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Public Release: 16-Apr-2014
PLOS ONE
Verwandtschaft im Sprachen-Dschungel
Max-Planck-Forscher entschlüsseln Beziehungen zwischen seltenen Sprachen im kolumbianischen Amazonasgebiet.

Contact: Sandra Jacob
jacob@eva.mpg.de
49-341-355-0122
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 16-Apr-2014
Umweltfreundliche Herstellung Organischer Solarzellen
Umweltfreundliche Verfahren zur Herstellung von organischen Solarzellen mit neuen Materialien stehen im Fokus von „MatHero". Das vom Karlsruher Institut für Technologie koordinierte neue Projekt zielt darauf, den Wirkungsgrad von organischen Solarzellen zu verbessern, die Produktionskosten zu senken, die Lebensdauer zu erhöhen und die organische Photovoltaik damit wettbewerbsfähig zu machen. Dabei spielen „grüne" Prozesse zur Materialsynthese und Beschichtung eine Schlüsselrolle. Die EU fördert „MatHero" mit 3,5 Millionen Euro.
European Commission

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Helmholtz Association

Public Release: 15-Apr-2014
Nature Communications
Lebensweise bestimmt darmflora
Die Darmflora beeinflusst zahlreiche Aspekte der Gesundheit und Nährstoffaufnahme beim Menschen, doch bisher konzentrierte sich die Forschung hauptsächlich auf ,westliche' Bevölkerungsgruppen. Ein internationales Forscherteam, dem auch Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig angehören, hat nun erstmals die Darmflora einer modernen Jäger -- und Sammlergesellschaft, der in Tansania lebenden Hadza, untersucht. Dabei fanden die Forscher heraus, dass sich das Mikrobenprofil der Hadza von denen aller anderen bisher untersuchten Menschengruppen unterscheidet. Die Bakterien im Verdauungstrakt der Hadza spielen also möglicherweise eine entscheidende Rolle bei der Anpassung an ihre spezielle Ernährungs- und Lebensweise. Die Studie zeigt auch, wie die Darmflora bereits unseren Vorfahren dabei geholfen haben könnte, sich an die Lebensbedingungen während der Steinzeit anzupassen und zu überleben.

Contact: Dr. Amanda Henry
amanda_henry@eva.mpg.de
49-341-355-0381
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 15-Apr-2014
International Supercomputing Conference -- ISC'14
Erdbebensimulation erzielt mehr als eine Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde
Ein Team aus Informatikern, Mathematikern und Geophysikern der Technischen Universität München und der Ludwig-Maximilians-Universität München hat -- mit Unterstützung durch das Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften -- die an der LMU entstandene Erdbebensimulationssoftware SeisSol auf dem Höchstleistungsrechner SuperMUC des LRZ so effizient optimiert, dass die „magische" Marke von einem Petaflop pro Sekunde geknackt wurde -- einer Rechenleistung von einer Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde.
Volkswagen Foundation, KONWIHR, German Research Foundation, Leibniz-Rechenzentrum, European Union

Contact: Dr. Andreas Battenberg
battenberg@zv.tum.de
49-892-891-0510
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 15-Apr-2014
Drahtinspektion -- schnell wie Usain Bolt
Rohre, Schienen oder Drähte werden mit hohen Geschwindigkeiten gefertigt. Ein neues optisches Inspektionssystem überprüft Werkstücke bei 10 Metern pro Sekunde und findet in Echtzeit Defekte, die so dünn sind, wie ein Haar.

Contact: Dr. Daniel Carl
daniel.carl@ipm.fraunhofer.de
49-761-885-7549
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 15-Apr-2014
Neue EU-Website bietet einfachen und transparenten Zugang zu Daten über Entwicklungshilfe und humanitäre Hilfe
Die Europäische Kommission wird morgen auf der hochrangigen Tagung der Globalen Partnerschaft für wirksame Entwicklungszusammenarbeit in Mexiko ein neues Web-Tool vorstellen, das den Zugang zu übersichtlichen, vollständigen und genauen Daten über die weltweit geleistete Entwicklungs- und humanitäre Hilfe entschieden erleichtert.

