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Public Release: 5-Oct-2014
Nature Genetics
Entdeckung einer neuen Herz- und Darmerkrankung
Forscher und Ärzte am CHU Sainte-Justine, Universität von Montreal, CHU Québec, Universität von Laval, und Hubrecht Institut haben eine seltene Erkrankung entdeckt, die zugleich die Herzfrequenz und die Darmbewegung betrifft. Die Erkrankung, die `Chronic Atrial and Intestinal Dysrhythmia Syndrome' genannt wurde, ist schwerwiegend und wird von einer seltenen Mutation in einem einzelnen Gen hervorgerufen. Die Studie, die am 5. Oktober in Nature Genetics veröffentlicht wurde, zeigt, dass die rhythmischen Kontraktionen von Herz und Darm durch ein einzelnes Gen miteinander in Verbindung stehen.

Contact: William Raillant-Clark
w.raillant-clark@umontreal.ca
514-566-3813
University of Montreal

Public Release: 2-Oct-2014
22nd United European Gastroenterology Week
Neue Studie zeigt Zusammenhang zwischen Depression und gestörter Hirnreaktion auf viszerale Schmerzen bei RDS-Patienten auf
Das hohe Maß an Ängsten und Depression bei Patienten mit Reizdarmsyndrom (RDS) hat bereits zahlreiche Wissenschaftler zu der Vermutung veranlasst, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen psychologischen Faktoren und RDS-Symptomen bestehen könnte. Wissenschaftler in Deutschland haben jetzt klare Hinweise darauf gefunden, dass RDS-Patienten Schmerzsignale aus dem Bauchraum auf anomale Weise verarbeiten und gestörte Hirnreaktionen auf Schmerz bei Patienten mit mehr Depressionssymptomen besonders ausgeprägt sind.

Contact: Samantha Forster
samantha@spinkhealth.com
44-144-481-1099
Spink Health

Public Release: 2-Oct-2014
Digitale Kompetenz als komplexe Herausforderung – Fachleute sehen Handlungsbedarf
Die schulischen Bildungssysteme in Europa stehen vor großen Herausforderungen: Zwei der drängendsten sind die geringen digitalen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern und die Berücksichtigung des didaktischen Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in der Lehrkräfteausbildung. So lautet das Fazit eines Berichts, den die Europäische Kommission und das New Media Consortium – eine gemeinnützigen Vereinigung aus den USA, die internationale Expertinnen und Experten für Bildungstechnologie miteinander vernetzt – heute veröffentlicht haben. In diesem ersten Bericht mit dem Titel Horizon Report Europe: 2014 Schools edition werden Trends und technologische Entwicklungen aufgezeigt, die die Schulbildung voraussichtlich in den kommenden fünf Jahren prägen werden.

Contact: Barbara Piotrowska
barbara.piotrowska@ec.europa.eu
0032-229-63908
European Commission Joint Research Centre

Public Release: 30-Sep-2014
Nanotechnology
Eine neue Dimension für integrierte Schaltkreise: Nanomagnetische Logik in 3D
Elektroingenieure der Technischen Universität München (TUM) haben einen neuartigen Funktionsbaustein für digitale integrierte Schaltkreise vorgestellt. Ihre Experimente zeigen, dass Computerchips künftig auf dreidimensionalen Anordnungen von Nanomagneten statt auf Transistoren basieren könnten. Nachdem die wichtigste Technologie der Halbleiterindustrie – die CMOS-Herstellung auf Siliziumchips – an grundlegende Grenzen stößt, erkunden die TUM-Forscher, zusammen mit Partnern von der Universität von Notre Dame, "magnetische Computer" als Alternative. Ihre jüngsten Ergebnisse veröffentlichten sie in der Zeitschrift Nanotechnology.
German Research Foundation

Contact: Patrick Regan
patrick.regan@tum.de
49-162-427-9876
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 30-Sep-2014
Functional Ecology
Meisen mit hohem Stoffwechsel sind besonders risikofreudig
Tiere unterscheiden sich oft stark in ihrem Verhalten in Risikosituationen, beispielsweise wenn sie sich Fressfeinden gegenüber sehen. Ein Forscherteam vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen hat in einer Langzeituntersuchung an Kohlmeisen herausgefunden, dass das Risikoverhalten sowohl von der Stoffwechselrate als auch der Umgebungstemperatur abhängt. Je höher die Stoffwechselrate und je niedriger die Umgebungstemperatur ist, desto näher wagen sich die Vögel an mögliche Fressfeinde heran.

