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Public Release: 4-Aug-2014
Langmuir
Nanoteilchen aus Gold gruppieren sich selbständig
Eine erstaunliche Beobachtung haben Forscher des HZB und der Humboldt-Universität zu Berlin gemacht: Sie untersuchten die Bildung von Gold-Nanoteilchen in einem Lösungsmittel und stellten fest, dass sich die Nanoteilchen nicht gleichmäßig verteilten, sondern von selbst zu kleinen Clustern gruppierten.

Contact: Armin Hoell
hoell@helmholtz-berlin.de
49-308-062-14678
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Public Release: 4-Aug-2014
Nature Chemistry
Ein Schutzschirm gegen Sauerstoff
Bei der Entwicklung von Brennstoffzellen setzten Generationen von Wissenschaftlern und Ingenieuren auf Katalysatoren auf Edelmetallbasis. Sie sind zwar effizient und stabil, aber leider auch teuer und nur in geringen Mengen verfügbar. Wissenschaftler des Zentrums für Elektrochemie -- CES an der Ruhr-Universität Bochum und des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr haben jetzt ein innovatives Konzept entwickelt, um kostengünstigere Biokatalysatoren einzusetzen. Ein Puffer schützt die Katalysatoren dabei vor den lebensfeindlichen Bedingungen in der Brennstoffzelle, die bisher ihre Nutzung unmöglich gemacht hat. Die Forscher berichten in der aktuellen Ausgabe von Nature Chemistry.
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Contact: Wolfgang Schuhmann
wolfgang.schuhmann@rub.de
49-234-322-6200
Ruhr-University Bochum

Public Release: 1-Aug-2014
Biology Open
Möglicher Ansatz für neue Parkinson-Therapie entdeckt
Bei Parkinson stellen Nervenzellen in der Subtantia nigra des Gehirns die Arbeit ihrer Mitochondrien ein. Dadurch sterben die Zellen ab. Forscher des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik zeigen jetzt, wie D-Laktat und Glykolat diesen Prozess aufhalten und ihm und sogar vorbeugend entgegenwirken können. Diese beiden Produkte des Gens DJ-1 haben die Forscher in kranke menschliche Zellen in der Petrischale und in Zellen von Fadenwürmern gegeben, deren Mitochondrien bereits inaktiv waren. Das Ergebnis: Der Abbau der Nervenzellen wurde gestoppt, alle Zellen wurden wieder gesund. Auch negative Auswirkungen auf Mitochondrien in Nervenzellen durch das Unkrautbekämpfungsmittel Paraquat, das als Auslöser von Parkinson bekannt ist, konnten die beiden Stoffe verhindern. Sowohl Glykol- als auch Milchsäure kommen ganz natürlich in Joghurt oder unreifen Früchten vor.

Contact: Dr. Teymuras Kurzchalia
kurzchalia@mpi-cbg.de
49-351-210-2567
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 31-Jul-2014
Nature Communications
Freie Poren für den Molekültransport
Metall-organische Gerüste können Gase aufnehmen wie ein Schwamm, der Flüssigkeit aufsaugt. Daher eignen sich diese hochporösen Materialien zum Speichern von Wasserstoff oder Treibhausgasen. Die Beladung ist jedoch bei vielen MOFs durch Barrieren eingeschränkt. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie präsentieren nun in der Zeitschrift Nature Communications, dass die Barrieren durch Korrosion der MOFs an der Oberfläche entstehen. Dies lässt sich mit wasserfreien Synthesestrategien vermeiden.

Contact: Monika Landgraf
49-721-608-47414
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Public Release: 31-Jul-2014
Neuron
Veränderte Inselrinde im Gehirn autistischer Mäuse
In der Inselrinde des Gehirns werden Emotionen, Rückmeldungen der Sinnesorgane und kognitive Informationen miteinander verflochten. Kein Wunder, dass Veränderungen der Inselrinde mit einer Reihe von psychiatrischen Erkrankungen wie Angststörungen, Depressionen, Suchtkrankheiten und Autismus in Verbindung gebracht werden. Wissenschaftler der Harvard Universität und des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried bei München beschreiben nun deutliche Veränderungen in der Inselrinde von Mäusen mit Autismus-Symptomen. Das Verhältnis von hemmenden und erregenden Kontakten war aus dem Gleichgewicht geraten – es konnte jedoch medikamentös wieder hergestellt werden. Die Ergebnisse könnten für die Entwicklung verbesserter Diagnose- und Therapieansätze hilfreich sein.