Contact: Nina Kajander
nina.kajander@ec.europa.eu
European Commission Joint Research Centre

Public Release: 14-Apr-2014
Nature Photonics
Kämme aus Licht beschleunigen Kommunikation
Datenraten von einigen Terabit pro Sekunde über Hunderte Kilometer ermöglichen nun miniaturisierte optische Frequenzkammquellen. Wie die Hochgeschwindigkeitskommunikation mit kohärenten Übertragungsverfahren funktioniert, zeigen Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie und der Schweizer École Polytechnique Fédérale de Lausanne in einer Studie in der Zeitschrift „Nature Photonics". Ihre Ergebnisse können dazu beitragen, die Datenübertragung in großen Rechenzentren und weltweiten Kommunikationsnetzen zu beschleunigen.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Public Release: 14-Apr-2014
Environmental Science and Technology
Vom langsamen Abbau bestimmt
Warum reichern sich Umweltgifte in den kalten Polarregionen an? Für viele Substanzen hat dies nicht so sehr damit zu tun, dass sie bei Kälte weniger flüchtig sind, wie lange vermutet, sondern vor allem mit ihrem extrem langsamen natürlichen Abbau.

Contact: News & Media Relations
mediarelations@hk.ethz.ch
41-446-324-141
ETH Zurich

Public Release: 11-Apr-2014
Advanced Materials
Neue selbstheilende kunststoffe entwickelt
Ob Kratzer im Autolack oder Risse im polymeren Material: Selbstheilende Werkstoffe können sich selbst reparieren, indem sie nach Beschädigungen ihre ursprüngliche molekulare Struktur wiederherstellen. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie und Evonik Industries entwickelten eine chemische Vernetzungsreaktion, durch die sich bei milder Erwärmung innerhalb kurzer Zeit gute Heilungseigenschaften des Materials erreichen lassen. Die Ergebnisse ihrer Forschung veröffentlichen sie nun im Fachmagazin Advanced Materials.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Helmholtz Association

Public Release: 11-Apr-2014
Cell Death & Disease
Prekäres gleichgewicht im immunsystem
Ein Protein namens c-FLIPR spielt bei der Steuerung eines ,zellulärer Selbstmord' -Prozesses, der als ,Apoptose' bezeichnet wird, eine Schlüsselrolle. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung haben nun die Bedeutung von c-FLIPR für das Immunsystem genauer beschrieben: Ist das Molekül im Überschuss vorhanden, können Mäuse zwar Infektionskrankheiten besser bekämpfen, entwickeln im Alter jedoch Autoimmunkrankheiten. Ursache für beide Effekte ist die hemmende Wirkung von c-FLIPR auf die Apoptose.

Contact: Dr. Birgit Manno
presse@helmholtz-hzi.de
49-053-161-810
Helmholtz Centre for Infection Research

Public Release: 9-Apr-2014
Oryx
Eine der letzten hochburgen des Westlichen schimpansen
Wenn es Liberia in die Nachrichten schafft, dann meist im Zusammenhang mit Bürgerkrieg, Wirtschaftskrise, Armut und Krankheiten, wie kürzlich wieder mit dem Auftreten von Ebola in Westafrika. Weniger mediale Aufmerksamkeit erhalten hingegen sein Status als Biodiversitäts-Hotspot und die Tatsache, dass einige der letzten überlebensfähigen und bedrohten Wildtierpopulationen Westafrikas dort beheimatet sind. Wegen der gewalttätigen Konflikte in Liberia zwischen 1989 und 1997 sowie zwischen 2002 und 2003 konnten Wissenschaftler lange Zeit keine biologische Datenerhebungen durchführen. Nun hat ein internationales Forscherteam, darunter Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, die in Liberia lebenden Schimpansen und anderen großen Säugetiere gezählt. Der Zensus hat ergeben, dass das Land mit rund 7000 Schimpansen die zweitgrößte Population der westlichen Unterart des Schimpansen beherbergt. Da Liberia große Waldflächen zur Abholzung frei gegeben hat, können die Entscheidungsträger vor Ort die Ergebnisse nutzen, um die Schimpansen besser zu schützen.

