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PUBLIC RELEASE DATE: 29 Juni 2005

DFG und Wissenschaftsrat begrüßen Einigung über Exzellenzinitiative

Gemeinsame Pressemitteilung von DFG und Wissenschaftsrat

Der Prsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Ernst-Ludwig Winnacker, und der Vorsitzende des Wissenschaftsrates (WR), Professor Karl Max Einhupl, begren, dass sich Bund und Lnder heute auf die "Exzellenzinitiative zur Frderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen" geeinigt haben. Dies, so die beiden Prsidenten bereinstimmend, sei eine gute und lang erwartete Nachricht fr die Universitten und die Wissenschaft in Deutschland.

Die Exzellenzinitiative wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu strken, seine internationale Wettbewerbsfhigkeit zu verbessern und Spitzen im Universitts- und Wissenschaftsbereich sichtbar zu machen. Die Initiative zielt darauf ab, gleichermaen Spitzenforschung und die Anhebung der Qualitt des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Deutschland in der Breite zu frdern.

Bund und Lnder werden der DFG zur Durchfhrung des Programms - vorbehaltlich der Mittelbereitstellung durch die gesetzgebenden Krperschaften - ab 2006 bis 2011 insgesamt 1,9 Milliarden Euro zustzliche Mittel fr drei Frderlinien

  • Graduiertenschulen zur Frderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

  • Exzellenzcluster zur Frderung der Spitzenforschung

  • Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitren Spitzenforschung

    zur Verfgung stellen.

    Antragsberechtigt werden Universitten sein, jeweils vertreten durch ihre Leitung. Beabsichtigt ist, etwa 40 Graduiertenschulen mit jeweils rund 1 Million Euro pro Jahr und etwa 30 Exzellenzcluster mit jeweils rund 6,5 Millionen Euro pro Jahr zu frdern. Die Frderung in der dritten Frderlinie (Zukunftskonzepte) setzt die positive Bewertung von mindestens einem Exzellenzcluster und mindestens einer Graduiertenschule voraus. Auf diese dritte Frderlinie werden zustzliche Mittel in substanzieller Hhe entfallen, die im Einzelfall den in den beiden ersten Frderlinien jeweils ausgeschtteten Mitteln vergleichbar sein knnen.

    Zudem wird ein pauschaler Zuschlag in Hhe von 20 Prozent der Frdersumme zur Deckung der mit der Frderung verbundenen indirekten Ausgaben bereitgestellt werden.

    Das Programm wird - sobald die rechtlichen Voraussetzungen zu seiner Finanzierung geschaffen sind - von der DFG in allen drei Frderlinien ausgeschrieben. Die DFG wirkt bei der Durchfhrung mit dem Wissenschaftsrat zusammen. Vorgesehen sind zwei Ausschreibungsrunden, wobei die Bewilligungen fr die erste Runde im Jahr 2006 und die Bewilligungen fr die zweite Runde im Jahr 2007 vorgesehen sind. Der Frderzeitraum betrgt jeweils fnf Jahre. Die Antragstellung erfolgt in zwei Stufen (Antragsskizzen und Vollantrge).

    Universitten, die beabsichtigen, sich zu bewerben, werden bis zum 1. August um eine Absichtserklrung gebeten. Darin sollen die Frderlinie, das Thema/Fachgebiet, in dem die Frdermanahme beantragt werden soll, sowie die voraussichtlich beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler genannt werden.

    Die genauen Frderbedingungen werden unter Bercksichtigung der von Bund und Lndern beschlossenen Kriterien (unter anderem die Exzellenz der Forschung, Konzepte zur Frderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und Konzepte zur Vernetzung der Disziplinen sowie der Vernetzung zwischen universitren und aueruniversitren Forschungseinrichtungen) durch eine gemeinsame Kommission von DFG und Wissenschaftsrat im Laufe des August 2005 festgelegt und den Universitten bermittelt. Die bersendung der Antragsskizzen wird danach bis Ende September 2005 erwartet.

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    In den Geschftsstellen der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrates stehen Ihnen als Ansprechpartner/innen zur Verfgung:

    Fr die Frderlinie "Graduiertenschulen":
    Dr. Jrg Schneider, Tel.: 0228/885-2424, E-Mail: joerg.schneider@dfg.de
    Dr. Anselm Fremmer, Tel.: 0228/885-2397, E-Mail: anselm.fremmer@dfg.de

    Fr die Frderlinie "Exzellenzcluster":
    Dr. Klaus Wehrberger, Tel.: 0228/885-2355, E-Mail: klaus.wehrberger@dfg.de
    Dr. Anne Lipp, Tel.: 0228/885-2423, E-Mail: anne.lipp@dfg.de

    Fr die Frderlinie "Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitren Spitzenforschung":
    Dr. Sabine Behrenbeck, Tel.: 0221/3776-234, E-Mail: behrenbeck@wissenschaftsrat.de