Contact: Dr. Sabine Spehn
sspehn@orn.mpg.de
49-815-793-2421
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 30-Sep-2014
Environmental Microbiology
Dem Duft der Trüffel auf der Spur
Trüffel gehören, zusammen mit Kaviar, zu den teuersten Lebensmitteln weltweit. Weil sie unterirdisch wachsen, spürt sie der Mensch mithilfe abgerichteter Hunde oder Schweine auf. Der charakteristische Geruch ist aber nicht nur für Feinschmecker interessant. Eine Gruppe deutsch-französischer Wissenschaftler unter Federführung der Goethe-Universität hat nun herausgefunden, dass der Duft weißer Trüffel zum großen Teil von Bodenbakterien stammt, die beim Wachstum von den Fruchtkörpern umschlossen werden.

Contact: Richard Splivallo
Splivallo@bio.uni-frankfurt.de
49-697-984-2193
Goethe University Frankfurt

Public Release: 26-Sep-2014
Angewandte Chemie International Edition
Strategie zur reduktion von nebenwirkungen in der modernen krebstherapie
Einem interdisziplinären ForscherInnenteam der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien ist es gelungen, eine neue Strategie zur Reduktion der oft schweren Nebenwirkungen für eine wichtige Klasse moderner Krebstherapeutika zu entwickeln. Der Wirkstoff soll sich möglichst selektiv auf den bösartigen Tumor beschränken.

Contact: Christian Kowol
christian.kowol@univie.ac.at
0043-142-775-2609
University of Vienna

Public Release: 26-Sep-2014
Optics Express
„Multispektral -- Brille" für das rasterelektronenmikroskop
Reflektionszonenplatten aus dem HZB ermöglichen den präzisen Nachweis von leichten Elementen in Materialproben unter dem Rasterelektronenmikroskop, indem sie hohe Auflösung im Energiebereich von 50 -- 1120 eV bieten.

Contact: Alexei Erko
alexei.erko@helmholtz-berlin.de
49-308-062-12945
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Public Release: 25-Sep-2014
Angewandte Chemie International Edition
Zuckerwettstreit im maisfeld
Pflanzen und Insekten speichern Zuckerverbindungen als Energievorräte. Zucker können jedoch auch Teil eines tödlichen Wettkampfs zwischen der Pflanze und ihrem Schädling werden, wie Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena jetzt herausgefunden haben.
Swiss National Science Foundation, Max Planck Society

Contact: Daniel Giddings Vassão
vassao@ice.mpg.de
49-364-157-1333
Max Planck Institute for Chemical Ecology

Public Release: 25-Sep-2014
Angewandte Chemie International Edition
Zielgenau gegen Autoimmunkrankheiten und chronische Entzündungen
Multiple Sklerose, Diabetes Typ I und Lupus haben eines gemeinsam: Es handelt sich um Autoimmunerkrankungen, bei denen die Abwehrzellen nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden können und körpereigenes Gewebe angreifen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Immunoproteasom, das dem Abwehrsystem Informationen über die Vorgänge in der Zelle liefert. Chemikerinnen und Chemiker der Technischen Universität München haben nun einen Weg entdeckt, dessen Funktion mithilfe eines neuartigen Mechanismus zu hemmen und legen damit die Grundlage für die mögliche Optimierung bestehender Wirkstoffe.
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Contact: Andreas Battenberg
battenberg@zv.tum.de
49-892-891-0510
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 22-Sep-2014
Visio.M-Konsortium präsentiert sicherheitspaket für elektrische kleinstfahrzeuge
Effiziente, elektrisch angetriebene Kleinstfahrzeuge bieten eine große Chance, den Ausbau der Elektromobilität weiter voran zu treiben. Verkehrsexperten warnen jedoch davor, dass das derzeit für Fahrzeuge der Zulassungsklasse L7E ('Quad-Klasse') vorgesehene Sicherheitsniveau für den Massenverkehr ungenügend ist. Die Forscher des Teilprojekts Sicherheit im Visio.M-Konsortium haben sich dieser Herausforderung angenommen und zeigen nun, wie auch bei einem leichten und effizienten Elektrofahrzeug ein angemessenes Sicherheitsniveau erreicht werden kann.
German Federal Ministry for Education and Research

