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Public Release: 12-Jun-2014
Science
Quantenteilchen tunneln Gegner gleich mehrfach
Tunneleffekte sind in der Physik allgegenwärtig und werden für viele technische Anwendungen ausgenutzt. Nun haben Physiker der Universität Innsbruck erstmals im Experiment beobachtet, wie wechselwirkende Quantenteilchen durch eine ganze Reihe von Barrieren tunneln. Die in der Fachzeitschrift Science veröffentlichte Arbeit eröffnet neue Einblicke in dieses weitverbreitete physikalische Phänomen.
European Research Council, NFS

Contact: Hanns-Christoph Nägerl
christoph.naegerl@uibk.ac.at
43-512-507-52420
University of Innsbruck

Public Release: 11-Jun-2014
Nature
Ohne Sex zu neuen Arten
Pflanzen können ihr gesamtes Erbgut auf ungeschlechtlichem Weg an einen Partner übertragen.

Contact: Dr. Ralph Bock
rbock@mpimp-golm.mpg.de
49-331-567-8700
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 11-Jun-2014
eLife
Blick ins Auge der Evolution
Max-Planck-Forscher untersuchen das Sehsystem mariner Borstenwürmer und gewinnen Einblicke in die Evolution des Auges.

Contact: Dr. Gáspár Jékely
gaspar.jekely@tuebingen.mpg.de
49-707-160-11310
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 11-Jun-2014
Implantierter Infektionsschutz
Klinikkeime können tödlich sein, da sie resistent sind gegen Antibiotika. Alternative Methoden zur Bakterienabwehr sind gefragt. Einem deutsch-französischen Forscherteam ist es gelungen, Knochenimplantate zu entwickeln, die Keime auf Distanz halten.

Contact: Dr. Iris Trick
iris.trick@igb.fraunhofer.de
49-711-970-4217
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 11-Jun-2014
Nature Communications
Chemischer Sensor auf einem Chip
An der TU Wien ist es gelungen, mit miniaturisierter Lasertechnik auf einem wenige Millimeter großen Chip einen Sensor zu bauen, der die chemische Zusammensetzung von Flüssigkeiten messen kann.

Contact: Florian Aigner
florian.aigner@tuwien.ac.at
43-158-801-41027
Vienna University of Technology

Public Release: 11-Jun-2014
Die Brennstoffzelle für zu Hause
Sie wandelt chemische direkt in elektrische Energie um. Doch der Marktdurchbruch der Brennstoffzelle blieb bisher aus. Zu komplex waren die Systeme. Fraunhofer und Vaillant haben ein einfaches Gerät für den Hausgebrauch entwickelt.

Contact: Dr. Matthias Jahn
matthias.jahn@ikts.fraunhofer.de
49-351-255-37535
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 11-Jun-2014
Immer gut gelüftet
Etwa 80 Prozent ihrer Lebenszeit verbringen die Bewohner Mitteleuropas in Gebäuden. Mit ausgetüftelten Lüftungssystemen sorgen Forscher für angenehmes Klima in Wohnungen und Büros.

Contact: Thomas Kirmayr
thomas.kirmayr@ibp.fraunhofer.de
49-802-464-3250
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 11-Jun-2014
Beton-und Stahlbetonbau
Eine Betonkuppel zum Aufblasen
Die meisten Beton-Schalen muss man mit komplizierten Holzkonstruktionen stützen, eine revolutionäre Bautechnik der TU Wien verwendet stattdessen aufblasbare Luftpolster.

