EurekAlert! auf Deutsch

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Public Release: 10-Jun-2014

Fußball-WM: Querschnittsgelähmter Mensch soll ersten Ball spielen

Technische Universitaet Muenchen

Alles ist bereit für den ersten Kick bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2014, melden die Forschenden des Walk-Again-Projekts. Zu erwarten ist eine kühne Demonstration kognitiver Technik in Verbindung mit Neurowissenschaften: Der Kick eines gelähmten Menschen soll die Fußball-WM in Brasilien eröffnen -- mithilfe eines gedanken-gesteuerten Roboteranzugs.

Funder
German Research Foundation, European Union
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Public Release: 6-Jun-2014

Exotisches Teilchen bestätigt

Forschungszentrum Juelich

Über Jahrzehnte haben Physiker vergeblich nach exotischen Bindungszuständen gefahndet, die aus mehr als drei Quarks bestehen. Experimente am Jülicher Beschleuniger COSY zeigen nun, dass derartige komplexe Teilchen tatsächlich in der Natur vorkommen. Zu dieser Erkenntnis kommt die WASA-at-COSY Kollaboration in der Fachzeitschrift "Physical Review Letters". Die Messungen bestätigen Ergebnisse aus dem Jahr 2011. Damals hatten die mehr als 120 Wissenschaftler aus 8 Ländern erstmals starke Hinweise auf die Existenz eines exotischen Dibaryons aus sechs Quarks gefunden.

Journal
Physical Review Letters
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Public Release: 6-Jun-2014

Herpesviren undercover

Helmholtz Centre for Infection Research

Dringt ein Krankheitserreger in unseren Körper ein, so bleibt er nur kurz unentdeckt. Bereits nach wenigen Minuten erkennen Immunzellen die Eindringlinge und leiten Abwehrmechanismen ein. Allerdings haben einige Viren Strategien entwickelt, der Erkennung und Bekämpfung durch das Immunsystem zu entgehen. Wie das gelingt, konnten Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig nun für ein Herpesvirus zeigen.

Journal
Journal of Virology
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Public Release: 6-Jun-2014

Medikament gegen Malaria verbessern

University of Freiburg

Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Carola Hunte hat die Bindung des Antimalariamittels Atovaquon an sein Zielprotein beschrieben, indem sie die dreidimensionale Struktur des Protein-Wirkstoff-Komplexes mit dem Verfahren der Röntgenkristallographie bestimmt hat. Der Kombinationswirkstoff Atovaquon-Proguanil ist Bestandteil des Medikaments Malarone, das weltweit zur Prophylaxe und Behandlung von Malaria eingesetzt wird.

Journal
Nature Communications
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Public Release: 4-Jun-2014

Geschüttelt, nicht gerührt: Kontrolle über komplexe Systeme vieler Quantenteilchen

Vienna University of Technology

Quantenteilchen benehmen sich manchmal wie Wellen. Für hochpräzisions-Messungen nutzt man das gerne aus, beispielsweise für Atom-Uhren. Während man normalerweise aber nur die Welleneigenschaften eines einzelnen Teilchens verwendet, gelang es einem Team am Vienna Center for Quantum Science and Technology an der TU Wien nun, hunderte Rubidium-Atome eines ultrakalten Bose-Einstein-Kondensates durch gezieltes Schütteln gemeinsam quantenmechanisch zu kontrollieren. Damit kann man nicht bloß wie bisher innere Zustände einzelner Atome für interferometrische Messungen nutzen, sondern den kollektiven Bewegungszustand aller Teilchen.

Journal
Nature Communications
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Public Release: 2-Jun-2014

Nano-Welt: Wo sich Türme selbst bauen

University of Vienna

Stellen Sie sich vor, ein Turm fügt sich nach Auswahl der geeigneten Ziegelsteine selbst zur Zielstruktur zusammen. Absurd -- und doch, in der Nano-Welt ist das Realität: Denn dort kann eine ungeordnete Menge von Komponenten das spontane Entstehen einer geordneten Struktur auslösen -- eine sogenannte Selbstassemblierung. Die PhysikerInnen Christos Likos, Emanuela Bianchi und Gerhard Kahl erforschen, wie selbst konstruierende Substanzen im Nano-Bereich zu steuern sind.

Journal
Nano Letters
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Public Release: 30-May-2014

Erstmals wandernde Defekte im 'Wundermaterial' Graphen analysiert

University of Vienna

Unvollkommenheiten und Defekte in der atomaren Anordnung eines Kristalls sind für viele Materialeigenschaften verantwortlich. Die Wanderung (Diffusion) dieser Defekte bewirkt zudem Veränderungen in der Mikrostruktur von Festkörpern. Jedoch ist die Abbildung von nicht-periodischen atomaren Anordnungen in konventionellen Materialien und deren Dynamik eine große experimentelle Herausforderung. Nun ist es Physikern um Jannik Meyer von der Universität Wien zum ersten Mal gelungen, die Diffusion einer Doppel-Fehlstelle im "Wundermaterial" Graphen über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Die Studie wurde in dem international anerkannten Journal Nature Communications veröffentlicht.

Journal
Nature Communications
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