Contact: Dr. Stefanie Merker
Merker@neuro.mpg.de
49-898-578-3514
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 31-Jul-2014
Neuropharmacology
Monoaminoxidase-A: Biomarker für Wochenbett-Depression
Nach der Geburt leiden viele Frauen am Baby-Blues, bei manchen entsteht daraus in den folgenden Wochen sogar eine Depression. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Monoaminoxidase A. Das Enzym ist für den Abbau von Neurotransmittern wie Dopamin und Serotonin zuständig. Bei Frauen mit depressiven Episoden nach der Geburt sind die Enzymwerte im Gehirn im Vergleich zu gesunden Frauen stark erhöht. Zu diesem Ergebnis kommt ein kanadisch-deutsches Forscherteam unter Beteiligung von Julia Sacher vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig. Die Ergebnisse können dabei helfen, Wochenbett-Depressionen vorzubeugen und mit neuen Medikamenten zu behandeln.

Contact: Dr. Julia Sacher
sacher@cbs.mpg.de
49-341-994-02409
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 31-Jul-2014
Elektroautos effizient induktiv laden
Unsere Zahnbürsten und Mobiltelefone laden sich mittlerweile berührungslos auf. Bald könnten Elektroautos folgen. Forscher haben eine besonders effiziente und kostengünstige Technologie dafür entwickelt.

Contact: Dr.-Ing. Bernd Eckardt
bernd.eckardt@iisb.fraunhofer.de
49-913-176-1139
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 24-Jul-2014
Neue Arzneien gegen Asthma und Co.
Wissenschaft und Industrie arbeiten gemeinsam an künftigen Wirkstoffen zur Behandlung chronisch-entzündlicher Erkrankungen. Die Medikamente sollen fehlgeleitete Immunprozesse bekämpfen.

Contact: Franziska Lange
franziska.lange@izi.fraunhofer.de
49-341-972-5821
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 24-Jul-2014
ACM Conference on Security and Privacy in Wireless and Mobile Networks
Drahtlose Haustechnik-Systeme geben viel über die Bewohner preis
Hausautomations-Systeme, die Licht, Heizung, Rollläden oder Türschlösser steuern, eröffnen Dritten umfangreiche Einblicke in die Privatsphäre der Bewohner. Das haben IT-Sicherheitsexperte Christoph Sorge und sein Forscherteam herausgefunden.

Contact: Christoph Sorge
christoph.sorge@uni-saarland.de
49-068-130-25122
Saarland University

Public Release: 24-Jul-2014
Formel errechnet Dicke von bombensicherem Beton
Ein neuartiger Stahlbeton schützt Gebäude besser vor Bombenanschlägen. Forscher haben eine Formel ermittelt, die die notwendige Dicke des Betons schnell berechnet. Der Baustoff kommt im One World Trade Center auf dem Ground Zero zum Einsatz.

Contact: Dr. Alexander Stolz
alexander.stolz@emi.fraunhofer.de
49-762-890-50646
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 24-Jul-2014
Nano-Superkondensatoren für Elektroautos
Hierzulande ist das Interesse an Elektroautos mäßig. Dies könnte sich bald ändern: Neuartige Superkondensatoren mit Nanomaterialien sollen den Weg zum Massenmarkt ebnen. Sie können deutlich mehr Energie speichern als derzeit verfügbare Modelle.

Contact: Carsten Glanz
carsten.glanz@ipa.fraunhofer.de
49-711-970-3736
Fraunhofer-Gesellschaft

Public Release: 24-Jul-2014
Immunity
Stammzelleigenschaften von T-Zellen erstmals nachgewiesen
Erstmals haben Forscher in Deutschland und den USA nachgewiesen, dass bestimmte Zellen des Immunsystems, sogenannte zentrale T-Ge­dächt­nis­zel­len­, alle wesentlichen Eigenschaften von adulten Gewebestammzellen aufweisen. Diese Zellen sind fähig, sich selbst zu erneuern und gleichzeitig verschiedene Zellnachkommen zu bilden.
German Research Foundation, Helmholtz Alliance on Immunotherapy of Cancer, German Federal Ministry of Education and Research, National Science Foundation

Contact: Vera Siegler
vera.siegler@tum.de
49-892-892-2731
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 23-Jul-2014
Nature Chemical Biology
Protein-Evolution folgt dem Baukasten-Prinzip
Proteine verleihen der Zelle Form und Stabilität, halten den Stoffwechsel am Laufen und übertragen Signale. Damit sie diese mannigfaltigen Aufgaben ausüben können, besitzen sie komplexe dreidimensionale Formen.