Contact: Florian Aigner
florian.aigner@tuwien.ac.at
0043-158-801-41027
Vienna University of Technology

Public Release: 10-Jun-2014
Fußball-WM: Querschnittsgelähmter Mensch soll ersten Ball spielen
Alles ist bereit für den ersten Kick bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2014, melden die Forschenden des Walk-Again-Projekts. Zu erwarten ist eine kühne Demonstration kognitiver Technik in Verbindung mit Neurowissenschaften: Der Kick eines gelähmten Menschen soll die Fußball-WM in Brasilien eröffnen -- mithilfe eines gedanken-gesteuerten Roboteranzugs.
German Research Foundation, European Union

Contact: Patrick Regan
patrick.regan@tum.de
49-162-427-9876
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 6-Jun-2014
Physical Review Letters
Exotisches Teilchen bestätigt
Über Jahrzehnte haben Physiker vergeblich nach exotischen Bindungszuständen gefahndet, die aus mehr als drei Quarks bestehen. Experimente am Jülicher Beschleuniger COSY zeigen nun, dass derartige komplexe Teilchen tatsächlich in der Natur vorkommen. Zu dieser Erkenntnis kommt die WASA-at-COSY Kollaboration in der Fachzeitschrift "Physical Review Letters". Die Messungen bestätigen Ergebnisse aus dem Jahr 2011. Damals hatten die mehr als 120 Wissenschaftler aus 8 Ländern erstmals starke Hinweise auf die Existenz eines exotischen Dibaryons aus sechs Quarks gefunden.

Contact: Tobias Schlößer
t.schloesser@fz-juelich.de
49-246-161-4771
Forschungszentrum Juelich

Public Release: 6-Jun-2014
Journal of Virology
Herpesviren undercover
Dringt ein Krankheitserreger in unseren Körper ein, so bleibt er nur kurz unentdeckt. Bereits nach wenigen Minuten erkennen Immunzellen die Eindringlinge und leiten Abwehrmechanismen ein. Allerdings haben einige Viren Strategien entwickelt, der Erkennung und Bekämpfung durch das Immunsystem zu entgehen. Wie das gelingt, konnten Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig nun für ein Herpesvirus zeigen.

Contact: Rebecca Winkels
rebecca.winkels@helmholtz-hzi.de
49-531-618-11403
Helmholtz Centre for Infection Research

Public Release: 6-Jun-2014
Nature Communications
Medikament gegen Malaria verbessern
Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Carola Hunte hat die Bindung des Antimalariamittels Atovaquon an sein Zielprotein beschrieben, indem sie die dreidimensionale Struktur des Protein-Wirkstoff-Komplexes mit dem Verfahren der Röntgenkristallographie bestimmt hat. Der Kombinationswirkstoff Atovaquon-Proguanil ist Bestandteil des Medikaments Malarone, das weltweit zur Prophylaxe und Behandlung von Malaria eingesetzt wird.

Contact: Dr. Carola Hunte
carola.hunte@biochemie.uni-freiburg.de
49-761-203-5279
University of Freiburg

Public Release: 4-Jun-2014
Nature Communications
Geschüttelt, nicht gerührt: Kontrolle über komplexe Systeme vieler Quantenteilchen
Quantenteilchen benehmen sich manchmal wie Wellen. Für hochpräzisions-Messungen nutzt man das gerne aus, beispielsweise für Atom-Uhren. Während man normalerweise aber nur die Welleneigenschaften eines einzelnen Teilchens verwendet, gelang es einem Team am Vienna Center for Quantum Science and Technology an der TU Wien nun, hunderte Rubidium-Atome eines ultrakalten Bose-Einstein-Kondensates durch gezieltes Schütteln gemeinsam quantenmechanisch zu kontrollieren. Damit kann man nicht bloß wie bisher innere Zustände einzelner Atome für interferometrische Messungen nutzen, sondern den kollektiven Bewegungszustand aller Teilchen.

Contact: Florian Aigner
florian.aigner@tuwien.ac.at
43-158-801-41027
Vienna University of Technology

Public Release: 3-Jun-2014
Global Research Council in Peking: Für gemeinsame Standards in Forschung und Forschungsförderung
Dreitägiges Treffen der Spitzen von mehr als 60 Organisationen aus aller Welt beendet, Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses und Open Access als Hauptthemen.

