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PUBLIC RELEASE DATE:
19-Sep-2012

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Fraunhofer unterstützt die Fortführung des Programms »Clean Sky«

Diese Pressemitteilung ist verfügbar auf Englisch.

Die Luftfahrt soll emissionsärmer, spritsparender und umweltfreundlicher werden - das haben sich führende Luftfahrtunternehmen und Forschungseinrichtungen im EU-Projekt »Clean Sky« zum Ziel gesetzt. Das Mammut-Vorhaben soll nun bis 2020 in die Verlängerung gehen: Am 12. September unterzeichneten die Partner - so auch Gründungsmitglied Fraunhofer - einen »Letter of Intent«.

Weniger Lärm, weniger Abgase, weniger Müll - die Luftfahrt der Zukunft soll leiser, sauberer und umweltfreundlicher werden. Daran arbeiten die führenden Luftfahrt-unternehmen und Forschungseinrichtungen im EU-Projekt Clean Sky. In dem 1,6-Milliarden-Programm stellen sie die verschiedenen technischen Aspekte der Luftfahrt auf den Prüfstand, evaluieren sie und entwickeln sie weiter. Auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA Berlin Air Show unterzeichnete Prof. Dr. Ulrich Buller, Forschungsvorstand der Fraunhofer-Gesellschaft, nun eine Vereinbarung, um dieses Programm gemeinsam mit den 13 Hauptakteuren der Luftfahrt weiterzuführen - von 2014 an bis 2020.

»Als Stütze der Industrie wird sich die Fraunhofer-Gesellschaft auch zukünftig stark am Projekt Clean Sky beteiligen. Unsere Kontinuität bekräftigen wir durch die Unterzeichnung des Letters of Intent«, sagt Buller. Aufgabe der Fraunhofer-Forscher wird es sein, Gebiete in allen Fundamenten des Projekts zu leiten und zu koordinieren. Bisher waren am Projekt Clean Sky zwölf Fraunhofer-Institute beteiligt, doch das wird zukünftig nicht mehr ausreichen, um all die geforderten Aufgaben zu erfüllen. »Wir planen, 31 Fraunhofer-Institute einzubeziehen und so die gesamte Breite der Möglichkeiten, des Know-Hows und der Kreativität zu nutzen«, sagt John Simpson, Vorsitzender der Fraunhofer-Aviation. »Dabei ist wichtig, die Ziele auf allen Ebenen der Unternehmen wie bisher exakt zu definieren, so dass jeder genau weiß, was er zu tun hat.«

Es ist geplant, dass die Europäische Kommission gemeinsam mit der Industrie für Clean Sky 2 über sieben Jahre eine Gesamtsumme von 3,6 Milliarden Euro aufbringt. Das Projekt soll dabei Hand in Hand gehen mit den Zielen des 'Flightpath 2050' - ein Konzept der europäischen Kommision, das eine hochrangige Forschergruppe für Luftverkehr und Luftfahrt im Jahr 2050 erarbeitet hat. Auch soll es die neue Agenda für trategische Forschung und Innovation der Acare, kurz für »Advisory Council for Aeronautics Research in Europe«, berücksichtigen. Teil der Vereinbarung ist es weiterhin, Clean Sky 2 in das europäische Forschungs- und Innovationsprogramm »Horizon 2020 - A framework programme for research and innovation« einzubetten: Dieses Programm läuft ebenfalls von 2014 bis 2020 und umfasst ein Budget von ca. 80 Milliarden Euro.

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