Contact: Nadja Winter
presse-eb@tuebingen.mpg.de
49-707-160-1444
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 23-Jul-2014
Nature Communications
Fledermäuse nutzen Polarisationsmuster zur Orientierung
Tiere können zur Orientierung verschiedenste Sinneswahrnehmungen einsetzen. Beispielsweise verwenden Vögel das Polarisationsmuster des Sonnenlichtes in der Atmosphäre, um ihr Orientierungssystem zu kalibrieren. Nun haben Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen und von der Queen's University Belfast zusammen mit Kollegen aus Israel ausgerechnet bei einer nachtaktiven Säugetierart, dem Großen Mausohr, die Fähigkeit zur Orientierung mit Hilfe von polarisiertem Licht entdeckt.

Contact: Stefan Greif
greif@orn.mpg.de
49-815-793-2376
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 23-Jul-2014
Nature Methods
Herzschlag in 3D
Bislang waren Mikroskope zu langsam und nicht leistungsfähig genug, das schlagende Herz eines Zebrafisches in 3D aufzuzeichnen. Ein Forscherteam vom Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik ist es nun gelungen, 3D-Filme von einem Zebrafisch-Herz aufzunehmen.

Contact: Florian Frisch M.A.
frisch@mpg.de
49-352-210-2840
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 22-Jul-2014
Science of the Total Environment
Neue Bilanz für das Wasser im Toten Meer
Die Trinkwasserressourcen auf der Jordanischen Ostseite des Toten Meeres könnten durch den Klimawandel stärker zurückgehen als auf der Israelisch-Palästinensischen Westseite. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam, das die Wasserflüsse des Toten Meeres bilanziert hat. Die natürliche Neubildung des Grundwassers würde sich durch geringere Niederschläge in Zukunft drastisch reduzieren, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt Science of the Total Environment. Bereits heute reichen die verfügbaren Grundwasserressourcen in der Region nicht aus, um den wachsenden Wasserbedarf von Bevölkerung und Landwirtschaft zu decken. Eine weitere Verschärfung der Lage könnte daher starke soziale, ökonomische und ökologische Folgen für die Region haben.
German Ministry of Education and Research

Contact: Tilo Arnhold
presse@ufz.de
49-341-235-1635
Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ

Public Release: 22-Jul-2014
Proceedings of the National Academy of Sciences
Ein Verstärker für die Kraft des leeren Raumes
Der leere Raum ist nicht so leer wie man meinen könnte. In Wirklichkeit ist das Vakuum eine blubbernde Suppe aus virtuellen Teilchen, die spontan entstehen und wieder verschwinden. Dieses Phänomen bezeichnet man als „Vakuumfluktuation". Normalerweise bemerken wir solche kurzlebigen Teilchen nicht, aber in bestimmten Fällen können Vakuum-Kräfte einen messbaren Effekt haben. Ein Forschungsteam vom Weizmann-Institut (Israel) und der TU Wien schlug nun eine Methode vor, mit der man diese Kräfte um Größenordnungen verstärken könnte – und zwar durch die Verwendung einer Leitung, die virtuelle Teilchen in die richtige Richtung lenkt.

Contact: Florian Aigner
florian.aigner@tuwien.ac.at
0043-158-801-41027
Vienna University of Technology

Public Release: 18-Jul-2014
Cell
Abfallentsorgung mit Relevanz für neurodegenerative Krankheiten
Viele neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Chorea Huntington gehen mit der Ansammlung von anormalen und verklumpten Proteinen einher. Zellulärer „Müll" dieser Art kann in zellulären Recyclingstationen beseitigt werden – in den sogenannten Lysosomen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München haben jetzt eine neue Familie von Helferproteinen entdeckt, die markierten Proteinmüll erkennen und zu den Lysosomen geleiten, wo er dann zerlegt und recycelt wird. Die Ergebnisse der Studie, die jetzt im Journal Cell veröffentlicht wurden, sind entscheidend für das Verständnis, wie Zellen ihren toxischen Müll beseitigen und werden neue Wege zur Bekämpfung von neurodegenerativer Erkrankungen eröffnen.

Contact: Anja Konschak
konschak@biochem.mpg.de
0049-898-578-2824
Max Planck Institute of Biochemistry

Public Release: 17-Jul-2014
Science
Genetischer Bauplan des Brotweizen-Genoms enthüllt
Das Internationale Weizen-Genom-Sequenzierungskonsortium (IWGSC) veröffentlichte heute in der internationalen Zeitschrift Science einen Entwurf der Sequenz des Brotweizen-Genoms. Der auf Chromosomen basierende Entwurf liefert neue Einblicke in die Struktur, Organisation und Evolution des großen und komplexen Genoms von der weltweit am häufigsten angebauten Getreide-Nutzpflanze.