Contact: Dr. Andras Battenberg
battenberg@zv.tum.de
49-892-891-0510
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 22-Sep-2014
Fusionsexperiment WEGA wird in die USA abgegeben
Die kleine Fusionsanlage WEGA im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald wird an die US-amerikanische Universität von Illinois in Urbana-Champaign weitergegeben. Nach über zwölf Jahren ergebnisreicher Forschung macht das 'Wendelstein-Experiment in Greifswald für die Ausbildung' Platz für die Großanlage Wendelstein 7-X.
 Urbana wird nach Greifswald, Stuttgart und Grenoble der mittlerweile vierte Standort für die rüstige Anlage werden.
German Federal Ministry of Education and Research, Government of the Federal State of Mecklenburg-Western Pomerania, European Union

Contact: Isabella Milch
milch@ipp.mpg.de
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP)

Public Release: 19-Sep-2014
Science
Meilenstein bei der chemischen Untersuchung superschwerer Elemente erreicht
Einem internationalen Forscherteam unter der Leitung von Gruppen aus Mainz und Darmstadt ist am japanischen RIKEN Nishina Center zum ersten Mal die Synthese einer chemischen Verbindung zwischen einem superschweren Element und Kohlenstoff gelungen.

Contact: Christoph Düllmann
duellmann@uni-mainz.de
49-613-139-25852
Johannes Gutenberg Universitaet Mainz

Public Release: 18-Sep-2014
PLOS Biology
Ausstieg aus dem evolutiven Wettlauf
Bei einigen HIV-Infizierten kämpft das Immunsystem nicht gegen das Immunschwächevirus an, sondern der Körper toleriert den Erreger. Wie stark sich Infizierte in ihrer Toleranz unterscheiden und mit welchen Faktoren dies zusammenhängt, bestimmte nun ein Forschungsteam unter ETH-Leitung.

Contact: Roland Regoes
roland.regoes@env.ethz.ch
41-446-326-935
ETH Zurich

Public Release: 18-Sep-2014
Hepatitis C Virus Proteine im Weltall
Mit ihrem Projekt „Egypt Against Hepatitis C Virus" haben zwei ägyptische Wissenschaftler der Technischen Universität München den US-Wettbewerb „International Space Station (ISS) Research Competition" gewonnen. Als Preis wird die ISS-Crew das Forschungsvorhaben der beiden Wissenschaftler kostenlos auf der Internationalen Raumstation durchführen. Bei dem Projekt sollen zwei Proteine des Hepatitis C Virus unter Mikroschwerkraft-Bedingungen kristallisiert werden. Die Rakete, die diese Proteine zur ISS transportieren wird, soll am 20. September 2014 in Cape Canaveral, Florida, starten.
Space Florida, NanoRacks LLC

Contact: Ulrike Protzer
protzer@tum.de
49-894-140-6821
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 18-Sep-2014
Science
Neue Einblicke in die Welt der Quantenmaterialien
In Innsbruck haben Physiker um Francesca Ferlaino in einem Experiment beobachtet, wie anisotrope Eigenschaften von Teilchen die Fermi-Fläche eines Quantengases deformieren. Die nun in der Fachzeitschrift Science veröffentlichte Arbeit legt den Grundstein für neue Untersuchungen darüber, wie die Geometrie der Wechselwirkung von Teilchen die Quanteneigenschaften von Materialien beeinflussen kann.
Austrian Science Fund, European Union

