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Public Release: 29-Apr-2014
Optics Express
Neues Werkzeug, um die Chemie der Natur zu erforschen
Das Team um Emad Aziz hat am Joint Lab der Freien Universität Berlin und dem HZB ein neues Instrument aufgebaut, um chemische Prozesse in Flüssigkeiten und an Grenzflächen zu untersuchen: Es besteht aus einem Laser, der ultrakurze Lichtpulse von nur 45 Femtosekunden im harten Ultraviolettbereich (XUV) erzeugt. Um einzelne Wellenlängen herauszugreifen, haben sie spezielle Reflektions-Zonenplatten installiert, die vom HZB-Team um Alexei Erko entwickelt und produziert wurden.

Contact: Prof. Dr. Emad Aziz
emad.aziz@helmholtz-berlin.de
49-308-062-15003
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Public Release: 28-Apr-2014
Nature
Umsetzung des Erbguts beim Zebrafisch ist variabel
Die frühembryonale Entwicklung von Wirbeltieren wird durch die Gene und deren „Grammatik" gesteuert. Diese zu entschlüsseln, könnte helfen die Entstehung von Missbildungen oder von Krebs zu verstehen oder neue Medikamente zu entwickeln. Nun hat eine Studie erstmals gezeigt, dass während der Genexpression beim Zebrafisch in verschiedenen Entwicklungsphasen unterschiedliche Mechanismen der Umschreibung von DNA in RNA greifen. Ihre Studie stellen die Forscher des KIT im Magazin „Nature" vor.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Public Release: 24-Apr-2014
Physical Review Letters
Mit Antineutrinos Kernreaktoren überwachen
Bei der Überwachung von Kernreaktoren ist die Internationale Atomenergiebehörde in wichtigen Fragen auf die Angaben der Betreiber angewiesen. In Zukunft könnten Antineutrino-Detektoren eine unabhängige Möglichkeit der Überprüfung liefern. Doch bisher fehlte das Antineutrino-Spektrum der Spaltprodukte von Uran-238. Physiker der Technischen Universität München haben diese Lücke nun mit Hilfe von schnellen Neutronen aus der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz geschlossen.
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Contact: Nils Haag
nils.haag@ph.tum.de
49-892-891-2524
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 23-Apr-2014
Nature
Männlich oder weiblich?
Das Y-Chromosom, welches männliche von weiblichen Individuen unterscheidet, entstand vor ungefähr 180 Millionen Jahren. Es entstand in den Säugetieren zweimal auf unabhängige Weise. Zum ersten Mal ist es der Gruppe um Henrik Kaessmann am Zentrum für Integrative Genomik der Universität Lausanne und am SIB Schweizerischen Institut für Bioinformatik nun gelungen, diese Ereignisse zu datieren, die für die Evolution und für unser Leben so wichtig sind - schliesslich ist es dieses Chromosom, das bestimmt, ob wir als Junge oder Mädchen zur Welt kommen. Die Ergebnisse dieser Forschung wurden diese Woche in der Fachzeitschrift Nature publiziert.

Contact: Irene Perovsek
irene.perovsek@isb-sib.ch
41-216-924-054
Swiss Institute of Bioinformatics

Public Release: 23-Apr-2014
8th International AAAI Conference on Weblogs and Social Media
Männerlastiges Zwitschern
Frauen stehen heutzutage mit beiden Beinen im öffentlichen Leben. Zweifellos sprechen sie auch mit anderen Frauen. Tatsächlich sogar über andere Dinge als Männer. So banal dies klingt, in Hollywood-Filmen ist dies alles andere als selbstverständlich. Und auch nicht auf Twitter, wie eine neue Studie feststellt.

Contact: David Garcia
dgarcia@ethz.ch
ETH Zurich

Public Release: 22-Apr-2014
Nature Medicine
Neuroimaging: Live-Schaltung in die Zelle
Dank einer neuen Kombination von Biosensoren mit mikroskopischen Methoden lassen sich Redoxsignale in Körperzellen jetzt besser darstellen. Wissenschaftler der Technischen Universität München und der Ludwig-Maximilians-Universität München haben eine neue bildgebende Technik entwickelt, mit der sie die Rolle von "oxidativem Stress" im gesunden und geschädigten Nervensystem entschlüsseln können. Darüber berichten sie in der Fachzeitschrift Nature Medicine.