Contact: Marco Finetti
marco.finetti@dfg.de
49-228-885-2230
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Public Release: 2-Jun-2014
Nano Letters
Nano-Welt: Wo sich Türme selbst bauen
Stellen Sie sich vor, ein Turm fügt sich nach Auswahl der geeigneten Ziegelsteine selbst zur Zielstruktur zusammen. Absurd -- und doch, in der Nano-Welt ist das Realität: Denn dort kann eine ungeordnete Menge von Komponenten das spontane Entstehen einer geordneten Struktur auslösen -- eine sogenannte Selbstassemblierung. Die PhysikerInnen Christos Likos, Emanuela Bianchi und Gerhard Kahl erforschen, wie selbst konstruierende Substanzen im Nano-Bereich zu steuern sind.

Contact: Christos Likos
christos.likos@univie.ac.at
43-142-777-3230
University of Vienna

Public Release: 30-May-2014
Nature Communications
Erstmals wandernde Defekte im 'Wundermaterial' Graphen analysiert
Unvollkommenheiten und Defekte in der atomaren Anordnung eines Kristalls sind für viele Materialeigenschaften verantwortlich. Die Wanderung (Diffusion) dieser Defekte bewirkt zudem Veränderungen in der Mikrostruktur von Festkörpern. Jedoch ist die Abbildung von nicht-periodischen atomaren Anordnungen in konventionellen Materialien und deren Dynamik eine große experimentelle Herausforderung. Nun ist es Physikern um Jannik Meyer von der Universität Wien zum ersten Mal gelungen, die Diffusion einer Doppel-Fehlstelle im "Wundermaterial" Graphen über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Die Studie wurde in dem international anerkannten Journal Nature Communications veröffentlicht.

Contact: Jani Kotakoski
jani.kotakoski@univie.ac.at
43-664-602-775-1444
University of Vienna

Public Release: 30-May-2014
Produktionstechnik für effizientere Flugzeugtriebwerke
Flugzeuge sollen effizienter werden -- dieser Punkt steht beim Design von Triebwerken im Vordergrund. Allerdings müssen sich die Ingenieure bei dem Entwurf der Bauteile auch danach richten, ob sich diese wirtschaftlich herstellen lassen. Eine neue Prozesskette schafft nun mehr Freiräume und ermöglicht bessere Produktions- und Reparaturprozesse. Auf der Messe ILA Berlin Air Show vom 20. bis 25. Mai präsentieren Aachener Fraunhofer-Forscher verschiedene Bauteile, die sie mit Hilfe von neuen Technologien hergestellt oder repariert haben.

Contact: Thomas Bergs
thomas.bergs@ipt.fraunhofer.de
49-241-890-4105
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 30-May-2014
Umweltfreundlicher fliegen mit verformbaren Flugzeugflügeln
Spritsparend und somit umweltfreundlich fliegen - das ist das große Ziel der Airlines. Im EU-Projekt SARISTU soll der Kersosinverbrauch nun um sechs Prozent gesenkt werden, unter anderem durch eine bewegliche Landeklappe. Auf der Messe ILA Berlin Air Show vom 20. bis 25. Mai stellen die Forscher diesen und andere Prototypen vor.

Contact: Martina Ohle
martina.ohle@ifam.fraunhofer.de
49-421-566-5404
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 30-May-2014
Kompaktes, stark miniaturisiertes Inkubator-Mikroskop für Zeitrafferaufnahmen von Zellen
Brutschränke und Mikroskope sind wichtige Instrumente für Biologen und Mediziner. Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT hat die Funktionalität dieser beiden Geräte auf neuartige Weise in einem kompakten, stark miniaturisierten System vereint. Dieses eignet sich für mehrwöchige Zeitrafferaufnahmen und automatische Beobachtungen von Zellkulturen. Das Inkubator-Mikroskop ist nicht größer als eine Getränkedose und kostet 30 Mal weniger als Brutschrank und Mikroskop zusammen. Auf der MEDTEC in Stuttgart.