Contact: Sandra Jacob
info@eva.mpg.de
49-341-355-0122
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 9-Apr-2014
Communicator-Preis 2014 an Onur Güntürkün
Bochumer Biopsychologe wird für die vorbildliche Vermittlung seiner Forschungen zu den biologischen Grundlagen des Verhaltens von Tier und Mensch ausgezeichnet.

Contact: Marco Finetti
marco.finetti@dfg.de
49-228-885-2230
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Public Release: 8-Apr-2014
Journal of Proteome Research
Mehr erkenntnisse aus gewebeproben gewinnen
Eine neue Methode, Patientengewebe für Untersuchungen aufzubereiten, könnte bald zum Standard werden. Das empfehlen Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung und des Forschungszentrums Borstel in ihrer aktuellen Veröffentlichung im Journal of Proteome Research. Sie haben herausgefunden, dass durch die sogenannte HOPE-Methode Gewebeproben so aufbereitet werden können, dass sie die Bedürfnisse der klinischen Histologie erfüllen und trotzdem später durch moderne Methoden der Proteomik, die die Gesamtheit aller Proteine untersucht, charakterisiert werden können. Dies gelingt, da die Struktur des Gewebes so ,fixiert' wird, dass die Eiweißmoleküle für die systematische Analyse zugänglich bleiben. So erfüllt die Technik die heutigen Anforderungen an die personalisierte Medizin und eröffnet neue Möglichkeiten in der Erforschung von Krankheiten und ihren Therapien.

Contact: Dr. Birgit Manno
birgit.manno@helmholtz-hzi.de
49-531-618-11411
Helmholtz Centre for Infection Research

Public Release: 3-Apr-2014
74th Annual Meeting of the Academy of Management
Frauen bewerben sich nicht auf „männliche" Stellenausschreibung
Schon die Formulierung der Stellenausschreibung kann entscheidend sein, ob eine Frau oder ein Mann den Job bekommt -- weil sich Frauen im Zweifel gar nicht erst bewerben. Sie fühlen sich von häufig verwendeten Begriffen wie „zielstrebig" und „durchsetzungsstark" weniger angesprochen, weil diese mit männlichen Stereotypen verbunden sind. Das hat ein Forschungsprojekt gezeigt, bei dem Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München die Auswahl und Beurteilung von Führungskräften untersucht haben. Wichtige Erkenntnisse haben sie auch über die Rolle von Emotionen gewonnen: Sie entlarvten das Klischee, dass Führungskräfte erfolgreicher sind, wenn sie gegenüber ihrem Team regelmäßig Ärger zeigen.
Federal Ministry of Education and Research, European Social Fund of the European Union

