben. Möglicherweise sind Schlafprobleme also auch beim Menschen keine zwangsläufige Begleiterscheinung des Alters, sondern lassen sich rückgängig machen.

Contact: Sabine Dzuck
sabine.dzuck@age.mpg.de
49-221-379-70304
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 1-Apr-2014
Journal of Clinical Investigation
Wirkmechanismus von neuem Medikament gegen Multiple Sklerose entdeckt
Seit einigen Wochen erst ist Dimethylfumarat in Europa für die Basistherapie von Multipler Sklerose zugelassen. Obwohl dessen Wirksamkeit in klinischen Studien belegt ist, war der zugrunde liegende Wirkmechanismus bislang noch unbekannt. Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim und der Universität zu Lübeck ist es nun gelungen, diesen zu entschlüsseln. Sie hoffen, mit Hilfe dieses Wissens wirksamere Therapeutika entwickeln zu können.

Contact: Dr. Nina Wettschureck
nina.wettschureck@mpi-bn.mpg.de
49-603-270-51214
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 1-Apr-2014
Science
Science: Mit weniger Licht Hirnzellen schalten
Vernetzte Nervenzellen bilden die Steuerzentrale von Organismen. Beim Fadenwurm reichen schon 300 Nervenzellen, um komplexes Verhalten hervorzurufen. Um die Eigenschaften der Netze zu verstehen, schalten Forscher etwa mit Licht Zellen gezielt an oder aus und beobachten das resultierende Verhalten des Organismus. Im Magazin Science stellen Forscher nun ein Protein vor, das Nervenzellen noch leichter durch Licht steuerbar macht. Es könnte als Grundlage für Forschung dienen, die Ursachen von Krankheiten des Nervensystems aufklärt.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Public Release: 31-Mar-2014
Nature Nanotechnology
Sag niemals nie in der Nano-Welt
Objekte mit Größen von wenigen Nanometern, z.B. molekulare Bausteine lebender Zellen oder nanotechnologische Elemente, sind laufend zufälligen Zusammenstößen mit den sie umgebenden Molekülen ausgesetzt. In diesem mikroskopisch kleinen, chaotischen Umfeld werden die fundamentalen Gesetze der Thermodynamik, die unsere makroskopische Alltagswelt bestimmen, neu geschrieben. Ein internationales Team von Forschern aus Barcelona, Zürich und Wien entdeckte nun, wie ein mit Laserlicht gefangenes Nanoteilchen den berühmten zweiten Hauptsatz der Thermodynamik zeitweise verletzt -- ein Umstand, der auf einer menschlichen Zeit- und Längenskala unmöglich ist. Die Wissenschafter berichten dazu in der jüngsten Ausgabe des namhaften Journals Nature Nanotechnology.

Contact: Christoph Dellago
Christoph.Dellago@unvie.ac.at
43-142-775-1260
University of Vienna

Public Release: 31-Mar-2014
Proceedings of the National Academy of Sciences
Der Sauerstoff mangel in der Ostsee ist zehnmal schlimmer als vor 100 Jahren
Die Ostsee leidet an Sauerstoffmangel. Schlechte Sauerstoffverh ältnisse am Meeresboden bewirken, dass Tiere und Pflanzen sterben. Experten schlagen jetzt Alarm: Es ist dringend erforderlich, dass weniger Nährstoffe in die Ostsee geleitet werden.

Contact: Jacob Carstensen
jac@dmu.dk
45-26-70-13-87
Aarhus University

Public Release: 31-Mar-2014
Helmholtz-Preis für das 'neue' Ampere
Rechtzeitig vor den vielleicht entscheidenden Beschlüssen auf der Internationalen Konferenz für Maß und Gewicht im November dieses Jahres gelang es einer Gruppe von Wissenschaftlern der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, ein Stromstärkenormal zu entwickeln, das nicht nur einen Einzelelektronenstrom erzeugt, sondern ihn auch gleichzeitig unabhängig misst. Für diesen wichtigen Schritt bekommen die Wissenschaftler um Hans Werner Schumacher jetzt den Hermann-von-Helmholtz-Preis.

Contact: Dr. Hans Werner Schumacher
hans.w.schumacher@ptb.de
49-053-159-22500
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Public Release: 27-Mar-2014
Physical Review X
Elektronenspins mit Licht steuern
Topologische Isolatoren gelten als vielversprechende Materialklasse für die Entwicklung zukünftiger elektronischer Bausteile. Ein Forscherteam am Helmholtz-Zentrum Berlin hat jetzt herausgefunden, wie man mit Licht die physikalischen Eigenschaften der Elektronen in diesen Materialien verändern kann. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review X" veröffentlicht.

Contact: Oliver Rader
rader@helmholtz-berlin.de
49-308-062-12950
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Public Release: 27-Mar-2014
Angewandte Chemie International Edition
Forscher beobachten Nanopartikel beim Wachsen
Mit DESYs Röntgenlichtquelle PETRA III haben dänische Forscher das Wachstum von Nanopartikeln live verfolgt. Die Untersuchung zeigt, wie sich Wolframoxid-Nanopartikel aus einer Lösung bilden. Diese Partikel werden beispielsweise für intelligente Fenster benutzt, die auf Knopfdruck undurchsichtig werden, und kommen auch in bestimmten Solarzellen zum Einsatz. Das Team um Hauptautor Dr. Dipankar Saha von der Universität Århus stellt seine Beobachtungen im Fachblatt 'Angewandte Chemie -- International Edition' vor.

