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Public Release: 21-Mar-2014
Science
Aufbau von Cholesterin-Transporter entschlüsselt
Wenn sie das Wort „Cholesterin" hören, denken die meisten Menschen unvermittelt an zu fettiges Essen, schlechte Blutwerte und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Trotz seines Rufs ist Cholesterin für uns jedoch unverzichtbar: Es stabilisiert die Membranen unserer Zellen und ist Rohstoff für die Produktion verschiedener Hormone in den Kraftwerken der Zelle, den Mitochondrien. Göttinger Forscher haben nun erstmals im atomaren Detail die Struktur des molekularen Transporters TSPO aufgeklärt, der Cholesterin in die Mitochondrien einschleust. Zugleich dient TSPO als Andockstelle für diagnostische Marker und verschiedene Medikamente wie zum Beispiel Valium. Die detaillierten Kenntnisse seiner dreidimensionalen Form und Funktion eröffnen neue diagnostische und therapeutische Perspektiven.

Contact: Markus Zweckstetter
markus.zweckstetter@dzne.de
49-551-201-2220
DZNE - German Center for Neurodegenerative Diseases

Public Release: 20-Mar-2014
Hannover Messe 2014
E3-Produktion -- nachhaltig fertigen
Knappe und teure Rohstoffe, steigende Energiepreise, Klimaschutz und demografischer Wandel -- die industrielle Produktion steht vor großen Herausforderungen. Fraunhofer-Forscher legen mit dem Leitprojekt »E3-Produktion« wichtige Grundlagen für eine nachhaltige Fabrikation. Erste Lösungen stellen sie auf der Hannover Messe (7. -11. April) in Halle 17 und in Halle 2 vor.

Contact: Fabian Behrendt
fabian.behrendt@iff.fraunhofer.de
49-391-409-0411
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 19-Mar-2014
Antimicrobial Agents and Chemotherapy
'Comeback' eines aufgegebenen Antibiotikums
In weniger entwickelten Ländern fehlen häufig günstige und gut verträgliche Antibiotika für die Therapie von Streptokokkeninfektionen. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung haben herausgefunden, dass Trimethoprim hier geeignet sein könnte. Die Bakterien sind nicht, wie lange vermutet, grundsätzlich unempfindlich gegenüber dem Mittel. In ihrer aktuellen Veröffentlichung wiesen die Forscher jedoch drei Wege der Resistenzentwicklung nach -- Streptokokken können folglich leicht unempfindlich gegen das Antibiotikum werden und diese Eigenschaft auch schnell weitergeben.

Contact: Birgit Manno
presse@helmholtz-hzi.de
49-053-161-810
Helmholtz Centre for Infection Research

Public Release: 19-Mar-2014
Surveys in Geophysics
GPS hilft auch bei der Analyse der globalen Wasserressourcen
WaterGAP ist ein hydrologisches Modell, das Wasserknappheit, Grundwasserzehrung, Hochwasser und Dürren unter dem Einfluss des Klimawandels auf allen Landflächen der Erde modelliert. Wie gut dieses Modell ist, überprüfte die Frankfurter Hydrologin Prof. Petra Döll erstmals mithilfe von GPS-Beobachtungen und Daten der GRACE-Satelliten, die das Schwerefeld der Erde messen. Die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Survey in Geophysics publizierte Studie zeigt: WaterGAP muss modifiziert werden.
German Research Foundation

Contact: Petra Doell
p.doell@em.uni-frankfurt.de
49-697-984-0219
Goethe University Frankfurt

Public Release: 18-Mar-2014
Neues Wissen aus alten Sammlungen: DFG unterstützt Erschließung und Digitalisierung forschungsreleva
Von Herbarien über Skelette bis zu historischen Musikinstrumenten: Zwölf Vorhaben werden an Museen, Hochschulen und außeruniversitären Instituten gefördert.

Contact: Dr. Rembert Unterstell
rembert.unterstell@dfg.de
49-228-885-2275
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Public Release: 18-Mar-2014
Nano Letters
Antimon für Batterien
Forscher der ETH Zürich und die Empa haben als erste einheitliche Antimon-Nanokristalle erzeugt. In Tests mit Laborbatterien können diese nicht nur sehr viele Lithium-Ionen speichern, sondern auch Natrium-Ionen. Das Nanomaterial wäre deshalb eine vielversprechende Alternative für Elektroden von künftigen Batterien mit hoher Ladekapazität.