Contact: Dr. Thomas Velten
Thomas.Velten@ibmt.fraunhofer.de
49-689-498-0301
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 28-May-2014
BIO International Convention
Künstliche Lunge im Würfelzucker-Format
Wie gut wirkt ein Medikament gegen Lungenkrebs? Bisher ließ sich diese Frage nur mit Tierversuchen beantworten. Ein neues, dreidimensionales Lungenmodell soll künftig genauere Resultate erzielen und Tierversuche langfristig vermindern oder gar ersetzen. Auf der Messe BIO vom 23. bis 26. Juni in San Diego, USA präsentieren die Forscher das neue Modell.

Contact: Dr. Heike Walles
heike.walles@igb.fraunhofer.de
49-931-318-8828
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 27-May-2014
Proceedings of the National Academy of Sciences
Pilzgift schützt vor Fadenwürmern
Forscher der ETH Zürich isolierten aus einem Wurzelpilz der Fichte ein Protein, das Fadenwürmer bekämpft. Die Wissenschaftler hoffen, dass solche Gifte die Basis für eine Impfung von Nutz- oder Haustieren gegen parasitische Fadenwürmer werden.

Contact: Dr. Markus Künzler
markus.kuenzler@micro.biol.ethz.ch
41-446-324-925
ETH Zurich

Public Release: 26-May-2014
Social Cognitive and Affective Neuroscience
Emotionale Egozentrik wächst sich aus
Max-Planck-Forscher entdecken Gehirnregion, die an der Überwindung eigener Gefühle im Kindesalter beteiligt ist.

Contact: Dr. Nikolaus Steinbeis
steinb@cbs.mpg.de
49-341-994-02689
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 22-May-2014
Nature Communications
Biologen der Universität Bielefeld veröffentlichen Studie in „Nature Communications"
Dank einem Pilz erhöht sich in der Arzneipflanze Spitzwegerich die Konzentration des Abwehrstoffs Catalpol. Das haben Biologinnen und Biologen der Universität Bielefeld in einer Studie festgestellt, die am heutigen Donnerstag (22.5.2014) veröffentlicht wird. Zu lesen ist sie in dem Wissenschaftsjournal „Nature Communications". Der erhöhte Gehalt an Catalpol verschafft der Pflanze einen verbesserten Schutz vor Fraßfeinden. In der Studie hat sich das Forscherteam mit arbuskulären Mykorrhiza-Pilzen befasst. Diese sind dafür bekannt, dass sie sich in den Wurzeln von Landpflanzen einnisten. Den Pflanzen nützt das, weil der Pilz ihnen Nähr- und Mineralstoffe verschafft. Doch wirkt sich die Zweck-Ehe mit dem Pilz auf alle Pflanzen gleich aus? Das haben die Forscherinnen untersucht.

Contact: Dr. Caroline Müller
caroline.mueller@uni-bielefeld.de
49-521-106-5524
Bielefeld University

Public Release: 21-May-2014
Lagebestimmung im Orbit leicht gemacht
Mikrosatelliten müssen leicht sein, jedes Gramm zählt. Dies gilt auch für Gyroskope - Sensoren, die die Lage der Satelliten im Orbit bestimmen. Ein neuartiges Modell ist sieben Mal leichter und deutlich kleiner als bisherige Systeme.

Contact: Marcus Heimann
marcus.heimann@izm.fraunhofer.de
49-304-640-3743
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 21-May-2014
Schaltungen und Sensoren aus dem Drucker
Drucker mausern sich zu Multitalenten. Sogar Sensoren und elektronische Bauteile können inzwischen auf 2D- und 3D-Oberflächen gedruckt werden. Eine neue, robotergestützte Fertigungsstraße automatisiert den Prozess.

Contact: Dr. Volker Zöllmer
volker.zoellmer@ifam.fraunhofer.de
49-421-224-6114
Fraunhofer-Gesellschaft

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