[ Back to EurekAlert! ] PUBLIC RELEASE DATE: 24 MAI 2004

Contact: Gracemarie Bricalli
gracemarie@esmo.org
41-91-973-1911
European Society for Medical Oncology

Eine zukunftsorientierte Stiftung

Die European Society for Medical Oncology (ESMO), eine der führenden No-Profit-Organisationen im Bereich der onkologischen Erziehung und Bildung, hat beschlossen, eine neue wohltätige Stiftung ins Leben zu rufen mit der Zielsetzung, die Behandlung von Tumorpatienten in Europa und in der ganzen Welt zu verbessern.

Die "offizielle Grundsteinlegung" der Stiftung ESMO wird während des zweijährlichen Kongresses der ESMO, der dieses Jahr in Wien, Österreich, abgehalten wird, stattfinden.

Die ESMO will den Aufenthalt in dieser Stadt, in der Meisterwerke von Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms und der ganzen Familie Strauss entstanden, für die Einführung der Stiftung nutzen und hat deshalb ein Wohltätigkeitskonzert veranstaltet: am Samstag, den 30. Oktober 2004 werden die Wiener Virtuosen zusammen mit der Sopransängerin Ildiko Raimondi im Wiener Konzerthaus in einer den Mitgliedern der ESMO und den Gästen des Kongresses gewidmeten Sondervorstellung auftreten.

Die Gruppe setzt sich aus 12 Musikern des Philharmonischen Orchesters von Wien zusammen, eines der berühmtesten und ältesten (1842) sinfonischen Ensembles der Welt, auf dessen Pult im Laufe der Jahre viele große Dirigenten standen, darunter Gustav Mahler, Arturo Toscanini, Bruno Walter, Herbert von Karajan. Die Wahl des Wiener Konzerthauses vervollständigt das beeindruckende Szenenbild eines so wichtigen Ereignisses in der Geschichte der Gesellschaft.

Das Ziel der Stiftung ESMO ist es, Geldmittel für ein breites Spektrum von Aktivitäten zu sammeln, deren Zweck es ist, allen Tumorkranken die bestmögliche Behandlung und Pflege zu bieten. "Wir legen ein Fundament für die Zukunft! Seit langem hatte der Exekutivausschuss der ESMO die Absicht geäußert, eine Stiftung zu gründen, und jetzt endlich wird sich dieser Traum verwirklichen", verkündet der ehemalige Vorsitzende der ESMO Prof. Heinz Ludwig mit Stolz.

Er fährt fort: "Den absoluten Vorrang hat bei der ESMO die ständige Verbesserung der Pflege und der Behandlung, die dem Tumorkranken angeboten werden; um aber dieses Ziel zu erreichen, sind beträchtliche finanzielle Mittel notwendig. Wir hoffen, dass es der Stiftung ESMO gelingen wird, die erforderlichen Mittel zur Förderung der Bildung und Forschung in die entsprechende Richtung zu leiten".

Gemäß der Richtlinien der ESMO wird sich auch die Stiftung das Ziel setzen, Kunst, Wissenschaft und Praxis der medizinischen Onkologie zu fördern und die erworbenen Kenntnisse einer möglichst großen Zielgruppe zugänglich zu machen.

Vorgesehen ist deshalb der Aufbau von unterstützenden Tätigkeiten wie das Veranstalten von wissenschaftlichen Konferenzen und Fortbildungskursen, die Veröffentlichung von Zeitschriften, Büchern und Empfehlungen, das Einrichten von Stipendien sowie das Veranstalten von Seminaren für Patienten und deren Familien.

Zahlreiche Sponsoren haben schon vorbehaltlos Spenden für erzieherische Zielsetzungen zur Unterstützung der Stiftung in Aussicht gestellt. Besonderer Dank gebührt Prof. Richard Herrmann, dem Verantwortlichen der Abteilung Onkologie der Universitätsklinik Basel, Schweiz, für seinen Beitrag zur ersten Spende in Höhe von 100.000 Euro, die im Januar 2004 von Dr. Bernhard Ehmer, Vizepräsident der Abteilung Business Area Oncology von Merck KgaA in Darmstadt, Deutschland, vorgelegt wurde. "Die onkologischen Behandlungen, die in den Mitgliedsländern der ESMO verfügbar sind, unterscheiden sich noch zu stark hinsichtlich Quantität und Qualität, aber ich bin sicher, dass dank der Arbeit der Stiftung ESMO große Fortschritte in Richtung auf mehr Gleichheit erzielt werden", lautete der Kommentar von Prof. Herrmann.

Als Vorsitzender der Stiftung ESMO hat Prof. Heinz Ludwig der Merck KgaA die Dankbarkeit der ganzen Gesellschaft ausgedrückt und hinzugefügt, dass "besonders in schwierigen Zeiten wie den gegenwärtigen, wenn Kürzungen des Budgets an der Tagesordnung sind, eine derart großzügige Unterstützung grundlegend ist, um es No-Profit-Organisationen wie der ESMO zu erlauben, die eigene Verantwortung zu übernehmen".

Ausführliche Informationen über die Tätigkeiten der Stiftung ESMO werden während des 29. Kongresses der ESMO vom 29. Oktober bis zum 2. November 2004 in Wien, Österreich, bekannt gegeben.

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Wer mehr Informationen erhalten möchte oder zu Gunsten der Forschung und der Behandlung von Tumorkranken eine Spende entrichten möchte, kann sich in Verbindung setzen mit:
Dr. Åge Schultz, DVM, PhD
ESMO Executive Director
ESMO Head Office
Via La Santa 7
CH-6962 Viganello-Lugano
Switzerland
Tel. 41-91-973-1913
Fax 41-91-973-1912
E mail schultz@esmo.org
oder die Internetseite www.esmo.org besuchen.

Informationen über die European Society for Medical Oncology (ESMO)

Das Hauptprinzip der Denkweise der ESMO ist das Recht jedes Tumorpatienten, die bestmögliche Behandlung und Pflege zu erhalten. Da die Medizin einen wichtigen Faktor jedes therapeutischen Aspekts darstellt, müssen die Patienten von qualifizierten Onkologen behandelt werden. Die ESMO belegt europaweit einen Spitzenplatz im Bereich der Erziehung und der Entwicklung von Leitlinien für Onkologen, um den Tumorpatienten die beste Pflege und Behandlung zu gewährleisten. Die offizielle wissenschaftliche Zeitschrift der Organisation ist Annals of Oncology. Seit ihrer Gründung 1975 ist die ESMO auf beeindruckende Weise gewachsen, und heute zählen Vertreter aller europäischen Staaten und der sechs wichtigsten geographischen Gebiete der Welt zu ihren Mitgliedern. Weitere Informationen stehen auf der Seite www.esmo.org zur Verfügung.


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