Contact: Maksym Kovalenko
mvkovalenko@ethz.ch
41-446-334-156
ETH Zurich

Public Release: 17-Mar-2014
Angewandte Chemie International Edition
Den Ameisen nach zum besseren Wirkstoff
Neue Medikamente scheitern oft, weil sie unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. ETH-Forscher haben eine Simulationssoftware entwickelt, die Eigenschaften von Wirkstoffen voraussagt und virtuell neue Wirkstoffe baut. Dabei nimmt sich die Software das Verhalten von Ameisen zum Vorbild.

Contact: Gisbert Schneider
gisbert.schneider@pharma.ethz.ch
ETH Zurich

Public Release: 14-Mar-2014
Paul Ehrlich -- und Ludwig Darmstaedter -- Preis für Freiburger forscher
Michael Reth erhält für seine Erkenntnisse zur Funktionsweise des Immunsystems den Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis der Paul Ehrlich-Stiftung. Zum ersten Mal seit 1996 geht der Preis wieder an einen Wissenschaftler, der in Deutschland forscht. Reth ist Professor für Molekulare Immunologie am Institut für Biologie III der Universität Freiburg und Sprecher des Exzellenzclusters BIOSS Centre for Biological Signalling Studies. Außerdem leitet er die Abteilung für Molekulare Immunologie, die am Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik angesiedelt ist. Die Auszeichnung ist mit 100.000 Euro dotiert und gilt als eine der wichtigsten Forschungsehrungen Deutschlands. Mit Reth würdigt die Stiftung einen Entdecker, der wie schon der Medizin-Nobelpreisträger Paul Ehrlich die Grundlagen der Immunität auf der Ebene der Moleküle erforscht -- um auf diese Weise neue Wege zu finden, Krebs und Infektionskrankheiten zu heilen.

Contact: Dr. Michael Reth
michael.reth@bioss.uni-freiburg.de
49-761-510-8420
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 13-Mar-2014
Ausgezeichnete forschung zur verbesserung des tierschutzes in der wissenschaft
Zum fünften Mal verleiht die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in diesem Jahr den Ursula M. Händel-Tierschutzpreis an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die den Tierschutz in der Forschung verbessern. Die mit 100 000 Euro dotierte Auszeichnung erhält Professor Thomas Korff vom Institut für Physiologie und Pathophysiologie der Universität Heidelberg, der in der vaskulären Forschung, also der Forschung von Gefäßerkrankungen, tätig ist. Er wird ausgezeichnet für die vorbildliche Umsetzung des 3-R-Prinzips (Reduction, Refinement, Replacement). Korff hat in seiner Arbeit verschiedene Verfahren entwickelt, die die Belastung für die in Tierversuchen eingesetzten Tiere vermindern, die Zahl der erforderlichen Versuchstiere reduzieren und Alternativmethoden zu Tierversuchen aufzeigen.

Contact: Marco Finetti
marco.finetti@dfg.de
49-228-885-2230
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Public Release: 13-Mar-2014
Proceedings of the National Academy of Science
3-D-röntgenkino: Schnelle bewegungen in echtzeit
Wie bewegt sich das Hüftgelenk eines krabbelnden Kornkäfers? Ein Verfahren zur Aufnahme von 3-D-Röntgenfilmen, welches die innere Bewegungsdynamik räumlich präzise und gleichzeitig in der zeitlichen Dimension abbildet, haben Forscher an der Synchrotronstrahlungsquelle ANKA des KIT entwickelt und am lebenden Kornkäfer veranschaulicht: Aus bis zu 100.000 zweidimensionalen Röntgenaufnahmen pro Sekunde können sie ganze 3-D-Filmsequenzen in Echtzeit oder in Zeitlupe erstellen. Ihre Ergebnisse haben sie im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Public Release: 13-Mar-2014
Nature
Eine bremse für kreiselnde moleküle
Chemische Reaktionen aus dem Weltall lassen sich künftig leichter auch auf der Erde untersuchen. Ein internationales Team, an dem Forscher der dänischen Universität Aarhus und des Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg, hat einen effizienten und vielseitigen Weg gefunden, die Rotation von Molekülionen zu bremsen. Die Rotationsgeschwindigkeit der Teilchen entspricht einer bestimmten Rotationstemperatur. Die Forscher haben diese Temperatur der Moleküle mithilfe eines extrem verdünnten kühlenden Gases auf etwa minus 265 Grad Celsius gesenkt – ein Rekordwert. Von dem niedrigen Wert ausgehend können die Forscher die Temperatur bis zu minus 210 Grad Celsius dann gezielt einstellen. Die genaue Kontrolle über die Rotation der Moleküle ist nicht nur wichtig, um chemische Umwandlungen im All besser nachvollziehen zu können, sondern auch um etwa die quantenphysikalischen Aspekte der Photosynthese detaillierter zu verstehen oder um Molekülionen in der Quanteninformationstechnologie zu nutzen.

