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Public Release: 27-Mar-2014
Physical Review X
Elektronenspins mit Licht steuern
Topologische Isolatoren gelten als vielversprechende Materialklasse für die Entwicklung zukünftiger elektronischer Bausteile. Ein Forscherteam am Helmholtz-Zentrum Berlin hat jetzt herausgefunden, wie man mit Licht die physikalischen Eigenschaften der Elektronen in diesen Materialien verändern kann. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review X" veröffentlicht.

Contact: Oliver Rader
rader@helmholtz-berlin.de
49-308-062-12950
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Public Release: 27-Mar-2014
Angewandte Chemie International Edition
Forscher beobachten Nanopartikel beim Wachsen
Mit DESYs Röntgenlichtquelle PETRA III haben dänische Forscher das Wachstum von Nanopartikeln live verfolgt. Die Untersuchung zeigt, wie sich Wolframoxid-Nanopartikel aus einer Lösung bilden. Diese Partikel werden beispielsweise für intelligente Fenster benutzt, die auf Knopfdruck undurchsichtig werden, und kommen auch in bestimmten Solarzellen zum Einsatz. Das Team um Hauptautor Dr. Dipankar Saha von der Universität Århus stellt seine Beobachtungen im Fachblatt 'Angewandte Chemie -- International Edition' vor.

Contact: Dr. Thomas Zoufal
presse@desy.de
49-408-998-1666
Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Public Release: 27-Mar-2014
eLife
Die ersten Insekten konnten noch nicht richtig riechen
Der Geruchssinn ist für Insekten überlebenswichtig. Nur wenn sie kleinste Spuren chemischer Signale wahrnehmen, können sie ihre Nahrung finden, mit Artgenossen kommunizieren und sich vor Fressfeinden schützen. Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena zufolge haben sich viele Proteine zur sensiblen Wahrnehmung von Gerüchen bei Insekten trotzdem erst relativ spät entwickelt. Das komplexere Geruchssystem moderner Insekten ist demnach nicht wie ursprünglich angenommen eine Anpassung an ein Leben außerhalb des Wassers. Vielmehr fand die Entstehung der hochsensiblen Geruchswahrnehmung zu einem späteren Zeitpunkt in der Evolution von Insekten statt, vermutlich als Insekten das Fliegen lernten. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Open Access Zeitschrift eLIFE veröffentlicht.
Max Planck Society

Contact: Ewald Große-Wilde
grosse-wilde@ice.mpg.de
49-364-157-1408
Max Planck Institute for Chemical Ecology

Public Release: 27-Mar-2014
Hannover Messe 2014
Hannover Messe: Saarbrücker Ingenieure sagen bei laufendem Betrieb voraus, wann der Ölwechsel fällig ist
Vorausschauende Wartung von schwer zugänglichen Anlagen, keine unnötigen Ölwechsel und Laborkosten, weniger Umweltbelastung: Ein neues Verfahren, das Saarbrücker Messtechniker gemeinsam mit Partnern entwickelt haben, ermöglicht, die Qualität von Schmier- und Hydraulikölen und auch anderer Flüssigkeiten während des laufenden Betriebs zu überwachen. Das kleine Sensorsystem kann mobil zum Einsatz kommen und auch leicht in Industrie-, Windkraftanlagen und Maschinen eingebaut werden. Es misst auf optische Weise den chemischen Zustand und die Partikelbelastung des Öls und sagt voraus, wann ein Ölwechsel ansteht. Das Ingenieurteam von Professor Andreas Schütze an der Saar-Uni und am Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZeMA) zeigt seine Technik vom 7. bis 11. April auf der Hannover Messe am saarländischen Forschungsstand (Halle 2, Stand C 48).

Contact: Andreas Schütze
schuetze@lmt.uni-saarland.de
49-068-130-24663
Saarland University

Public Release: 27-Mar-2014
Nature Scientific Reports
Ultradünne Lichtdetektoren
Ihr subtiles Wechselspiel von Elektronen und Licht macht sie technologisch so interessant: Ultradünne Schichtsysteme aus verschiedenen Halbleitermaterialien können verwendet werden, um mit Hilfe von elektrischer Spannung Licht zu erzeugen, sie können aber auch umgekehrt aus Licht elektrischen Strom machen und als Lichtdetektoren dienen. Bisher war es allerdings schwierig, das Licht überhaupt an diese Halbleiter-Schichtsysteme anzukoppeln.

