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PUBLIC RELEASE DATE: 29-Oct-2004

Stärkung von Kreiskrankenhäusern essenziell, um Kindersterblichkeit in Kenia zu senken

Ein aktueller Artikel zur Volksgesundheit hebt hervor, dass nationale politische Initiativen zur Strkung von Kreiskrankenhusern notwendig sind, um die Anstrengungen fr eine grundlegende Erstversorgung zur Steigerung der berlebensraten von Kindern in Kenia zu ergnzen.

Mike English vom KEMRI Centre for Geographic Medicine Research in Kenia und seine Kollegen untersuchten 14 Kreiskrankenhuser in sieben von Kenias acht Provinzen und erhielten Daten zur Arbeitslast, dem Resultat der Einweisung, der Infrastruktur, den Ressourcen und der Einschtzung der Krankenhaus-Angestellten und der Betreuer eingewiesener Kinder. Sie berichten, dass die Zahl der pdiatrischen Einweisungen in den untersuchten Krankenhusern beinahe um den Faktor zehn schwankt; auerdem, dass obwohl grundlegende anti-infektise Medikamente, klinische Vorrte und Labortests in mindestens 12 Krankenhusern zur Verfgung standen, andere essentielle Ressourcen, wie speziellere Antibiotika, angemessene Behandlung von Unterernhrung, Nahrung fr Neugeborene oder ein Test auf Gelbsucht in den meisten untersuchten Krankenhusern selten bis gar nicht verfgbar waren.

Krankenhaus-Angestellte, die von den Forschern berwacht wurden, gaben ihrer Leistungsbereitschaft, ihre Untersttzung der Arbeit des Krankenhauses und den Wunsch zu Verbesserungen Ausdruck. Betreuer wiesen generell eine positive Sichtweise auf, obwohl sie hufig unzufrieden mit der physischen Umgebung waren, in der die Pflege erfolgte.

Dr. English kommentiert: "Dieses Projekt entstand als Teil eines Treffens, das vom kenianischen Gesundheitsminister im November 2001 organisiert und ausgerichtet wurde. Es sollte Anstrengungen frdern, welche die 'qualitativ hochwertige Gesundheitsfrsorge fr Kenyanier' als Teil einer Initiative der Regierung anbieten. Die Ergebnisse der Kollaboration machen klar, dass zusammen mit einer Verbesserung der Erstversorgung die Kapazitten der Kreiskrankenhuser in Kenia gestrkt werden mssen. Dies erscheint notwending, wenn einfache vom Krankenhaus durchgefhrte Manahmen und Dienste zum Erlangen des 'Millenium Development Goals' fr die Verbesserung der berlebenssrate von Kindern beitragen sollen.

Ein Begleitkommentar von Elizabeth Molyneux vom College of Medicine in Blantyre in Malawi und Martin W. Weber von der WHO vergleicht die Situation in Kenia mit der in Malawi. Dr. Molyneux kommentiert: "In Malawi haben Hospitanten in Kinderheilkunde vom Lehrkrankenhaus acht Kreiskrankenhuser bernommen. Zusammen mit den Angestellten der Krankenhuser identifizierten sie gute und schlechte Angewohnheiten. In allen Krankenhusern zhlte die Notaufnahme zu einer Abteilung, die verbessert werden knnte. Ein einfacher Kus in der Unterscheidung und Behandlung von Notfllen wurde in allen untersuchten Krankenhusern vor Ort durchgefhrt. Die Hospitanten besuchen die Krankenhuser nun regelmig, um die weiteren Fortschritte zu berwachen und bei der Versorgung stationrer Patienten zu helfen." Elizabeth Molyneux schliet: "Es ist so leicht fr Angestellte und Betreuer, den Stolz auf ihre Einrichtung zu verlieren. Beharrlichkeit und Entschlossenheit sind auf allen Stufen ntig, um sie wiederzugewinnen. Wir mssen mehr tun als das Problem zu diskutieren; wir mssen bald handeln, oder es wird immer schwieriger werden, die Situation noch zu ndern.

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Quelle: Joanna R M Armstrong Schellenberg, Taghreed Adam, Hassan Mshinda, Honorati Masanja, Gregory Kabadi, Oscar Mukasa, Theopista John, Sosthenes Charles, Rose Nathan, Katarzyna Wilczynska, Leslie Mgalula, Conrad Mbuya, Robert Mswia, Fatuma Manzi, Don de Savigny, David Schellenberg, Cesar Victora . Effectiveness and cost of facility-based Integrated Management of Childhood Illness (IMCI) in Tanzania . Lancet 2004; 364: 1583

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