Public Release: 

Universitätsbibliothek Frankfurt jetzt Partner einer internationalen Online-Bibliothek zur Biodiversität

Kooperation mit der weltweit führenden Biodiversity Heritage Library (BHL)

Goethe University Frankfurt

FRANKFURT. Seit Ende März ist die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg (UB JCS) in Frankfurt am Main offizieller Partner der Biodiversity Heritage Library (BHL), einer Online-Bibliothek zur Biodiversität, die von einem internationalen Konsortium naturkundlicher Bibliotheken und Museen getragen wird. Mit diesem Schritt will die UB JCS als erste deutsche Bibliothek das Ziel von BHL unterstützen, Informationen über die biologische Vielfalt der Erde leichter zugänglich zu machen, und zudem digitalisierte Literatur aus ihrer eigenen Sammlung Biologie in BHL auffindbar machen.

Die neue Partnerschaft manifestiert sich im Status der Universitätsbibliothek als BHL Affiliate. Damit verbunden ist neben dem Einbringen eigener Digitalisate in die Online-Bibliothek auch eine Mitwirkung an weiteren Digitalisierungsaktivitäten und an Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit. Das Konsortium der Biodiversity Heritage Library umfasst derzeit annähernd 40 Einrichtungen aus allen Teilen der Welt (bislang jedoch ohne deutschen Partner). Die Online-Bibliothek bietet mehr als 54 Millionen Seiten aus 220.000 Bänden. Damit nimmt BHL im Bereich der Biodiversitätsliteratur eine weltweit führende Stellung ein und ist für viele Wissenschaftler eine unverzichtbare Anlaufstelle.

Die UB JCS bewahrt mit ihrer Sammlung Biologie, die aus der einschlägig bekannten „Senckenbergischen Bibliothek" hervorgegangen ist, einen exzellenten Bestand an historischer und moderner Literatur zur Biologie, der in dieser Breite und Tiefe in kaum einer anderen deutschen Bibliothek zu finden ist. Im Rahmen eines Projekts zur Digitalisierung botanischer Zeitschriften wurden bereits Teile dieses Bestandes online verfügbar gemacht. In dem aktuellen Projekt Fachinformationsdienst Biodiversitätsforschung (FID Biodiversität) wird angestrebt, historische und aktuelle Literatur zur Biodiversität noch umfassender in zeitgemäßen Formaten zur Verfügung zu stellen. Die UB JCS führt dieses Projekt gemeinsam mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der AG Texttechnologie am Institut für Informatik der Goethe-Universität durch. Aktuell wird im FID-Projekt unter anderem an der Digitalisierung von Hunderten weiterer Bände gearbeitet.

Mit der nun beginnenden Partnerschaft mit der Biodiversity Heritage Library forciert die UB JCS ihre Bemühungen um freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur im Allgemeinen und zu Biodiversitätsliteratur im Besonderen.

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Weitere Informationen:

Information: Dr. Gerwin Kasperek, Fachreferat Biologie und Projektleitung FID Biodiversitätsforschung, Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg, Bockenheimer Landstraße 134-138, 60325 Frankfurt am Main, Tel: (069) 798 39365, E-Mail: biofid@ub.uni-frankfurt.de

Über die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg

Die Universitätsbibliothek Frankfurt am Main zählt mit ihren umfangreichen Beständen und Sammlungen zu den bedeutendsten wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands. Sie vereinigt in sich die Funktion einer Universitätsbibliothek mit zahlreichen Landesaufgaben, einer wissenschaftlichen Bibliothek für die Stadt Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet und einer Schwerpunktbibliothek innerhalb der überregionalen Literatur- und Informationsversorgung.

http://www.ub.uni-frankfurt.de/

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 mit privaten Mitteln überwiegend jüdischer Stifter gegründet, hat sie seitdem Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Heute ist sie eine der zehn drittmittelstärksten und drei größten Universitäten Deutschlands mit drei Exzellenzclustern in Medizin, Lebenswissenschaften sowie Geisteswissenschaften. Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Mainz ist sie Partner der länderübergreifenden strategischen Universitätsallianz Rhein-Main.

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Herausgeber: Die Präsidentin

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