Contact: Florian Aigner
florian.aigner@tuwien.ac.at
43-158-801-41027
Vienna University of Technology

Public Release: 26-Mar-2014
PLOS Biology
Verlust des Proteins Coronin 1 führt zu Lerndefiziten und aggressivem Verhalten
Für Lernprozesse und Gedächtnis ist es entscheidend, dass die Signale, die Nervenzellen im Gehirn anregen, richtig verarbeitet werden. Wissenschaftler am Biozentrum der Universität Basel konnte nun gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam die bedeutende Rolle des Proteins Coronin 1 für Wahrnehmung und Verhalten aufklären. Sie fanden heraus, dass der Verlust von Coronin 1 bei Mäusen und Menschen schlechte Gedächtnisleistungen, Lerndefizite und aggressives Verhalten zur Folge hat. Die Ergebnisse, publiziert in «PLOS Biology», zeigen einen neuen Risikofaktor für Verhaltensstörungen sowie einen Signalweg, der an der Übertragung von Informationen innerhalb von Nervenzellen beteiligt ist.

Contact: Katrin Bühler
katrin.buehler@unibas.ch
41-612-670-974
University of Basel

Public Release: 24-Mar-2014
Advanced Functional Materials
Heisse Nanopartikel für Krebs-Therapien
Nanopartikel besitzen ein grosses Potenzial in der Medizin: für die Diagnostik, als Wirkstoffvehikel oder als Werkzeug, um Tumorzellen mittels Hitze den Garaus zu machen. ETH-Forschende haben nun Partikel entwickelt, die einfach herzustellen und vielfältig einsetzbar sind.

Contact: Georgios Sotiriou
sotiriou@hsph.harvard.edu
617-784-5506
ETH Zurich

Public Release: 24-Mar-2014
PLOS ONE
Wenn sich die eigene Hand wie Marmor anfühlt
Der Körper eines Menschen besteht aus Fleisch und Knochen. Die menschlichen Sinne liefern dem Gehirn ständig Informationen, die diese einfache Tatsache bestätigen. Die Neurowissenschaftlerin Irene Senna vom Exzellenzcluster CITEC der Universität Bielefeld zeigt zusammen mit Kollegen, dass diese Körperwahrnehmung nicht selbstverständlich ist. In der gestern (12.03.2014) erschienenen Ausgabe des internationalen Forschungsmagazins PLOS ONE stellt das Team eine Körperillusion vor, die demonstriert, wie Menschen ihre Annahmen darüber ändern, aus welchem Material ihre Hand besteht.

Contact: Dr. Cesare Parise
cesare.parise@uni-bielefeld.de
49-052-110-65703
Bielefeld University

Public Release: 23-Mar-2014
Nature Neuroscience
Schnell und verlässlich: Neuer Mechanismus zur raschen Signalübertragung in sogenannten Korbzellen entdeckt
In seiner dritten bedeutenden Publikation seit Dezember 2013 identifiziert IST Austria Professor Peter Jonas, gemeinsam mit Postdoc Hua Hu, einen neuen subzellulären Mechanismus für die verlässliche und schnelle Signalübertragung in den sogenannten Korbzellen des Gehirns. Die Ergebnisse erscheinen am 23. März auf dem Internetportal von Nature Neuroscience.

Contact: Oliver Lehmann
oliver.lehmann@ist.ac.at
43-022-439-000-1006
Institute of Science and Technology Austria

Public Release: 21-Mar-2014
Proceedings of the National Academy of Sciences
Stabilste Leichtbaumaterialien dank Mikroarchitektur
Die stabilsten Leichtbaumaterialien mit Mikrostruktur haben Karlsruher Forscher nun vorgestellt. Ihre Dichte ist geringer als die von Wasser und dennoch ist ihre Belastbarkeit im Verhältnis zum Gewicht höher als die von massiven Materialien wie z. B. Hochleistungsstahl oder Aluminium. Inspiriert sind die Leichtbaumaterialien von der Fachwerkstruktur von Knochen und der Schalenbauweise von Bienenwaben. Ihre Ergebnisse stellen die Forscher nun im Fachmagazin PNAS vor.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Helmholtz Association

Public Release: 21-Mar-2014
Schnelle Werkstoffprüfung in 3-D
In der Bauteileprüfung ist Ultraschall eine bewährte Technologie -- doch die Auswertung ist bislang ziemlich aufwändig. Fraunhofer-Forscher stellen vom 7. bis 11. April auf der Hannover Messe ein optimiertes Verfahren vor: Es erlaubt eine schnelle und zuverlässige Materialprüfung anhand von 3-D-Aufnahmen (Halle 2, Stand D18).