Contact: Francesca Ferlaino
francesca.ferlaino@uibk.ac.at
43-512-507-52440
University of Innsbruck

Public Release: 15-Sep-2014
DFG verleiht geowissenschaftliche Preise im Rahmen der „GeoFrankfurt 2014
Mit dem Albert Maucher-Preis und dem Bernd Rendel-Preis verleiht die Deutsche For-schungsgemeinschaft am 23. September 2014 im Rahmen der „GeoFrankfurt 2014" in Frankfurt am Main gleich zwei Auszeichnungen in den Geowissenschaften.

Contact: Cornalia Lossau
cornelia.lossau@dfg.de
49-302-061-214-320
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Public Release: 15-Sep-2014
Nature Communications
Think big! Bakterien überwinden Grenze der Zellteilungsgröße
Stellen Sie sich vor, es wäre ganz normal, dass wir Menschen zwischen 0,6 und 6 m groß sind. Absurd! Es gibt jedoch Bakterien, bei denen ein zehnfacher Größenunterschied gang und gäbe ist. Obwohl man die größten unter ihnen sogar mit freiem Auge erkennen kann, vermehren sie sich jedoch durch konventionelle Zellteilung. Silvia Bulgheresi und ihr Team vom Department für Ökogenomik und Systembiologie der Universität Wien haben diese überraschenden Umstände entdeckt und publizieren dazu aktuell in der renommierten Zeitschrift Nature Communications.

Contact: Silvia Bulgheresi
silvia.bulgheresi@univie.ac.at
43-676-454-6061
University of Vienna

Public Release: 15-Sep-2014
Studie: 'Der Biomethanmarkt braucht klare Rahmenbedingungen für weiteres Wachstum'
Biomethan als Substitut für den fossilen Energieträger Erdgas bietet eine Vielzahl von Optionen und Einsatzmöglichkeiten für eine nachhaltige Energieversorgung. Dennoch steht eine konsequente Marktdurchdringung, vor allem aufgrund fehlender Rahmenbedingungen, noch weitestgehend aus. Wie sich der Biomethanmarkt in den Mitgliedsstaaten der Internationalen Energie-Agentur (IEA) bis heute entwickelt hat und welche Faktoren für ein weiteres Wachstum notwendig sind, haben Wissenschaftler des Deutschen Biomasseforschungszentrums und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung sowie weitere Mitglieder der IEA Task 37 ('Energy from Biogas') und der Task 40 ('Sustainable Bioenergy Trade') in einer jetzt veröffentlichten Studie zusammengefasst.
International Energy Agency

Contact: Daniela Thrän
daniela.thraen@ufz.de
49-341-243-4435
Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ

Public Release: 12-Sep-2014
Nature Communications
Der Schatten einer Krankheit
Manche Krankheiten könnten sich künftig früher diagnostizieren und so auch besser therapieren lassen. Forscher des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts in Erlangen haben einen optischen Biodetektor entwickelt, der einzelne Proteine wie etwa charakteristische Eiweiße für manche Krebsart sichtbar macht. Das können zwar auch andere Verfahren, aber nur wenn die gesuchten Biomoleküle vorher mit fluoreszierenden Anhängseln versehen werden. Bei manchen Proteinen ist das aber schwierig oder gar nicht möglich. Die Erlanger Forscher detektieren mit ihrer Methode namens iSCAT dagegen direkt das Streubild einzelner Proteine, sie machen also deren Schatten sichtbar. Der Biosensor könnte nicht nur medizinische Diagnosen empfindlicher machen, sondern auch neue Einsichten in biologische Prozesse liefern.