Contact: Klaus Becker
becker@zv.tum.de
49-892-892-2798
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 3-Apr-2014
DFG richtet fünf neue Forschergruppen ein
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft richtet fünf neue Forschergruppen ein. Dies beschloss der Senat der DFG in seiner März-Sitzung. Die Forschungsverbünde sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit bieten, sich aktuellen drängenden Fragen in ihren Fächern zu widmen und innovative Arbeitsrichtungen zu etablieren.
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Contact: Marco Finetti
marco.finetti@dfg.de
49-228-885-2230
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Public Release: 3-Apr-2014
16 neue Schwerpunktprogramme
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft richtet 16 neue Schwerpunktprogramme ein, in denen in den kommenden Jahren grundlegende wissenschaftliche Fragestellungen in besonders aktuellen oder sich gerade bildenden Forschungsgebieten untersucht werden sollen.
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Contact: Marco Finetti
marco.finetti@dfg.de
49-228-885-2230
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Public Release: 1-Apr-2014
Nature Communications
Der Neandertaler steckt in unseren Genen
Obwohl die Neandertaler ausgestorben sind, finden sich Fragmente ihres Erbguts im Genom heute lebender Menschen wieder. Diese Fragmente sind aber nicht gleichmäßig über das Genom verteilt. Stattdessen sind einige Bereiche im Genom stärker mit Neandertaler-Varianten angereichert als andere. Ein internationales Forscherteam um Philipp Khaitovich vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und vom CAS-MPG Partner Institute for Computational Biology in Shanghai hat jetzt herausgefunden: DNA-Sequenzen, die sowohl beim modernen Menschen als auch beim Neandertaler vorkommen, waren vor allem in den am Stoffwechselabbau von Fetten beteiligten Genen reichlich vorhanden. Besonders häufig fanden die Forscher sie im Erbgut von heute lebenden Menschen europäischer Abstammung, denen sie möglicherweise einen selektiven Vorteil verschafften.

Contact: Dr. Philipp Khaitovich
khaitovich@eva.mpg.de
86-215-492-0454
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 1-Apr-2014
PLOS Biology
Ausgeschlafene Fliegen
Alte Fliegen schlafen schlecht – sie wachen nachts häufig auf und laufen ruhelos umher. Ganz ähnlich wie Menschen also. Die Schlaflosigkeit der Fruchtfliege Drosophila ist für Forscher vom Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln deshalb ein Modellfall für das Schlafverhalten des Menschen. Die Wissenschaftler haben nun Moleküle in den Zellen der Fliegen ausfindig gemacht, die den Schlaf der Tiere im Alter beeinflussen: Ist der Insulin/IGF-Signalweg aktiv, schlafen die Tiere schlechter und wachen öfter auf. Mit einem therapeutischen Wirkstoff haben die Forscher die Nachtruhe der Fliegen sogar wieder verbessert. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Schlafprobleme im Alter bei Fliegen und Menschen ähnliche Ursachen haben. Möglicherweise sind Schlafprobleme also auch beim Menschen keine zwangsläufige Begleiterscheinung des Alters, sondern lassen sich rückgängig machen.

Contact: Sabine Dzuck
sabine.dzuck@age.mpg.de
49-221-379-70304
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 1-Apr-2014
Journal of Clinical Investigation
Wirkmechanismus von neuem Medikament gegen Multiple Sklerose entdeckt
Seit einigen Wochen erst ist Dimethylfumarat in Europa für die Basistherapie von Multipler Sklerose zugelassen. Obwohl dessen Wirksamkeit in klinischen Studien belegt ist, war der zugrunde liegende Wirkmechanismus bislang noch unbekannt. Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim und der Universität zu Lübeck ist es nun gelungen, diesen zu entschlüsseln. Sie hoffen, mit Hilfe dieses Wissens wirksamere Therapeutika entwickeln zu können.

