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Public Release: 6-Feb-2014
EMBO Molecular Medicine
Molekularer Schutzschalter fördert Chlorakne
ETH-Forschende entdecken einen neuen, überraschenden Zusammenhang zwischen Chlorakne und einem Molekül, das Hautzellen vor Stress schützt: Läuft Nrf2 aus dem Ruder, entwickeln sich auf der Haut entstellende Zysten.

Contact: Sabine Werner
sabine.werner@cell.biol.ethz.ch
41-446-333-941
ETH Zurich

Public Release: 5-Feb-2014
Development
Gehirnentwicklung -- das Stammzellen-Milieu entscheidet
Max-Planck-Forscher erklären, warum Jodmangel in der Schwangerschaft fatale Folgen haben kann.

Contact: Dr. Wieland B. Huttner
huttner@mpi-cbg.de
49-351-210-1500
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 5-Feb-2014
Journal of Cell Biology
Gesellige Rezeptoren: zu zweit, zu vielen oder in der Masse
Wandern Zellen im Körper, zum Beispiel während der Entwicklung, oder stellen Nervenzellen neue Verbindungen her, so müssen die Zellen wissen, wohin sie sollen. Eine Fehlleitung führt in der Regel zu Krankheiten oder Entwicklungsstörungen. Als Wegweiser dienen den Zellen andere Zellen, mit denen sie in Kontakt treten und sie nach kurzer Bindung von sich wegstoßen. Der Kontakt entsteht über sogenannte Eph-Rezeptoren und ihre Bindungspartner, die Ephrine. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried bei München haben mit ihren Kollegen vom Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund entdeckt, dass die Ephrin/Eph-Komplexe in Dreier- oder Vierergruppen zusammenfinden müssen, um aktiv zu werden. Für die Stärke des Signals zur Zellabstoßung ist das Verhältnis der Multimere zu den inaktiven Dimeren entscheidend. Die Erkenntnis hilft die Kommunikation zwischen Zellen zu verstehen und liefert Grundlagen um Krankheiten, die auf Ausfällen dieses Leitsystems basieren, zu untersuchen.

Contact: Dr. Stefanie Merker
merker@neuro.mpg.de
49-898-578-3514
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 4-Feb-2014
Keine Chance für falsche Töne
Jede Audio-Datei hat ihre eigene Geschichte. Bearbeitungsschritte wie Schneiden und Komprimieren hinterlassen Spuren. Das nutzen Forscher, um manipulierte Aufnahmen oder Musikplagiate mit spezieller Software aufzuspüren.

Contact: Patrick Aichroth
patrick.aichroth@idmt.fraunhofer.de
49-367-746-7121
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 4-Feb-2014
Schweißdrüsen heilen Wunden
Aus eigenen Schweißdrüsen können Stammzellen gewonnen werden, die sich besonders gut zur Wundheilung eignen. Sie bilden Hautzellen und managen den Heilungsprozess. Der Körper stößt sie nicht ab und sie können ambulant entnommen werden.

Contact: Dr. Charli Kruse
charli.kruse@emb.fraunhofer.de
49-451-384-44810
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 4-Feb-2014
ACS Nano
Teilchenmuster, erzeugt durch Oberflächenladung
Winzige Nanostrukturen zu erzeugen hat sich als extrem schwierig herausgestellt – doch was geschieht, wenn man sich kleine Teilchen ganz von selbst zur gewünschten Struktur zusammenbauen? An der TU Wien wird das Phänomen einer derartigen Selbstorganisation anhand von Partikeln untersucht, deren Oberfläche eine ungleichmäßig verteilte elektrische Ladung trägt. Abhängig von verschiedenen externen Parametern können diese Partikel ungeordnete, gel-artige oder kristallähnliche Strukturen bilden. Für die Nanotechnologie sind solche, von außen induzierte Selbstorganisations-Effekte ganz entscheidend.