Contact: Vera Siegler
vera.siegler@tum.de
49-892-892-2731
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 22-Apr-2014
Proceedings of the National Academy of Sciences
Wie unsere Körperzellen gegen Viren kämpfen
MolekularbiologInnen der Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien zeigen in Zusammenarbeit mit Kollegen von der ETH Zürich, wie das Eindringen doppelsträngiger RNA wie beispielsweise viralen Erbgutes in den Zellkern verhindert wird. Während der Immunantwort auf eine Virusinfektion wandert das körpereigene Protein ADAR1 aus dem Kern ins Zytoplasma der Zelle, wo es die Virus-RNA so verändert, dass sich damit keine neuen Viren bilden können.

Contact: Michael Jantsch
michael.jantsch@univie.ac.at
43-142-775-6230
University of Vienna

Public Release: 22-Apr-2014
Power-to-Gas: Wind und Sonne in Erdgas speichern
Strom aus Sonne und Wind ist ein wichtiger Teil des Energiemix in Deutschland. Allerdings klaffen Angebot und Nachfrage beim wetterabhängigen Strom noch zu oft auseinander. Eine Option ihn zu speichern wäre, ihn zur Produktion von chemischen Energieträgern zu nutzen; noch ist der Prozess vom Strom zu Erdgas jedoch unwirtschaftlich. Das vom KIT koordinierte EU-Projekt HELMETH soll nun zeigen, dass Wirkungsgrade über 85 Prozent möglich sind, indem Synergien zwischen vorhandenen Verfahrensschritten besser genutzt werden.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Public Release: 17-Apr-2014
Neuron
Warum Fische beim Schwimmen nicht abdriften
Neu entdeckte Nervenzelltypen im Gehirn der Tiere helfen, Eigenbewegungen zu verrechnen.

Contact: Dr. Herwig Baier
hbaier@neuro.mpg.de
49-898-578-3200
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 17-Apr-2014
Scientific Reports
Angst vor der Kuckuck-Mafia
Aus Furcht vor Vergeltung lassen sich Vögel von Brutparasiten zur Aufzucht fremder Nachkommen zwingen.

Contact: Dr. Maria Abou Chakra
abouchakra@evolbio.mpg.de
49-452-276-3237
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 17-Apr-2014
PLOS Pathogens
Das Zellskelett des Malaria-Erregers unter dem Supermikroskop
Malaria wird durch den Parasiten Plasmodium verursacht. Für das Überleben und die Verbreitung der Plasmodien spielt das Protein Aktin eine wichtige Rolle. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung haben hochauflösende Methoden der Strukturbiologie angewendet, um die verschiedenen Versionen dieses Proteins in dem Parasiten genauer zu untersuchen. Ihre in der Zeitschrift „PLOS Pathogens" veröffentlichten Ergebnisse könnten zukünftig dazu beitragen, maßgeschneiderte Medikamente gegen Malaria zu entwickeln -- einer Krankheit, die jährlich über eine halbe Million Opfer fordert.

Contact: Dr. Birgit Manno
presse@helmholtz-hzi.de
49-053-161-810
Helmholtz Centre for Infection Research

Public Release: 16-Apr-2014
PLOS ONE
Erregerbelastung reduziert Sterblichkeit von Kindern
Generationenübergreifender Abwehrmechanismus beim Menschen belegt.

Contact: Dr. Kai Willführ
willfuehr@demogr.mpg.de
49-381-208-1225
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 16-Apr-2014
Neuron
Synapsen -- Beständigkeit im Wandel
Synapsen bleiben stabil, wenn ihre Komponenten koordiniert wachsen.

Contact: Dr. Stefanie Merker
49-898-578-3514
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 16-Apr-2014
PLOS ONE
Verwandtschaft im Sprachen-Dschungel
Max-Planck-Forscher entschlüsseln Beziehungen zwischen seltenen Sprachen im kolumbianischen Amazonasgebiet.

