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PUBLIC RELEASE DATE: 29. Mrz 2004

Vorschau auf internationale Patente

Neuer Alert-Dienst Derwent WPI First ViewSM zum Derwent World Patents Index® auf STN International freigeschaltet / Automatische Patentüberwachung per SDI möglich / Anschaltstunden bis Ende April kostenlos

Karlsruhe - Patente sind eine strategische Waffe im globalen Wettbewerb. Das Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe bietet jetzt einen neuen, hoch interessanten Patent-Informationsdienst an. Ende Mrz hat es zur weltweit wichtigsten Patentdatenbank Derwent World Patents Index (DWPISM) den Alert-Dienst DWPI First ViewSM im wissenschaftlich-technischen Informationsnetz STN International freigeschaltet. DWPI First ViewSM erlaubt eine Vorschau auf Patentverffentlichungen, die spter, nach weiterer Bearbeitung, in den DWPI aufgenommen werden. Bei den Schutzrechtsschriften handelt es sich um ca. 12,9 Mio. offizielle Publikationen von 40 Patentbehrden der Welt. Zur Markteinfhrung ist die Anschaltzeit im DWPI First ViewSM bis Ende April kostenlos.

Mit dem neuen Patentbeobachtungsinstrument kann man die Patentaktivitten auf den Weltmrkten schnell und bequem berwachen; auf Wunsch ber sogenannte SDI-Profile sogar automatisch. So lassen sich frhzeitig Anmeldungen aufdecken, die fr das eigene Unternehmen relevant sind.

Der Produzent Thomson Derwent hat den DWPI First ViewSM als separate Datenbank entwickelt, um dem Nutzer den schnellstmglichen Zugriff auf neu verffentlichte Patente zu ermglichen. Den Mehrwert der Mutterdatenbank DWPI erzeugt Derwent durch eine tiefgehende Neuerschlieung und Bearbeitung der Patentdokumente. Dazu wird einige Zeit bentigt. Um diese Zeitbrcke zu berwinden, hat Thomson Derwent den neuen Alert-Dienst bereitgestellt.

DWPI First ViewSM ist als rotierende Datenbank (rolling file) konzipiert. Die Dokumente werden integriert und zu einem spteren Zeitpunkt nach bernahme in die Hauptdatenbank wieder gelscht. Die Datenbank enthlt zwischen 60.000 und 90.000 Eintrge. Viele davon sind mit einer technischen Zeichnung aus dem Originaldokument versehen. Die Eintrge bieten bersichtlich bibliografische Daten, Originaltitel und Kurzbeschreibungen in Englisch, u.a. fr Patente aus China, Japan, Korea, Taiwan und Russland.

Der Inhalt wird sowohl fr DWPI First ViewSM, als auch fr die Hauptdatenbank DWPI vom Patentinformationsspezialisten Thomson Derwent in London unter hohem intellektuellen Aufwand produziert. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Derwent, die auf bestimmte Fachgebiete spezialisiert sind, lesen die Patent-Originalschriften. Sie extrahieren daraus die bibliografischen Patent-Identifikationsdaten (z.B. Anmelder, Patentnummer, Patentfamilie, Anmeldeland und -datum etc.). Zudem versehen sie jeden Eintrag mit einem neuen Titel, der die angemeldete Erfindung gut verstndlich beschreibt.

An dieser Stelle scheiden sich dann die Wege des DWPI First ViewSM und der Hauptdatenbank. Whrend die Vorschau zugunsten der Geschwindigkeit mit diesen Daten und der vom Patentanmelder selbst verfassten Kurzbeschreibung der Anmeldung (Author's Abstract) online aufgelegt wird, gehen die Patentdokumente fr den Eintrag in den DWPI in eine weitere redaktionelle Bearbeitung. Die Spezialisten von Derwent bersetzen die Anmeldungen aus der Sprache der Patentanwlte in eine allgemein verstndliche, technische Sprache. Dafr benutzen sie den Fachwortschatz, der in Wissenschaft und Wirtschaft fr das jeweilige Gebiet gebruchlich ist. Zu jeder Patentanmeldung verfassen sie so eine Zusammenfassung, die unter anderem beschreibt, fr welchen Einsatzzweck (Use) die Erfindung geplant ist und wo die Verbesserung (Advantage) gegenber bisher bekannter Technik liegt. Diese tiefgehende Erschlieung der Patentverffentlichungen hat den DWPI zur weltweit wichtigsten und beliebtesten Patentdatenbank gemacht.

DWPI First ViewSM wird ber den professionellen Internet-Vertriebsweg "STN on the Web" unter Standard-Browsern sowie unter der professionellen Recherchesoftware "STN Express with Discover!" ber proprietre Netze angeboten. Fr den Zugriff auf die Datenbanken muss eine Nutzungsvereinbarung mit dem FIZ Karlsruhe getroffen werden. Insgesamt hat STN International derzeit rund 220 Online-Datenbanken mit Inhalten zu Naturwissenschaft und Technik in seinem Produktportfolio. 27 davon sind reine Patentdatenbanken mit Schutzrechtsinformationen aus aller Welt. Darber hinaus enthalten zahlreiche Fachdatenbanken branchenspezifische Patentinformation.

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Weitere Informationen erhalten Sie ber:
FIZ Karlsruhe
STN Europa
Postfach 2465
76012 Karlsruhe
Tel. 7247-808-555
Fax 7247-808-259
E-Mail: helpdesk@fiz-karlsruhe.de
http://www.stn-international.de,
http://www.fiz-karlsruhe.de

Das FIZ Karlsruhe ist eine gemeinntzige wissenschaftliche Serviceeinrichtung, die wissenschaftliche und technische Informationsdienste in elektronischer und gedruckter Form produziert und vermarktet. Es bietet seine Dienstleistungen weltweit an. Schwerpunkt sind hoch entwickelte Fachdatenbanken zu allen Bereichen von Naturwissenschaft und Technik sowie zum internationalen Patent- und Markenwesen. In Zusammenarbeit mit Institutionen aus dem In- und Ausland erstellt das FIZ Karlsruhe Datenbanken in den Fachgebieten Energie, Kernforschung und Kerntechnik, Kristallographie, Kunststoffe, Mathematik, Informatik und Physik und bietet einen Recherchedienst fr alle Unternehmen oder Institutionen mit F&E- Aktivitten an. Die Informationen werden elektronisch ber verschiedene Vertriebswege im Internet, ber proprietre Datennetze sowie in gedruckter Form als Spezialdienste angeboten. Grter Geschftsbereich ist der weltweit fhrende Online-Dienst fr wissenschaftlich-technische Datenbanken STN International (The Scientific and Technical Information Network), den das FIZ Karlsruhe als europischer Partner im Verbund mit dem amerikanischen Chemical Abstracts Service (CAS), Columbus, Ohio und der Japan Science and Technology Agency (JST) , Tokio betreibt. Das FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, in der sich aueruniversitre Forschungs- und Serviceeinrichtungen verschiedener Wissenschaftsbereiche zusammengeschlossen haben, die gemeinsam von Bund und Lndern gefrdert werden.