Contact: Florian Aigner
florian.aigner@tuwien.ac.at
43-158-801-41027
Vienna University of Technology

Public Release: 30-Jan-2014
EMBO Journal
Parkinson-Gen: Nervenwachstumsfaktor stoppt Zerfall von Mitochondrien
Bei neurodegenerativen Erkrankungen wie der Parkinson-Krankheit sterben Nervenzellen zu Tausenden im Gehirn. Körpereigene Nervenwachstumsfaktoren wie GDNF fördern das Überleben der Nervenzellen, doch klinische Tests mit GDNF liefern keine eindeutigen Verbesserungen. Nun konnten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried bei München mit ihren Kollegen zeigen, dass GDNF und sein Rezeptor Ret auch den Erhalt von Mitochondrien, den Energiekraftwerken der Zelle, fördert. Durch die Aktivierung des Ret-Rezeptors kann der durch ein Parkinson-relevantes Gen verursachte Mitochondrienabbau in Fliegen und menschlichen Zellkulturen verhindert werden. Ein wichtiger Zusammenhang, der vielleicht zu verfeinerten GDNF-Therapien in der Zukunft führen kann.

Contact: Dr. Rüdiger Klein
rklein@neuro.mpg.de
49-898-578-3151
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 30-Jan-2014
Nature Communications
Photonen-Rückstöße liefern neue Einblicke in die Materie
Die Quantenlogik-Spektroskopie ist entscheidend erweitert worden: Photonen-Rückstoß-Spektroskopie heißt die neue Methode, deren Potenzial jetzt die Forschergruppe um Piet Schmidt vom QUEST-Institut in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt zusammen mit Kollegen an der Leibniz Universität Hannover aufgezeigt hat. So können jetzt auch sehr schnelle Energie-Übergänge in Atomen oder Molekülen präzise untersucht werden. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe von Nature Communications veröffentlicht.

Contact: Dr. Piet O. Schmidt
Piet.Schmidt@ptb.de
49-053-159-24700
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Public Release: 29-Jan-2014
International Journal of Cancer
Störfunk im Tumor
Das Eiweißmolekül Interferon-beta (IFN-β) wird bei Infektionen und Krebserkrankungen vermehrt gebildet und teilweise therapeutisch verabreicht. Der Signalstoff verhindert unter anderem, dass in einem Tumor neue Blutgefäße entstehen und hemmt so dessen Wachstum. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung haben jetzt herausgefunden, dass IFN-β dazu die Kommunikation zwischen Immunzellen und Krebsgewebe behindert. Ihre Erkenntnisse, veröffentlicht in der Fachzeitschrift „International Journal of Cancer", helfen zu verstehen, wie sich dieser „Störfunk" therapeutisch nutzen lässt.

Contact: Birgit Manno
presse@helmholtz-hzi.de
49-053-161-810
Helmholtz Centre for Infection Research

Public Release: 27-Jan-2014
Evolution and Development
Wir haben vier Gliedmaßen, weil wir einen Bauch haben
Heute steht fest, dass alle Wirbeltiere, die über einen Kiefer verfügen, auch vier Flossen oder Gliedmaßen haben – ein Paar vorne und eines hinten. Das war nicht immer so: Im Laufe der Evolution hat sich die Anordnung von Flossen, Flügeln, Armen und Beinen verändert. Trotzdem gaben sich bereits unsere frühesten Vorfahren mit der gleichbleibenden Anordnung von zwei Paar Gliedmaßen zufrieden: Warum? Weil wir einen Bauch haben! Ein Forschungsteam der Universität Wien und des Konrad-Lorenz-Instituts stellt zu dieser Fragestellung eine neue Studie in der internationalen Zeitschrift Evolution & Development vor.

Contact: Brian Metscher
brian.metscher@univie.ac.at
43-142-775-6704
University of Vienna

Public Release: 27-Jan-2014
Nature Materials
Magnetischer Schalter mit hohem Anwendungspotenzial
Forschergruppen aus Paris, Newcastle und dem Helmholtz-Zentrum Berlin ist es gelungen, robusten Ferromagnetismus in einem Materialsystem mit einem elektrischen Feld und nahe der Raumtemperatur an- und auszuschalten. Ihre Ergebnisse könnten Anwendungen wie schnelle, energieeffiziente und nichtflüchtige Datenspeicher ermöglichen.