Contact: Sandra Jacob
jacob@eva.mpg.de
49-341-355-0122
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 16-Apr-2014
Umweltfreundliche Herstellung Organischer Solarzellen
Umweltfreundliche Verfahren zur Herstellung von organischen Solarzellen mit neuen Materialien stehen im Fokus von „MatHero". Das vom Karlsruher Institut für Technologie koordinierte neue Projekt zielt darauf, den Wirkungsgrad von organischen Solarzellen zu verbessern, die Produktionskosten zu senken, die Lebensdauer zu erhöhen und die organische Photovoltaik damit wettbewerbsfähig zu machen. Dabei spielen „grüne" Prozesse zur Materialsynthese und Beschichtung eine Schlüsselrolle. Die EU fördert „MatHero" mit 3,5 Millionen Euro.
European Commission

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Helmholtz Association

Public Release: 15-Apr-2014
Nature Communications
Lebensweise bestimmt darmflora
Die Darmflora beeinflusst zahlreiche Aspekte der Gesundheit und Nährstoffaufnahme beim Menschen, doch bisher konzentrierte sich die Forschung hauptsächlich auf ,westliche' Bevölkerungsgruppen. Ein internationales Forscherteam, dem auch Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig angehören, hat nun erstmals die Darmflora einer modernen Jäger -- und Sammlergesellschaft, der in Tansania lebenden Hadza, untersucht. Dabei fanden die Forscher heraus, dass sich das Mikrobenprofil der Hadza von denen aller anderen bisher untersuchten Menschengruppen unterscheidet. Die Bakterien im Verdauungstrakt der Hadza spielen also möglicherweise eine entscheidende Rolle bei der Anpassung an ihre spezielle Ernährungs- und Lebensweise. Die Studie zeigt auch, wie die Darmflora bereits unseren Vorfahren dabei geholfen haben könnte, sich an die Lebensbedingungen während der Steinzeit anzupassen und zu überleben.

Contact: Dr. Amanda Henry
amanda_henry@eva.mpg.de
49-341-355-0381
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 15-Apr-2014
International Supercomputing Conference -- ISC'14
Erdbebensimulation erzielt mehr als eine Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde
Ein Team aus Informatikern, Mathematikern und Geophysikern der Technischen Universität München und der Ludwig-Maximilians-Universität München hat -- mit Unterstützung durch das Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften -- die an der LMU entstandene Erdbebensimulationssoftware SeisSol auf dem Höchstleistungsrechner SuperMUC des LRZ so effizient optimiert, dass die „magische" Marke von einem Petaflop pro Sekunde geknackt wurde -- einer Rechenleistung von einer Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde.
Volkswagen Foundation, KONWIHR, German Research Foundation, Leibniz-Rechenzentrum, European Union

Contact: Dr. Andreas Battenberg
battenberg@zv.tum.de
49-892-891-0510
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 15-Apr-2014
Drahtinspektion -- schnell wie Usain Bolt
Rohre, Schienen oder Drähte werden mit hohen Geschwindigkeiten gefertigt. Ein neues optisches Inspektionssystem überprüft Werkstücke bei 10 Metern pro Sekunde und findet in Echtzeit Defekte, die so dünn sind, wie ein Haar.

Contact: Dr. Daniel Carl
daniel.carl@ipm.fraunhofer.de
49-761-885-7549
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 15-Apr-2014
Neue EU-Website bietet einfachen und transparenten Zugang zu Daten über Entwicklungshilfe und humanitäre Hilfe
Die Europäische Kommission wird morgen auf der hochrangigen Tagung der Globalen Partnerschaft für wirksame Entwicklungszusammenarbeit in Mexiko ein neues Web-Tool vorstellen, das den Zugang zu übersichtlichen, vollständigen und genauen Daten über die weltweit geleistete Entwicklungs- und humanitäre Hilfe entschieden erleichtert.