Contact: Isabelle Caugant
communications@wheatgenome.org
32-048-475-0634
International Wheat Genome Sequencing Consortium

Public Release: 15-Jul-2014
Forschungsverbund für die digitale Revolution
Mit einem neuartigen Forschungsverbund gehen Partner aus Industrie und Wissenschaft die Zukunftsfelder „Automatisierung und Digitalisierung" künftig gemeinsam an. Dazu schließt sich Siemens als erstes Unternehmen mit Universitäten und Instituten zu einem For­schungs­ver­bund­ zusammen, der mit einer neuen ganzheitlichen Herangehensweise die besten Kompetenzen vereinen und umfassende Prozess- und Systeminnovationen ermöglichen soll. Partner sind die Technische Universität München, die Ludwig-Maximilians-Universität München, das Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit. Siemens investiert einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag innerhalb von drei Jahren.

Contact: Ulrich Marsch
ulrich.marsch@tum.de
49-892-892-2778
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 14-Jul-2014
Science
Die tickende Gen-Uhr hat ausgedient
Max-Planck-Forscher entdecken, wie ein Doppler-Effekt die Entstehung der Körpersegmente steuert.

Contact: Florian Frisch
frisch@mpi-cbg.de
49-351-210-2840
Max-Planck-Gesellschaft

Public Release: 11-Jul-2014
Physical Review Letters
Verbesserte Bildgebung durch spezielle Streuung von Röntgenstrahlen
Mit der Röntgenphasenkontrast-Methode lassen sich hochqualitative Bilder von Objekten mit nur geringer Strahlendosis aufnehmen. Bis jetzt sind solche Aufnahmen aber nur schwer zu erzeugen, da, unter anderem, spezielle Strahlenquellen nötig sind, die nur in großen Teilchenbeschleuniger-Anlagen vorkommen. Wissenschaftler der Technischen Universität München, des Royal Institute of Technology in Stockholm und des University College London haben jetzt gezeigt, dass verlässliche Pha­sen­kon­trast­auf­nah­men­ schon mit einem sehr einfachen Versuchsaufbau und einer Laborstrahlenquelle von extrem hoher Strahlkraft produziert werden können.

Contact: Vera Siegler
vera.siegler@tum.de
49-892-892-2731
Technische Universitaet Muenchen

Public Release: 10-Jul-2014
Science
Internationales Wissenschaftlerteam löst biologisches Rätsel
Ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung der Universität Leicester hat ein seit langem bestehendes Rätsel in der Biologie gelöst. Es entschlüsselte die molekulare Struktur einer lebenswichtigen biologischen Verbindung. Die Diskussion, die in der wissenschaftlichen Community seit Jahren kontrovers geführt wurde, dreht sich am Ende um etwas so einfaches wie ein Wasserstoffatom: Ist es vorhanden oder nicht?
Leverhulme Trust, Biotechnology and Biological Sciences Research Council, Wellcome Trust, Bruker UK Ltd., European Union, and others

Contact: Ellen Rudge
er134@le.ac.uk
University of Leicester

Public Release: 9-Jul-2014
Nature
Forscher beobachten Photosynthese in Aktion
Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von DESY hat einen zentralen Schritt der Photosynthese erstmals in Aktion festgehalten. Die Gruppe unter Leitung von Prof. Petra Fromme von der Arizona State University nutzte den weltweit stärksten Röntgenlaser am US-Beschleunigerzentrum SLAC, um Standbilder eines Molekülkomplexes namens Photosystem II aufzunehmen. Das Photosystem II spaltet unter Einfluss von Sonnenlicht Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Dieser Prozess liefert den Sauerstoff in der Erdatmosphäre. Die Wissenschaftler präsentieren ihre Beobachtungen in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals 'Nature'.

Contact: Thomas Zoufal
presse@desy.de
49-408-998-1666
Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Public Release: 3-Jul-2014
Cell
Fatale Verknüpfungen von DNA und Proteinen
Als Träger unserer Erbinformation ist die DNA ständig Gefahren ausgesetzt, die innerhalb der Zelle entstehen oder von der Umgebung kommen. Besondere DNA-Schäden entstehen, wenn Proteine kovalent mit der DNA vernetzt werden. Wie die Zelle kovalenten DNA-Protein-Verbindungen repariert, wurde bislang kaum erforscht. Das Team von Stefan Jentsch am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München haben jetzt ein Enzym entdeckt, welches die Proteinkomponente der DNA-Protein-Verbindungen zerstören kann.

Contact: Dr. Stefan Jentsch
jentsch@biochem.mpg.de
49-898-578-3010
Max-Planck-Gesellschaft

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