Contact: José R. Crespo López-Urrutia
crespojr@mpi-hd.mpg.de
49-622-151-6521
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 11-Mar-2014
Social Cognitive and Affective Neuroscience
Sozial auffällige jugendliche können sich schlechter in andere hineinversetzen
Jugendliche mit antisozialen Persönlichkeitsstörungen schädigen mit ihrem normverletzenden Verhalten sich und andere. Über die zugrundeliegenden neuronalen Mechanismen weiß man bislang nur wenig. Wissenschaftler der Universität Leiden und des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung haben eine mögliche Erklärung gefunden: Hirnregionen, die für die soziale Informationsverarbeitung und Impulskontrolle zuständig sind, sind bei ihnen weniger stark entwickelt.

Contact: Kerstin Skork
skork@mpib-berlin.mpg.de
49-308-240-6211
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 11-Mar-2014
Ecology Letters
Exotische pflanzenarten verändern produktivität von ökosystemen
Halle/S. Deutsche und US-amerikanische Biologen zeigen in ihrer im Fachmagazin „Ecology Letters" veröffentlichten gemeinsamen Studie, dass Ökosysteme bei Besiedlung mit gebietsfremden Pflanzenarten eine erhöhte Biomasseproduktion entwickeln. Im Zuge des Klimawandels werden solche und weitere Veränderungen von Ökosystemen voraussichtlich zunehmen, schreiben die Forscher.
USDA/Cooperative State Research, DAAD, NSF/Global Invasions Network

Contact: Tilo Arnhold
presse@ufz.de
49-341-235-1635
Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ

Public Release: 11-Mar-2014
Physics Review Letters
Röntgenlaser FLASH späht tief in große gasplaneten
Mit DESYs Röntgenlaser FLASH haben Forscher tief in die unteren Atmosphärenschichten großer Gasplaneten wie Jupiter oder Saturn gespäht. Die Beobachtung des Teams um Dr. Ulf Zastrau von der Universität Jena zeigt in einer Art Superzeitlupe, wie flüssiger Wasserstoff zu Plasma wird, und gibt damit Aufschluss über dessen Wärmeleitfähigkeit und inneren Energieaustausch, was für Planetenmodelle von großer Bedeutung ist. Die Wissenschaftler stellen ihre Versuche in dieser Woche im Fachblatt Physical Review Letters vor.

Contact: Thomas Zoufal
thomas.zoufal@desy.de
49-408-998-1666
Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Public Release: 10-Mar-2014
Cell
Katastrophenalarm in der zelle
Nach einer Naturkatastrophe wie einem Brand arbeiten unzählige Helfer zusammen, um Schutt zu beseitigen, behelfsmäßige Unterkünfte zu bauen und Hilfsbedürftige mit Lebensmitteln zu versorgen. Ist eine Zelle gefährlichen Umwelteinflüssen wie erhöhten Temperaturen oder giftigen Substanzen ausgesetzt, findet ein ganz ähnlicher Prozess statt: die zelluläre Stressantwort, auch Hitzeschockantwort genannt. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München und der Technischen Universität Dresden konnten jetzt ein ganzes Netzwerk von zellulären Helfern aufdecken und so neue Regulationsmechanismen dieser Stressantwort identifizieren. „Unsere Ergebnisse könnten auch bei neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson helfen", hofft Christian Loew, Doktorand am MPI für Biochemie.