Contact: Florian Kronast
florian.kronast@helmholtz-berlin.de
49-308-062-14620
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Public Release: 23-Jan-2014
Proceedings of the National Academy of Sciences
Mit Mathematik einzigartige Zellen aufspüren
Stammzellen verwandeln sich in Herzzellen, Hautzellen verwandeln sich in Krebszellen, selbst Zellen einer Gewebeart unterscheiden sich geringfügig voneinander. Ein wichtiges Werkzeug dazu, solche Heterogenitäten zu verstehen, sind Einzelzell-Analysen. Diese jedoch sind immer noch aufwändig und teuer. Zudem verursacht die Handhabung der Einzelzellen eine erhebliche Ungenauigkeit der Messwerte. Wissenschaftler der Technischen Universität München, des Helmholtz Zentrums München und der Universität Virginia (USA) haben nun einen Weg gefunden, wie sich die Analysen durch mathematische Methoden vereinfachen und verbessern lassen.
National Institutes of Health, American Cancer Society, National Science Foundation, European Research Council, German Research Foundation, German Academic Exchange Service, Pew Scholars Program, and David and Lucile Packard Foundation

Contact: Andreas Battenberg
battenberg@zv.tum.de
49-892-891-0510
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 22-Jan-2014
Nature Communications
Vom Nanostäbchenteppich zur Solarzellen-Dünnschicht in wenigen Sekunden
Forscherteams aus dem HZB und der University of Limerick, Irland, haben einen neuen Weg gefunden, um polykristalline Kesterit-Dünnschichten bei niedrigerer Temperatur herzustellen: Sie erzeugten zunächst einen Teppich aus geordneten Nanostäbchen mit Wurtzitstruktur. Diese Stäbchen besitzen chemisch die gleiche Zusammensetzung wie Kesterit, nur ihre Kristallstruktur ist unterschiedlich, wandelt sich aber bei Erwärmung in eine stabile Kesterit-Struktur um.

Contact: Dr. Roland Mainz
roland.mainz@helmholtz-berlin.de
49-030-806-242-737
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Public Release: 21-Jan-2014
Current Biology
Natürliche Feinde könnten Amphibienkrankheit in Schach halten
Ein internationales Forscherteam hat einen wichtigen Schritt getan, um die Verbreitung des für Amphibien tödlichen Chytridpilzes verstehen und bekämpfen zu können. Die Wirkung der Pilzsporen wird offenbar in einigen Regionen von winzigen Räubern verhindert. Diese Mikroorganismen im Wasser blockieren oder schwächen die Ausbreitung der Amphibienseuche, in dem sie jene Pilzsporen konsumieren, die sonst die Amphibien infizieren und die berüchtigte Pilzerkrankung Chytridiomykose auslösen. Dieses natürliche Verhalten reduziert den Infektionsdruck, schreiben die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des renommierten Fachmagazins Current Biology. Die neuen Erkenntnisse geben Hoffnung, die Chytridiomykose, die zu den tödlichsten Tierseuchen unserer Zeit zählt, in Zukunft bekämpfen zu können.
Biodiversa Project RACE, Royal Zoological Society of Antwerp

Contact: Tilo Arnhold
presse@ufz.de
49-341-235-1635
Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ

Public Release: 20-Jan-2014
Das Handy als Lebensretter
Forscher der Technischen Universität München haben ein Verfahren entwickelt, mit dem Fahrerassistenzsysteme im Auto Fußgänger und Fahrradfahrer orten können -- selbst dann, wenn sie durch große Hindernisse verdeckt werden. Dabei könnten bald die Mobiltelefone der Fußgänger und Radfahrer als Transponder dienen. Das Ortungssystem im Auto berechnet die Bewegungsbahn des Transponders voraus und leitet notfalls eine Vollbremsung ein, wenn sich ein Fußgänger oder Radfahrer direkt vors Auto bewegt.
BMW

