[ Back to EurekAlert! ] Public release date: 7-Mar-2013
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World Heart Federation

Deutsche Frauen sind körperlich aktiver als andere Frauen in Europa, doch Sport ist ihnen weiterhin gleichgültig

Diese Pressemitteilung ist verfügbar auf Englisch.

Eine neue Umfrage zeigt, dass 44 Prozent der deutschen Frauen im Erhebungszeitraum von einer Woche keinen Wettkampfsport oder ein intensives Konditionstraining wie Laufen oder Radfahren ausgeübt haben. Deutsche Frauen investieren nur wenig Zeit in Leistungssport. Dennoch sind sie sportlich aktiver als andere europäische Frauen. Dies zeigen die Ergebnisse einer multinationalen Umfrage zu Sport und Bewegungsgewohnheiten, die in Deutschland, Großbritannien, Dänemark, Schweden und Frankreich durchgeführt wurde. Angesichts der Aussicht, dass Deutschland in diesem Sommer bei der UEFA Fußball-Europameisterschaft der Frauen in Schweden die Meisterschaft gewinnen könnte, bietet der Countdown zu diesem Turnier eine gute Gelegenheit, mit körperlichen Aktivitäten für die Herzgesundheit zu beginnen und sich das Ziel zu setzen, mehr Sport zu treiben.

„Sport zu treiben kann ein wichtiger Bestandteil eines aktiven, gesunden Lebensstils sein. In Kombination mit anderen körperlichen Aktivitäten wie Garten- oder Hausarbeit kann Sport zu einer Verringerung des Risikos von Herzerkrankungen beitragen. Diese sind bei Frauen die Todesursache Nummer Eins und verantwortlich für den Tod jeder dritten Frau auf der Welt. Nach den weltweiten Empfehlungen zur physischen Aktivität für die Gesundheit (Global Recommendations on Physical Activity for Health), die die Weltgesundheitsorganisation herausgegeben hat, sollten sich Erwachsene im Alter von 18 bis 64 Jahren pro Woche 150 Minuten moderat (Gartenarbeit, Tanzen oder flottes Gehen) oder 75 Minuten intensiv sportlich bewegen (Aktivsport, Laufen oder Aerobic). Zum internationalen Frauentag fordern wir Frauen auf, sich um ihre Herzgesundheit zu kümmern, damit sie nicht die Strafe für einen inaktiven Lebensstil zahlen müssen", sagt Johanna Ralston, CEO der World Heart Federation.

Obwohl deutsche Frauen sportlich aktiver sind als ihre europäischen Geschlechtsgenossinnen, zeigt die Umfrage, dass etwa jede fünfte deutsche Frau nicht ausreichend körperlich aktiv ist und sich so dem Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen aussetzt, zu denen Herzerkrankungen und Schlaganfälle gehören. Mehr als 1,75 Millionen Frauen in Deutschland bewegen sich nur knapp unterhalb der empfohlenen Dauer für ein gesundes Maß an körperlicher Aktivität. Sie könnten mit bis zu einer Stunde mehr Sport oder körperlicher Aktivität wie Garten- oder Hausarbeit pro Woche ihr Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung reduzieren.

Die multinationale Studie wurde unter der Leitung von YouGov durchgeführt und zeigt, dass:

Die Kampagne der World Heart Federation unter dem Motto „Make a Healthy Heart your Goal" (Setzen Sie sich ein gesundes Herz zum Ziel) wird in Partnerschaft mit der UEFA Women's EURO 2013 durchgeführt und startet offiziell morgen am Internationalen Frauentag. Die Kampagne fordert Frauen und Mädchen dazu auf, sich das Ziel zu setzen, körperlich aktiver zu sein, indem sie Sportarten wie Fußball ausüben und körperliche Aktivitäten in ihren Alltag einbinden, um das Risiko von Herzerkrankungen und Schlaganfällen zu verringern.

„Im Vorfeld der UEFA Women's EURO 2013 im Juli rufen wir Frauen und Mädchen in ganz Europa dazu auf, über das Fußballspielen ihr körperliches Aktivitätsziel zu erreichen. Fußball ist ein stärkendes und verbindendes Erlebnis für Frauen und Mädchen. Die UEFA findet, dass jedes Mädchen die Möglichkeit haben sollte, in seinem Heimatort Fußball zu spielen, unabhängig von Geschicklichkeit oder Talent, und wir haben uns zum Ziel gesetzt, dies durch unsere Partnerschaft mit der World Heart Federation zu unterstützen", sagt Karen Espelund, Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees und Vorsitzende des Frauenfußballausschusses der UEFA.

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