Contact: Dr. Hans-Georg Herrmann
hans-georg.herrmann@izfp.fraunhofer.de
49-681-930-23820
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 21-Mar-2014
Synthetische Diamant-Kristalle aus dem Plasmareaktor
Für viele Industriezweige sind synthetische Diamant-Kristalle interessant: Wegen ihrer einzigartigen Eigenschaften eignen sie sich für zahlreiche Anwendungen – beispielsweise als Hochenergie-Linsen für Laseroptiken, als strahlungsfestes Detektormaterial für Röntgen-Licht und für Skalpelle in der Augenheilkunde. Fraunhofer-Forscher stellen die künstlichen Diamanten in allen Variationen her: als Scheiben, in dreidimensionalen Formen und sogar als Hohlkugel. Vom 7. bis 11. April präsentieren die Wissenschaftler ihre Diamantprodukte auf der Hannover Messe am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle 2, Stand D18.

Contact: Nicola Heidrich
nicola.heidrich@iaf.fraunhofer.de
49-761-515-9281
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 21-Mar-2014
Angewandte Chemie
Antibiotikum lässt sich mit Licht an- und ausschalten
Ein Antibiotikum, dessen biologische Aktivität sich mit Licht steuern lässt, haben Wissenschaftler des KIT und der Universität Kiew hergestellt. Dank des robusten Photoschalters Diarylethen lässt sich die antimikrobielle Wirkung des Peptidmimetikums räumlich und zeitlich gezielt einsetzen. Dies könnte künftig neue Möglichkeiten bei der Behandlung lokal begrenzter Infektionen eröffnen, denn so lassen sich die Nebenwirkungen verringern. In einem „Very Important Paper" der Zeitschrift „Angewandte Chemie" stellen die Forscher ihr photoaktivierbares Antibiotikum mit dem neuen Photomodul vor.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Public Release: 21-Mar-2014
Science
Aufbau von Cholesterin-Transporter entschlüsselt
Wenn sie das Wort „Cholesterin" hören, denken die meisten Menschen unvermittelt an zu fettiges Essen, schlechte Blutwerte und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Trotz seines Rufs ist Cholesterin für uns jedoch unverzichtbar: Es stabilisiert die Membranen unserer Zellen und ist Rohstoff für die Produktion verschiedener Hormone in den Kraftwerken der Zelle, den Mitochondrien. Göttinger Forscher haben nun erstmals im atomaren Detail die Struktur des molekularen Transporters TSPO aufgeklärt, der Cholesterin in die Mitochondrien einschleust. Zugleich dient TSPO als Andockstelle für diagnostische Marker und verschiedene Medikamente wie zum Beispiel Valium. Die detaillierten Kenntnisse seiner dreidimensionalen Form und Funktion eröffnen neue diagnostische und therapeutische Perspektiven.

Contact: Markus Zweckstetter
markus.zweckstetter@dzne.de
49-551-201-2220
DZNE - German Center for Neurodegenerative Diseases

Public Release: 20-Mar-2014
Hannover Messe 2014
E3-Produktion -- nachhaltig fertigen
Knappe und teure Rohstoffe, steigende Energiepreise, Klimaschutz und demografischer Wandel -- die industrielle Produktion steht vor großen Herausforderungen. Fraunhofer-Forscher legen mit dem Leitprojekt »E3-Produktion« wichtige Grundlagen für eine nachhaltige Fabrikation. Erste Lösungen stellen sie auf der Hannover Messe (7. -11. April) in Halle 17 und in Halle 2 vor.