Contact: Dr. Andreas Battenberg
battenberg@zv.tum.de
49-892-891-0510
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 20-Jan-2014
Current Biology
Natürliche Feinde könnten Amphibienkrankheit in Schach halten
Ein internationales Forscherteam hat einen wichtigen Schritt getan, um die Verbreitung des für Amphibien tödlichen Chytridpilzes verstehen und bekämpfen zu können.
Biodiversa Project RACE, Royal Zoological Society of Antwerp

Contact: Tilo Arnhold
presse@ufz.de
49-341-235-1635
Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ

Public Release: 16-Jan-2014
Lancet Neurology
Mehr Beweglichkeit dank Roboter-Reha
Nach einem Schlaganfall kämpfen Patienten oft mit anhaltenden Lähmungen. ETH-Forschende untersuchten, ob eine roboterassistierte Therapie Betroffenen hilft. Wie sich zeigte, ist diese Therapieform insbesondere bei Schwerstbetroffenen mit Armlähmung erfolgreich.

Contact: Robert Riener
robert.riener@hest.ethz.ch
ETH Zurich

Public Release: 16-Jan-2014
NeuroImage
Gehirn im Autopilot-Modus
Der Aufbau des menschlichen Gehirns ist komplex und ähnelt einem Schaltplan mit unzähligen Verbindungen. Doch welche Rolle spielt die vorgegebene Architektur bei der Funktion? Um diese Frage zu beantworten, analysierten Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin in Kooperation mit der Freien Universität Berlin und dem Universitätsklinikum Freiburg erstmals gleichzeitig 1,6 Milliarden Verbindungen innerhalb des Gehirns. Die meisten Übereinstimmungen zwischen Struktur und Informationsfluss fanden sie im so genannten „Default Mode Network", welches mitunter für Tagträumerei verantwortlich ist.

Contact: Kerstin Skork
skork@mpib-berlin.mpg.de
49-308-240-6211
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 16-Jan-2014
Proceedings of the Royal Society B
Freundschaft geht durch den Magen
Soziale Beziehungen tragen maßgeblich zum biologischen Erfolg des Menschen bei. Über ihre Entstehung und die ihnen zugrunde liegenden Mechanismen ist jedoch wenig bekannt. Das Hormon Oxytocin spielt dabei aber eine Schlüsselrolle. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben die Oxytocin-Werte im Urin frei lebender Schimpansen gemessen.

Contact: Dr. Roman Wittig
wittig@eva.mpg.de
49-341-355-0204
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 15-Jan-2014
New Phytologist
Ameisen schützen Akazienpflanzen vor Krankheitserregern
Was in der heutigen Sprache von Wirtschaft und Politik eine „win-win"-Situation, das ist in der Biologie eine Symbiose: die Beziehung zweier Arten, bei dem beide Partner voneinander profitieren. Die Symbiose von Akazienpflanzen mit den auf ihnen siedelnden Ameisen ist dafür ein hervorragendes Beispiel: Die Pflanze stellt Kost und Logis in Form von Futterkörperchen und Nektar sowie hohlen Dornen für die Behausung zur Verfügung. Die Ameisen revanchieren sich, indem sie die Pflanze gegen Fraßfeinde verteidigen. Dass sie auch indirekt schädliche Erreger auf der Pflanze in Schach halten, haben jetzt Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena herausgefunden. Die Anwesenheit von Ameisen reduziert deutlich die Bakterienbesiedelung auf der Blattoberfläche und fördert sichtbar die Gesundheit der Akazie. Untersuchungen weisen darauf hin, dass in den Ameisen siedelnde symbiontische Bakterien Krankheitserreger auf der Blattoberfläche der Pflanze hemmen.
Max Planck Society, Alexander von Humboldt Foundation

Contact: Dr. Wilhelm Boland
boland@ice.mpg.de
49-364-157-1201
Max Planck Institute for Chemical Ecology

Public Release: 14-Jan-2014
Nature Communications
Mögliche Datenspeicherung der Zukunft in Grenzflächen
Immer mehr unterbringen bei immer geringerem Platzverbrauch -- was unmöglich klingt, ist Alltag in der Informationstechnologie, wo es seit Jahrzehnten gelingt, immer mehr Daten in Medien mit immer höherer Dichte zu speichern. Ein internationales Team um Jülicher Forscher hat nun ein physikalisches Phänomen entdeckt, das sich für die weitere Datenverdichtung eignen könnte. Sie fanden, dass die Grenzflächen, die in bestimmten kristallinen Materialien Bereiche voneinander trennen, eine Polarisierung aufweisen, mit der sich Informationen möglicherweise auf engstem Raum und dabei energiesparend speichern lassen könnten. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Communications nachzulesen.

