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Public release date: 26-Apr-2013

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Contact: Marco Finetti
marco.finetti@dfg.de
49-228-885-2230
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Core Facilities: Forschungsgeräte besser nutzbar machen

DFG fördert zehn weitere Vorhaben

Diese Pressemitteilung ist verfügbar auf Englisch.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert zehn weitere „Core Facilities", in denen be-reits vorhandene Geräte für Wissenschaft und Forschung noch besser und effizienter genutzt wer-den sollen. Dies hat der Hauptausschuss der DFG jetzt entschieden. Die Projekte erhalten in den nächsten drei Jahren jeweils bis zu 450 000 Euro. Angesiedelt sind sie an Universitäten und Institu-ten in Bremen, Aachen, Karlsruhe, Mannheim, Ilmenau, Bayreuth, Essen, Magdeburg, Konstanz, Bielefeld, Duisburg-Essen sowie am Stechliner See.

Gefördert werden folgende Gerätezentren: MALDI-MULTI zur bildgebenden Massenspektrometrie (Bremen); PRO2NMR zur in-situ-Kernspinresonanz an Prozessen und Produkten (Aachen/Karlsruhe); DRiC für zellbasierte RNAi Screens in Drosophila (Mannheim); eine Ver-suchsplattform zur Klimafolgeforschung für Gewässer (Stechliner See); ein Gerätezentrum zur Mikro-Nano-Integration (Ilmenau); das Hochdrucklabor des Bayerischen Geoinstituts (Bayreuth); ein Netzwerk für die „Deutsche Ultrahochfeld Bildgebung" (GUFI) für MRT (Essen/Magdeburg); INCIDE zur interaktiven bioinformatischen Datenanalyse samt Modelling und Visualisierung (Konstanz); GED@BI für Gas-Elektronenbeugung und Strukturbestimmung kleiner Moleküle (Bielefeld); ein Interdisziplinäres Zentrum für Analytik auf der Nanoskala (Duisburg-Essen).

Die DFG fördert seit 2012 Gerätezentren/Core Facilities. In einer ersten Ausschreibungsrunde wur-den zunächst elf Projekte in die Förderung aufgenommen. Mit der aktuellen Förderentscheidung wurde die zweite und zunächst letzte Ausschreibung abgeschlossen; auf sie gingen insgesamt 42 Bewerbungen ein. Mit den nunmehr geförderten 21 Projekten soll gezeigt werden, dass durch effi-ziente und technologieaffine Maßnahmen eine bessere Nutzung vorhandener Ressourcen erzielt werden kann. Die DFG will so Akzente in der Professionalisierung von Infrastrukturen setzen und die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Hochschulen und Institutionen forcieren. Gebunden ist die Förderung an die Zusage der Trägereinrichtungen, die neuen Gerätezentren auch mittel- und lang-fristig in ihren Strukturen beizubehalten und externen Nutzern zu öffnen.

Die hohe Resonanz auf beide Ausschreibungen dokumentiert aus Sicht der DFG das breite Interesse der Hochschulen an der relativ jungen Förderlinie. Die DFG wird in Kürze ein Informationsportal für Forschungsinfrastrukturen implementieren, in dem über Gerätezentren hinaus qualitätsgeprüfte Forschungsinfrastrukturen jedweder Art als Ressourcen für die Wissenschaft aufgenommen werden.

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Weiterführende Informationen

Ansprechperson:
Dr. Johannes Janssen, Gruppe Wissenschaftliche Geräte und Informationstechnik,
Tel. +49 228 885-2430; Johannes.Janssen@dfg.de



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