Contact: Dr. Thomas Zoufal
presse@desy.de
49-408-998-1666
Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Public Release: 27-Mar-2014
eLife
Die ersten Insekten konnten noch nicht richtig riechen
Der Geruchssinn ist für Insekten überlebenswichtig. Nur wenn sie kleinste Spuren chemischer Signale wahrnehmen, können sie ihre Nahrung finden, mit Artgenossen kommunizieren und sich vor Fressfeinden schützen. Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena zufolge haben sich viele Proteine zur sensiblen Wahrnehmung von Gerüchen bei Insekten trotzdem erst relativ spät entwickelt. Das komplexere Geruchssystem moderner Insekten ist demnach nicht wie ursprünglich angenommen eine Anpassung an ein Leben außerhalb des Wassers. Vielmehr fand die Entstehung der hochsensiblen Geruchswahrnehmung zu einem späteren Zeitpunkt in der Evolution von Insekten statt, vermutlich als Insekten das Fliegen lernten. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Open Access Zeitschrift eLIFE veröffentlicht.
Max Planck Society

Contact: Ewald Große-Wilde
grosse-wilde@ice.mpg.de
49-364-157-1408
Max Planck Institute for Chemical Ecology

Public Release: 27-Mar-2014
Hannover Messe 2014
Hannover Messe: Saarbrücker Ingenieure sagen bei laufendem Betrieb voraus, wann der Ölwechsel fällig ist
Vorausschauende Wartung von schwer zugänglichen Anlagen, keine unnötigen Ölwechsel und Laborkosten, weniger Umweltbelastung: Ein neues Verfahren, das Saarbrücker Messtechniker gemeinsam mit Partnern entwickelt haben, ermöglicht, die Qualität von Schmier- und Hydraulikölen und auch anderer Flüssigkeiten während des laufenden Betriebs zu überwachen. Das kleine Sensorsystem kann mobil zum Einsatz kommen und auch leicht in Industrie-, Windkraftanlagen und Maschinen eingebaut werden. Es misst auf optische Weise den chemischen Zustand und die Partikelbelastung des Öls und sagt voraus, wann ein Ölwechsel ansteht. Das Ingenieurteam von Professor Andreas Schütze an der Saar-Uni und am Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZeMA) zeigt seine Technik vom 7. bis 11. April auf der Hannover Messe am saarländischen Forschungsstand (Halle 2, Stand C 48).

Contact: Andreas Schütze
schuetze@lmt.uni-saarland.de
49-068-130-24663
Saarland University

Public Release: 27-Mar-2014
Nature Scientific Reports
Ultradünne Lichtdetektoren
Ihr subtiles Wechselspiel von Elektronen und Licht macht sie technologisch so interessant: Ultradünne Schichtsysteme aus verschiedenen Halbleitermaterialien können verwendet werden, um mit Hilfe von elektrischer Spannung Licht zu erzeugen, sie können aber auch umgekehrt aus Licht elektrischen Strom machen und als Lichtdetektoren dienen. Bisher war es allerdings schwierig, das Licht überhaupt an diese Halbleiter-Schichtsysteme anzukoppeln.

Contact: Florian Aigner
florian.aigner@tuwien.ac.at
43-158-801-41027
Vienna University of Technology

Public Release: 26-Mar-2014
PLOS Biology
Verlust des Proteins Coronin 1 führt zu Lerndefiziten und aggressivem Verhalten
Für Lernprozesse und Gedächtnis ist es entscheidend, dass die Signale, die Nervenzellen im Gehirn anregen, richtig verarbeitet werden. Wissenschaftler am Biozentrum der Universität Basel konnte nun gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam die bedeutende Rolle des Proteins Coronin 1 für Wahrnehmung und Verhalten aufklären. Sie fanden heraus, dass der Verlust von Coronin 1 bei Mäusen und Menschen schlechte Gedächtnisleistungen, Lerndefizite und aggressives Verhalten zur Folge hat. Die Ergebnisse, publiziert in «PLOS Biology», zeigen einen neuen Risikofaktor für Verhaltensstörungen sowie einen Signalweg, der an der Übertragung von Informationen innerhalb von Nervenzellen beteiligt ist.

Contact: Katrin Bühler
katrin.buehler@unibas.ch
41-612-670-974
University of Basel

Public Release: 24-Mar-2014
Advanced Functional Materials
Heisse Nanopartikel für Krebs-Therapien
Nanopartikel besitzen ein grosses Potenzial in der Medizin: für die Diagnostik, als Wirkstoffvehikel oder als Werkzeug, um Tumorzellen mittels Hitze den Garaus zu machen. ETH-Forschende haben nun Partikel entwickelt, die einfach herzustellen und vielfältig einsetzbar sind.

Contact: Georgios Sotiriou
sotiriou@hsph.harvard.edu
617-784-5506
ETH Zurich

Public Release: 24-Mar-2014
PLOS ONE
Wenn sich die eigene Hand wie Marmor anfühlt
Der Körper eines Menschen besteht aus Fleisch und Knochen. Die menschlichen Sinne liefern dem Gehirn ständig Informationen, die diese einfache Tatsache bestätigen. Die Neurowissenschaftlerin Irene Senna vom Exzellenzcluster CITEC der Universität Bielefeld zeigt zusammen mit Kollegen, dass diese Körperwahrnehmung nicht selbstverständlich ist. In der gestern (12.03.2014) erschienenen Ausgabe des internationalen Forschungsmagazins PLOS ONE stellt das Team eine Körperillusion vor, die demonstriert, wie Menschen ihre Annahmen darüber ändern, aus welchem Material ihre Hand besteht.

Contact: Dr. Cesare Parise
cesare.parise@uni-bielefeld.de
49-052-110-65703
Bielefeld University

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