Contact: Dr. Nina Wettschureck
nina.wettschureck@mpi-bn.mpg.de
49-603-270-51214
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 1-Apr-2014
Science
Science: Mit weniger Licht Hirnzellen schalten
Vernetzte Nervenzellen bilden die Steuerzentrale von Organismen. Beim Fadenwurm reichen schon 300 Nervenzellen, um komplexes Verhalten hervorzurufen. Um die Eigenschaften der Netze zu verstehen, schalten Forscher etwa mit Licht Zellen gezielt an oder aus und beobachten das resultierende Verhalten des Organismus. Im Magazin Science stellen Forscher nun ein Protein vor, das Nervenzellen noch leichter durch Licht steuerbar macht. Es könnte als Grundlage für Forschung dienen, die Ursachen von Krankheiten des Nervensystems aufklärt.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Public Release: 31-Mar-2014
Nature Nanotechnology
Sag niemals nie in der Nano-Welt
Objekte mit Größen von wenigen Nanometern, z.B. molekulare Bausteine lebender Zellen oder nanotechnologische Elemente, sind laufend zufälligen Zusammenstößen mit den sie umgebenden Molekülen ausgesetzt. In diesem mikroskopisch kleinen, chaotischen Umfeld werden die fundamentalen Gesetze der Thermodynamik, die unsere makroskopische Alltagswelt bestimmen, neu geschrieben. Ein internationales Team von Forschern aus Barcelona, Zürich und Wien entdeckte nun, wie ein mit Laserlicht gefangenes Nanoteilchen den berühmten zweiten Hauptsatz der Thermodynamik zeitweise verletzt -- ein Umstand, der auf einer menschlichen Zeit- und Längenskala unmöglich ist. Die Wissenschafter berichten dazu in der jüngsten Ausgabe des namhaften Journals Nature Nanotechnology.

Contact: Christoph Dellago
Christoph.Dellago@unvie.ac.at
43-142-775-1260
University of Vienna

Public Release: 31-Mar-2014
Proceedings of the National Academy of Sciences
Der Sauerstoff mangel in der Ostsee ist zehnmal schlimmer als vor 100 Jahren
Die Ostsee leidet an Sauerstoffmangel. Schlechte Sauerstoffverh ältnisse am Meeresboden bewirken, dass Tiere und Pflanzen sterben. Experten schlagen jetzt Alarm: Es ist dringend erforderlich, dass weniger Nährstoffe in die Ostsee geleitet werden.

Contact: Jacob Carstensen
jac@dmu.dk
45-26-70-13-87
Aarhus University

Public Release: 31-Mar-2014
Helmholtz-Preis für das 'neue' Ampere
Rechtzeitig vor den vielleicht entscheidenden Beschlüssen auf der Internationalen Konferenz für Maß und Gewicht im November dieses Jahres gelang es einer Gruppe von Wissenschaftlern der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, ein Stromstärkenormal zu entwickeln, das nicht nur einen Einzelelektronenstrom erzeugt, sondern ihn auch gleichzeitig unabhängig misst. Für diesen wichtigen Schritt bekommen die Wissenschaftler um Hans Werner Schumacher jetzt den Hermann-von-Helmholtz-Preis.

Contact: Dr. Hans Werner Schumacher
hans.w.schumacher@ptb.de
49-053-159-22500
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Public Release: 27-Mar-2014
Physical Review X
Elektronenspins mit Licht steuern
Topologische Isolatoren gelten als vielversprechende Materialklasse für die Entwicklung zukünftiger elektronischer Bausteile. Ein Forscherteam am Helmholtz-Zentrum Berlin hat jetzt herausgefunden, wie man mit Licht die physikalischen Eigenschaften der Elektronen in diesen Materialien verändern kann. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review X" veröffentlicht.

Contact: Oliver Rader
rader@helmholtz-berlin.de
49-308-062-12950
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Public Release: 27-Mar-2014
Angewandte Chemie International Edition
Forscher beobachten Nanopartikel beim Wachsen
Mit DESYs Röntgenlichtquelle PETRA III haben dänische Forscher das Wachstum von Nanopartikeln live verfolgt. Die Untersuchung zeigt, wie sich Wolframoxid-Nanopartikel aus einer Lösung bilden. Diese Partikel werden beispielsweise für intelligente Fenster benutzt, die auf Knopfdruck undurchsichtig werden, und kommen auch in bestimmten Solarzellen zum Einsatz. Das Team um Hauptautor Dr. Dipankar Saha von der Universität Århus stellt seine Beobachtungen im Fachblatt 'Angewandte Chemie -- International Edition' vor.

Contact: Dr. Thomas Zoufal
presse@desy.de
49-408-998-1666
Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

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