Contact: Nina Kajander
nina.kajander@ec.europa.eu
European Commission Joint Research Centre

Public Release: 14-Apr-2014
Nature Photonics
Kämme aus Licht beschleunigen Kommunikation
Datenraten von einigen Terabit pro Sekunde über Hunderte Kilometer ermöglichen nun miniaturisierte optische Frequenzkammquellen. Wie die Hochgeschwindigkeitskommunikation mit kohärenten Übertragungsverfahren funktioniert, zeigen Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie und der Schweizer École Polytechnique Fédérale de Lausanne in einer Studie in der Zeitschrift „Nature Photonics". Ihre Ergebnisse können dazu beitragen, die Datenübertragung in großen Rechenzentren und weltweiten Kommunikationsnetzen zu beschleunigen.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Public Release: 14-Apr-2014
Environmental Science and Technology
Vom langsamen Abbau bestimmt
Warum reichern sich Umweltgifte in den kalten Polarregionen an? Für viele Substanzen hat dies nicht so sehr damit zu tun, dass sie bei Kälte weniger flüchtig sind, wie lange vermutet, sondern vor allem mit ihrem extrem langsamen natürlichen Abbau.

Contact: News & Media Relations
mediarelations@hk.ethz.ch
41-446-324-141
ETH Zurich

Public Release: 11-Apr-2014
Advanced Materials
Neue selbstheilende kunststoffe entwickelt
Ob Kratzer im Autolack oder Risse im polymeren Material: Selbstheilende Werkstoffe können sich selbst reparieren, indem sie nach Beschädigungen ihre ursprüngliche molekulare Struktur wiederherstellen. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie und Evonik Industries entwickelten eine chemische Vernetzungsreaktion, durch die sich bei milder Erwärmung innerhalb kurzer Zeit gute Heilungseigenschaften des Materials erreichen lassen. Die Ergebnisse ihrer Forschung veröffentlichen sie nun im Fachmagazin Advanced Materials.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Helmholtz Association

Public Release: 11-Apr-2014
Cell Death & Disease
Prekäres gleichgewicht im immunsystem
Ein Protein namens c-FLIPR spielt bei der Steuerung eines ,zellulärer Selbstmord' -Prozesses, der als ,Apoptose' bezeichnet wird, eine Schlüsselrolle. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung haben nun die Bedeutung von c-FLIPR für das Immunsystem genauer beschrieben: Ist das Molekül im Überschuss vorhanden, können Mäuse zwar Infektionskrankheiten besser bekämpfen, entwickeln im Alter jedoch Autoimmunkrankheiten. Ursache für beide Effekte ist die hemmende Wirkung von c-FLIPR auf die Apoptose.

Contact: Dr. Birgit Manno
presse@helmholtz-hzi.de
49-053-161-810
Helmholtz Centre for Infection Research

Public Release: 9-Apr-2014
Oryx
Eine der letzten hochburgen des Westlichen schimpansen
Wenn es Liberia in die Nachrichten schafft, dann meist im Zusammenhang mit Bürgerkrieg, Wirtschaftskrise, Armut und Krankheiten, wie kürzlich wieder mit dem Auftreten von Ebola in Westafrika. Weniger mediale Aufmerksamkeit erhalten hingegen sein Status als Biodiversitäts-Hotspot und die Tatsache, dass einige der letzten überlebensfähigen und bedrohten Wildtierpopulationen Westafrikas dort beheimatet sind. Wegen der gewalttätigen Konflikte in Liberia zwischen 1989 und 1997 sowie zwischen 2002 und 2003 konnten Wissenschaftler lange Zeit keine biologische Datenerhebungen durchführen. Nun hat ein internationales Forscherteam, darunter Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, die in Liberia lebenden Schimpansen und anderen großen Säugetiere gezählt. Der Zensus hat ergeben, dass das Land mit rund 7000 Schimpansen die zweitgrößte Population der westlichen Unterart des Schimpansen beherbergt. Da Liberia große Waldflächen zur Abholzung frei gegeben hat, können die Entscheidungsträger vor Ort die Ergebnisse nutzen, um die Schimpansen besser zu schützen.

Contact: Sandra Jacob
info@eva.mpg.de
49-341-355-0122
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 9-Apr-2014
Communicator-Preis 2014 an Onur Güntürkün
Bochumer Biopsychologe wird für die vorbildliche Vermittlung seiner Forschungen zu den biologischen Grundlagen des Verhaltens von Tier und Mensch ausgezeichnet.

Contact: Marco Finetti
marco.finetti@dfg.de
49-228-885-2230
Deutsche Forschungsgemeinschaft

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