Contact: Fabian Behrendt
fabian.behrendt@iff.fraunhofer.de
49-391-409-0411
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 19-Mar-2014
Antimicrobial Agents and Chemotherapy
'Comeback' eines aufgegebenen Antibiotikums
In weniger entwickelten Ländern fehlen häufig günstige und gut verträgliche Antibiotika für die Therapie von Streptokokkeninfektionen. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung haben herausgefunden, dass Trimethoprim hier geeignet sein könnte. Die Bakterien sind nicht, wie lange vermutet, grundsätzlich unempfindlich gegenüber dem Mittel. In ihrer aktuellen Veröffentlichung wiesen die Forscher jedoch drei Wege der Resistenzentwicklung nach -- Streptokokken können folglich leicht unempfindlich gegen das Antibiotikum werden und diese Eigenschaft auch schnell weitergeben.

Contact: Birgit Manno
presse@helmholtz-hzi.de
49-053-161-810
Helmholtz Centre for Infection Research

Public Release: 19-Mar-2014
Surveys in Geophysics
GPS hilft auch bei der Analyse der globalen Wasserressourcen
WaterGAP ist ein hydrologisches Modell, das Wasserknappheit, Grundwasserzehrung, Hochwasser und Dürren unter dem Einfluss des Klimawandels auf allen Landflächen der Erde modelliert. Wie gut dieses Modell ist, überprüfte die Frankfurter Hydrologin Prof. Petra Döll erstmals mithilfe von GPS-Beobachtungen und Daten der GRACE-Satelliten, die das Schwerefeld der Erde messen. Die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Survey in Geophysics publizierte Studie zeigt: WaterGAP muss modifiziert werden.
German Research Foundation

Contact: Petra Doell
p.doell@em.uni-frankfurt.de
49-697-984-0219
Goethe University Frankfurt

Public Release: 18-Mar-2014
Neues Wissen aus alten Sammlungen: DFG unterstützt Erschließung und Digitalisierung forschungsreleva
Von Herbarien über Skelette bis zu historischen Musikinstrumenten: Zwölf Vorhaben werden an Museen, Hochschulen und außeruniversitären Instituten gefördert.

Contact: Dr. Rembert Unterstell
rembert.unterstell@dfg.de
49-228-885-2275
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Public Release: 18-Mar-2014
Nano Letters
Antimon für Batterien
Forscher der ETH Zürich und die Empa haben als erste einheitliche Antimon-Nanokristalle erzeugt. In Tests mit Laborbatterien können diese nicht nur sehr viele Lithium-Ionen speichern, sondern auch Natrium-Ionen. Das Nanomaterial wäre deshalb eine vielversprechende Alternative für Elektroden von künftigen Batterien mit hoher Ladekapazität.

Contact: Maksym Kovalenko
mvkovalenko@ethz.ch
41-446-334-156
ETH Zurich

Public Release: 17-Mar-2014
Angewandte Chemie International Edition
Den Ameisen nach zum besseren Wirkstoff
Neue Medikamente scheitern oft, weil sie unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. ETH-Forscher haben eine Simulationssoftware entwickelt, die Eigenschaften von Wirkstoffen voraussagt und virtuell neue Wirkstoffe baut. Dabei nimmt sich die Software das Verhalten von Ameisen zum Vorbild.

Contact: Gisbert Schneider
gisbert.schneider@pharma.ethz.ch
ETH Zurich

Public Release: 14-Mar-2014
Paul Ehrlich -- und Ludwig Darmstaedter -- Preis für Freiburger forscher
Michael Reth erhält für seine Erkenntnisse zur Funktionsweise des Immunsystems den Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis der Paul Ehrlich-Stiftung. Zum ersten Mal seit 1996 geht der Preis wieder an einen Wissenschaftler, der in Deutschland forscht. Reth ist Professor für Molekulare Immunologie am Institut für Biologie III der Universität Freiburg und Sprecher des Exzellenzclusters BIOSS Centre for Biological Signalling Studies. Außerdem leitet er die Abteilung für Molekulare Immunologie, die am Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik angesiedelt ist. Die Auszeichnung ist mit 100.000 Euro dotiert und gilt als eine der wichtigsten Forschungsehrungen Deutschlands. Mit Reth würdigt die Stiftung einen Entdecker, der wie schon der Medizin-Nobelpreisträger Paul Ehrlich die Grundlagen der Immunität auf der Ebene der Moleküle erforscht -- um auf diese Weise neue Wege zu finden, Krebs und Infektionskrankheiten zu heilen.