Contact: Vahid Sandoghdar
vahid.sandoghdar@mpl.mpg.de
49-091-316-877-200
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 11-Sep-2014
Cell Host & Microbe
Neuer Abwehrmechanismus gegen Viren entdeckt
Ein bekannter Qualitätskontrollmechanismus von menschlichen, tierischen und pflanzlichen Zellen wirkt auch gegen Viren, wie Forschende herausgefunden haben. Es dürfte sich dabei evolutionsgeschichtlich um einen der ältesten Virus-Abwehrmechanismen handeln.

Contact: Media Relations
mediarelations@hk.ethz.ch
41-446-324-141
ETH Zurich

Public Release: 11-Sep-2014
Nature Communications
Wie Salze Bauwerke zum Bröckeln bringen
Wenn der Zahn der Zeit an Gebäuden nagt, sind dafür oft Salzkristalle verantwortlich. Forschende des Instituts für Baumaterialien haben die sogenannte Salzsprengung genauer untersucht und können nun Verwitterungsprozesse besser vorhersagen.

Contact: Robert Flatt
flattr@ethz.ch
41-446-332-890
ETH Zurich

Public Release: 9-Sep-2014
Physical Review Letters
Gequetschte Quantenkommunikation
Die NSA könnte es künftig schwer haben, verschlüsselte Nachrichten zu knacken – zumindest, wenn sich eine Technik durchsetzt, die auch Wissenschaftler des Erlanger Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts und der Universität Erlangen-Nürnberg erforschen: die Quantenkryptografie. Die Physiker schaffen jetzt die Grundlage, um dieser Technik, mit der sich Information schon heute abhörsicher austauschen lässt, zu breiterer Anwendung zu verhelfen. Sie haben erstmals einen hellen Lichtpuls, den sie vorher in einen besonders empfindlichen Quantenzustand gebracht hatten, über 1,6 Kilometer durch die Luft vom Max-Planck-Institut zur Universität gesendet. Dabei blieb der Quantenzustand, den sie gequetscht nennen, erhalten, was viele Physiker nicht für möglich gehalten hatten. Helle Lichtblitze für die Quantenkommunikation durch die Atmosphäre zu nutzen, böte gegenüber der dafür heute gebräuchlichsten Technik, manchen Vorteil: So lassen sich die Photonenpakete anders als einzelne Photonen auch bei Sonnenschein übertragen. Außerdem werden die dafür nötigen Empfänger schon heute für die optische Telekommunikation sowohl über Glasfasern als auch über Satelliten verwendet.

Contact: Dr. Christoph Marquardt
Christoph.Marquardt@mpl.mpg.de
49-913-168-77129
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 9-Sep-2014
Proceedings of the Royal Society B
Nachwuchs geht seinen eigenen Weg
In tropischen Regenwäldern wachsen die jungen Bäume überwiegend räumlich unabhängig von ihren Elternbäumen auf. Wo die Nachkommen später Wurzeln schlagen werden, lässt sich demnach nicht vorhersehen. Wenig spezialisierte Arten sind daher auch in den sehr artenreichen Regenwäldern der Tropen im Vorteil. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung, der University of California und des Smithsonian Tropical Research Institutes, die jetzt im renommierten Fachblatt Proceedings of the Royal Society B erschienen ist.
European Research Council, National Science Foundation, Center for Tropical Forest Science, Smithsonian Tropical Research Institute, John D. and Catherine T. MacArthur Foundation, Mellon Foundation, Celera Foundation

Contact: Dr. Stephan Getzin
stephan.getzin@ufz.de
49-034-123-51719
Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ

Public Release: 9-Sep-2014
Phytochemistry
Warum Champignons leicht braun werden
nnette Rompel und ihr Team vom Institut für Biophysikalische Chemie der Universität Wien erforschen die "Bräunungsreaktion" beim Verderb von Champignons. Die ForscherInnen konnten nachweisen, dass das dafür zuständige Enzym bereits gebildet wird, wenn der Pilz noch gar nicht verdorben ist. Die Studie erscheint aktuell online in den renommierten Fachjournalen Phytochemistry und Acta Crystallographica.

Contact: Annette Rompel
annette.rompel@univie.ac.at
43-142-775-2502
University of Vienna

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