Contact: Dr. Franz-Ulrich Hartl
uhartl@biochem.mpg.de
49-898-578-2244
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 7-Mar-2014
CeBIT
Analyse-Software überprüft Apps auf verdächtiges Verhalten
Apps sind auf internetfähigen Mobilgeräten potenzielle Daten-Verräter. Das ist spätestens seit den jüngsten Enthüllungen von Edward Snowden jedem klar. Informatiker des Centers for IT-Security, Privacy and Accountability haben nun eine Software entwickelt, die anzeigt, ob auf persönliche, vertrauliche Daten zugegriffen wird. Dazu untersucht das Programm den „Bytecode" der jeweiligen App. Die Wissenschaftler zeigen ihr Programm auf der kommenden Computermesse Cebit in Hannover auf dem Forschungsstand der Universität des Saarlandes.

Contact: Erik Derr
derr@cs.uni-saarland.de
49-681-302-57368
Saarland University

Public Release: 6-Mar-2014
CeBIT
IT-Sicherheit im Alltag: Mit der Datenbrille „Google Glass“ am Bankautomaten Geld abheben
Am Kopf getragene Miniaturcomputer, wie die vom US-amerikanischen Unternehmen Google entwickelte Datenbrille „Google Glass", stimmen Datenschützer skeptisch. Es gibt aber auch Anwendungen, die den Datenschutz im Alltag erhöhen könnten. Das beweisen Saarbrücker Informatiker, indem sie „Google Glass" mit speziellen Verschlüsselungsverfahren und Techniken der automatischen Bildanalyse kombinieren. Damit können sie zum Beispiel das Geldabheben am Bankautomaten sicherer machen und verschlüsselte Dokumente lesen. Erstmals zeigen sie ihren Prototyp auf der Computermesse Cebit. Besucher können diesen am Forschungsstand der Universität des Saarlandes ausprobieren.

Contact: Dominique Schroeder
ds@ca.cs.uni-saarland.de
49-681-302-71922
Saarland University

Public Release: 6-Mar-2014
CeBIT
Im Internet Benutzerdaten erheben, ohne die Privatsphäre zu gefährden
Nutzerdaten werden im Internet statistisch ausgewertet, um Trends vorherzusagen, Webdienste zu verbessern und Marktstudien voranzutreiben. Dies bedroht jedoch die Privatsphäre der Nutzer, deren Surfverhalten oft recht detailliert erfasst wird. Saarbrücker Informatiker kombinieren nun neuartige kryptographische Verfahren, um beides zu ermöglichen: die Erhebung der Daten und den Schutz der Privatsphäre. Ihren Ansatz präsentieren sie erstmals auf der kommenden Computermesse Cebit in Hannover am Forschungsstand der Universität des Saarlandes.

Contact: Matteo Maffei
maffei@cs.uni-saarland.de
49-681-302-70780
Saarland University

Public Release: 5-Mar-2014
Journal of Experimental Medicine
B-Zellen verstärken Autoimmunerkrankungen
Freiburger Wissenschaftler haben möglicherweise einen wichtigen Verstärker für Autoimmunerkrankungen entdeckt. Fehlt das Protein PTP1B in B-Immunzellen, verstärken die Zellen eintreffende Entzündungssignale übermäßig und können so einen Angriff gegen den eigenen Körper fördern. Die Studie bietet damit erstmals eine Erklärung, wie B-Zellen an der Steuerung einer Immunantwort beteiligt sind.

Contact: Dr. Michael Reth
reth@ie-freiburg.mpg.de
49-761-510-8421
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 5-Mar-2014
CeBIT
Von der Natur abgeschaut: Per Vererbungslehre automatisch Softwarefehler finden
Wenn Entwickler programmieren, bleiben Fehler nicht aus. Automatisches Testen kann Abhilfe schaffen. Es setzt jedoch voraus, dass sich kluge Köpfe Testfälle ausdenken, die möglichst viele der Fehler abfangen können. Saarbrücker Informatiker haben nun einen Ansatz gefunden, der dies automatisiert. Ihre Software „XMLMATE" nutzt genetische Algorithmen, um systematisch Testfälle für Computerprogramme zu erzeugen. Während der Computermesse Cebit in Hannover demonstrieren die Forscher XMLMATE erstmals öffentlich (Forschungsstand der Universität des Saarlandes, Halle 9, Stand E13).