Contact: Angela Wenzik
a.wenzik@fz-juelich.de
49-246-161-6048
Forschungszentrum Juelich

Public Release: 14-Jan-2014
Nature Communications
Was Superlegierungen super macht -- Hierarchische Mikrostruktur in einer Superlegierung
In Hochleistungsturbinen müssen Materialien nicht nur gewaltigen mechanischen Kräften standhalten, sondern auch noch bis nahe an den Schmelzpunkt stabil bleiben. Daher verwenden Turbinenbauer seit Jahrzehnten spezielle Hochleistungslegierungen auf Basis von Nickel. Eine neue Arbeit aus dem HZB zeigt nun im Detail, wie sich in einer Nickel-Basis-Legierung neue Phasen bilden und verändern und gibt Hinweise darauf, wie sich Hochleistungslegierungen weiter verbessern lassen könnten. Doktorand Florian Vogel und Dr. Nelia Wanderka vom HZB-Institut für Angewandte Materialforschung haben dafür zwei Methoden geschickt kombiniert: Die Transmissionselektronenmikroskopie und die Atomsondentomografie, die sie in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universität Münster durchgeführt haben.

Contact: Dr. Nelia Wanderka
wanderka@helmholtz-berlin.de
49-308-062-42079
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Public Release: 13-Jan-2014
Nature Photonics
Perfekte Kontrolle von Lichtwellen
Der perfekten Kontrolle über Lichtwellen ist ein Team vom Labor für Attosekundenphysik einen Schritt näher gekommen. Die Forscher haben einen Detektor entwickelt der ihnen zeigt, wie die Schwingungen in einem nur wenige Femtosekunden (10-15 Sekunden) dauernden Lichtpuls geformt sind. Die detaillierte Kenntnis der Wellenform dieser Pulse ist der Schlüssel zur Entwicklung noch tausend Mal kürzerer Attosekunden-Lichtblitze, mit denen extrem schnellere Vorgänge in der Welt der Atome beobachtet werden können.
European Research Council, European Union, German Research Foundation, Swiss National Science Foundation, Alexander von Humboldt Foundation

Contact: Dr. Andreas Battenberg
battenberg@zv.tum.de
49-892-891-0510
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 10-Jan-2014
Angewandte Chemie
Die Ära der Cyborgs hat begonnen
Ob medizinische Implantate, komplexe Schnittstellen zwischen Gehirn und Maschine oder ferngesteuerte Insekten: Die jüngsten Entwicklungen zur Verbindung von Maschinen und Organismen besitzen erhebliches Potenzial, werfen aber auch wichtige ethische Fragen auf. In ihrem Übersichtsartikel „Chemie der Cyborgs -- zur Verknüpfung technischer Systeme mit Lebewesen" erörtern KIT-Wissenschaftler den aktuellen Stand der Forschung, Chancen und Risiken. Der Artikel ist in der renommierten Zeitschrift „Angewandte Chemie" erschienen.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Helmholtz Association

Public Release: 10-Jan-2014
Biomaterials
KIT-Forscher entwickeln künstliches Knochenmark
Künstliches Knochenmark kann dazu dienen, blutbildende Stammzellen zu vermehren. Einen Prototypen haben Wissenschaftler des KIT sowie des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme Stuttgart und der Universität Tübingen nun entwickelt. Die poröse Struktur bildet die grundlegenden Eigenschaften des natürlichen Knochenmarks nach und weist den Weg zur Vermehrung von Stammzellen im Labor. Dies könnte in einigen Jahren die Behandlung von Leukämie vereinfachen. In der Zeitschrift „Biomaterials" stellen die Forscher ihre Arbeit nun vor.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Helmholtz Association

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