[ Back to EurekAlert! ] Public release date: 14-Mar-2008
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SystemsX.ch

8 SystemsX.ch Projekte bestimmt

Diese Veröffentlichung ist auch verfügbar auf Englisch und Französisch.

Die acht Projekte befassen sich unter anderem mit grundlegenden Fragen wie der Rolle von Fettmolekülen in Zellhüllen, aber auch der exakte Ablauf von Entscheidprozessen im Gehirn wird erforscht. Von den 79 Forschungsgruppen sind 39 an der ETH Zürich und an der ETH Lausanne angesiedelt, 39 an Schweizer Universitäten und eine gehört dem Schweizerischen Institut für Bioinformatik an. «Die Projekte stecken ein weites Themenspektrum ab und werden die Schweizer Forschenden in Systembiologie eng miteinander vernetzen», freut sich Prof. Ralph Eichler, Präsident des Steuerungsausschusses von SystemsX.ch

Jedes der acht FTE-Projekte wird von einem SystemsX.ch-Partner koordiniert. Forschende der ETH Zürich leiten vier FTE-Projekte, die ETH Lausanne zwei, und die Universitäten Bern und Zürich je eines. Die Selektion der acht Projekte (aus 30 eingereichten) nahm ein hochkarätiges internationales Gutachter-Panel des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) vor. «Der Wettbewerb war hart, und einige gute Projekte können leider nicht gefördert werden, weil die Mittel dafür fehlen», betont Prof. René Schwarzenbach, Vorsitzender des Panels beim SNF. Ausschlaggebende Kriterien waren die wissenschaftliche Qualität und systembiologische Ausrichtung der Projekte. Eine kurze Beschreibung der acht RTDProjekte ist auf der neuen Website von SystemsX.ch zu finden (http://www.systemsx.ch/).

Noch nicht abgeschlossen ist die Zuteilung der Mittel. Für die acht Projekte wurden 58 Millionen Franken beantragt, zur Verfügung stehen seitens SystemsX.ch 45 Millionen. Da die beteiligten Institutionen mindestens ebenso viel zu ihren Projekten beisteuern müssen, wie sie von SystemsX.ch erhalten, wird die Gesamtfördersumme für die acht Projekte minestens 90 Millionen Franken betragen. Die definitive Mittelverteilung wird Anfang Mai feststehen. Die nächste FTE-Ausschreibung erfolgt in gut einem Jahr.

Am Forschungsverbund SystemsX.ch beteiligen sich die beiden ETH in Zürich und Lausanne, die Universitäten Basel, Zürich, Lausanne, Genf, Bern und Fribourg sowie das Paul Scherrer Institut in Villigen, das Friedrich Miescher Institut in Basel sowie Seite 2 das Schweizerische Institut für Bioinformatik. Das eidgenössische Parlament hat für SystemsX.ch 100 Millionen Franken für die Jahre 2008 bis 2011 bewilligt.

Die Systembiologie versucht, biologische Regulationsmechanismen in Zellen, Organismen und Organen als Systeme zu erfassen. Dabei spielt die genaue Erfassung quantitativer Daten über die Zusammensetzung der Zellkomponenten eine wichtige Rolle, ebenso bedeutsam ist die Simulation der biologischen Systeme in mathematischen Modellen. Auf diese Weise soll die Biologie berechenbarer werden und die Entwicklung neuartiger Medikamentewirkstoffe erleichtert.

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