Contact: Matthias Hoeschele
hoeschele@cs.uni-saarland.de
49-681-302-70987
Saarland University

Public Release: 5-Mar-2014
BMC Biology
Vogelschlaf mit Rhythmus
Wenn wir in einen tiefen Schlaf fallen, ziehen gleichmäßige und lange Wellen neuronaler Aktivität durch den Neocortex, der Teil der Großhirnrinde ist. Auch Vögel haben eine Tiefschlafphase, besitzen aber keinen Neocortex. Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen haben nun zum ersten Mal zusammen mit Kollegen aus den Niederlanden und Australien Einblick in das schlafende Vogelgehirn bekommen. Sie fanden dort eine sich in komplexen dreidimensionalen Wolken ausbreitende Gehirnaktivität, die sich von der zweidimensionalen Wellenstruktur bei Säugetieren klar unterscheidet. Die Ausbreitung der Aktivitätswellen im Vogelhirn benötigt also keine in Schichten angeordnete Nervenzellstruktur wie im Neocortex der Säuger. Stattdessen folgen die 3D-Wolken wahrscheinlich anderen Regeln.

Contact: Dr. Niels Rattenborg
rattenborg@orn.mpg.de
49-815-793-2279
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 4-Mar-2014
Angewandte Chemie International
Neu: Umweltfreundliche chemische Reaktion verschwendet keine Atome
In der Arbeitsgruppe von Nuno Maulide, Chemiker an der Universität Wien, wurde eine neue chemische Synthese für α-arylierte Carbonylverbindungen entwickelt. Vertreter dieser Substanzklasse zeigen interessante biologische und pharmakologische Eigenschaften und kommen z.B. bei entzündungshemmenden Medikamenten zur Anwendung. Die neue Technik, mit der sich solche Carbonylverbindungen einfach, effizient und umweltfreundlich -- ohne Verschwendung von Atomen -- herstellen lassen, erregt in der Wissenschaft derzeit hohe Aufmerksamkeit. Die Publikation im Fachmagazin Angewandte Chemie wurde von der Redaktion als sehr wichtig eingestuft.

Contact: Nuno Maulide
nuno.maulide@univie.ac.at
43-142-775-2155
University of Vienna

Public Release: 4-Mar-2014
American Naturalist
Sind Pflanzen intelligenter als gedacht?
Auch Pflanzen können komplexe Entscheidungen treffen. Das schließen Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung aus Untersuchungen an der Gemeinen Berberitze, die ihre eigenen Samen abtöten kann, um einen Befall mit Parasiten zu verhindern. Die Ergebnisse seien der erste ökologische Nachweis für ein komplexes Verhalten bei Pflanzen. Sie deuteten darauf hin, dass diese Art über ein strukturelles Gedächtnis verfüge, äußere und innere Einflüsse unterscheiden sowie künftige Risiken abschätzen könne, schreiben die Wissenschaftler im renommierten American Naturalist, dem führenden US-Wissenschaftsjournal für theoretische Ökologie.

Contact: Tilo Arnhold
presse@ufz.de
49-341-235-1635
Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ

Public Release: 3-Mar-2014
ADUC-Preis für Sebastian Seiffert
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Universitätsprofessoren und -professorinnen für Chemie (ADUC) verleiht den Jahrespreis der ADUC für Habilitanden und Habilitandinnen 2013 an Dr. habil. Sebastian Seiffert. Seiffert leitet eine Nachwuchsgruppe am HZB-Institut für Weiche Materie und Funktionale Materialien sowie an der Freien Universität Berlin, wo er sich als Privatdozent auch in der Lehre engagiert. Ab April übernimmt er eine W2-Professur für "Supramolekulare polymere Materialien", die von HZB und Freier Universität gemeinsam finanziert wird.

Contact: Dr. Sebastian Seiffert
sebastian.seiffert@helmholz-berlin.de
49-030-806-242-294
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Public Release: 28-Feb-2014
Nature Geoscience
Moorböden als Batterie
Forscher der ETH Zürich und der Universität Tübingen beschreiben einen Mechanismus, der die Methanbildung in huminstoffreichen Böden unterdrückt. Voraussetzung dafür, dass er spielt, ist eine gelegentliche Zufuhr von Sauerstoff.

Contact: Dr. Michael Sander
michael.sander@env.ethz.ch
41-446-328-314
ETH Zurich

Showing releases 126-150 out of 203.

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