Contact: Dr. Michael Reth
michael.reth@bioss.uni-freiburg.de
49-761-510-8420
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 13-Mar-2014
Ausgezeichnete forschung zur verbesserung des tierschutzes in der wissenschaft
Zum fünften Mal verleiht die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in diesem Jahr den Ursula M. Händel-Tierschutzpreis an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die den Tierschutz in der Forschung verbessern. Die mit 100 000 Euro dotierte Auszeichnung erhält Professor Thomas Korff vom Institut für Physiologie und Pathophysiologie der Universität Heidelberg, der in der vaskulären Forschung, also der Forschung von Gefäßerkrankungen, tätig ist. Er wird ausgezeichnet für die vorbildliche Umsetzung des 3-R-Prinzips (Reduction, Refinement, Replacement). Korff hat in seiner Arbeit verschiedene Verfahren entwickelt, die die Belastung für die in Tierversuchen eingesetzten Tiere vermindern, die Zahl der erforderlichen Versuchstiere reduzieren und Alternativmethoden zu Tierversuchen aufzeigen.

Contact: Marco Finetti
marco.finetti@dfg.de
49-228-885-2230
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Public Release: 13-Mar-2014
Proceedings of the National Academy of Science
3-D-röntgenkino: Schnelle bewegungen in echtzeit
Wie bewegt sich das Hüftgelenk eines krabbelnden Kornkäfers? Ein Verfahren zur Aufnahme von 3-D-Röntgenfilmen, welches die innere Bewegungsdynamik räumlich präzise und gleichzeitig in der zeitlichen Dimension abbildet, haben Forscher an der Synchrotronstrahlungsquelle ANKA des KIT entwickelt und am lebenden Kornkäfer veranschaulicht: Aus bis zu 100.000 zweidimensionalen Röntgenaufnahmen pro Sekunde können sie ganze 3-D-Filmsequenzen in Echtzeit oder in Zeitlupe erstellen. Ihre Ergebnisse haben sie im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.

Contact: Monika Landgraf
presse@kit.edu
49-721-608-47414
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Public Release: 13-Mar-2014
Nature
Eine bremse für kreiselnde moleküle
Chemische Reaktionen aus dem Weltall lassen sich künftig leichter auch auf der Erde untersuchen. Ein internationales Team, an dem Forscher der dänischen Universität Aarhus und des Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg, hat einen effizienten und vielseitigen Weg gefunden, die Rotation von Molekülionen zu bremsen. Die Rotationsgeschwindigkeit der Teilchen entspricht einer bestimmten Rotationstemperatur. Die Forscher haben diese Temperatur der Moleküle mithilfe eines extrem verdünnten kühlenden Gases auf etwa minus 265 Grad Celsius gesenkt – ein Rekordwert. Von dem niedrigen Wert ausgehend können die Forscher die Temperatur bis zu minus 210 Grad Celsius dann gezielt einstellen. Die genaue Kontrolle über die Rotation der Moleküle ist nicht nur wichtig, um chemische Umwandlungen im All besser nachvollziehen zu können, sondern auch um etwa die quantenphysikalischen Aspekte der Photosynthese detaillierter zu verstehen oder um Molekülionen in der Quanteninformationstechnologie zu nutzen.

Contact: José R. Crespo López-Urrutia
crespojr@mpi-hd.mpg.de
49-622-151-6521
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 11-Mar-2014
Social Cognitive and Affective Neuroscience
Sozial auffällige jugendliche können sich schlechter in andere hineinversetzen
Jugendliche mit antisozialen Persönlichkeitsstörungen schädigen mit ihrem normverletzenden Verhalten sich und andere. Über die zugrundeliegenden neuronalen Mechanismen weiß man bislang nur wenig. Wissenschaftler der Universität Leiden und des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung haben eine mögliche Erklärung gefunden: Hirnregionen, die für die soziale Informationsverarbeitung und Impulskontrolle zuständig sind, sind bei ihnen weniger stark entwickelt.

Contact: Kerstin Skork
skork@mpib-berlin.mpg.de
49-308-240-6211
Max-Planck-Gesellschaft

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